»Erinnerungen bewahren, Gemeinschaft stärken: Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart«
Am 23. Februar, am Tag vor dem Jahrestag des Beginns des vollflächigen Kriegs Russlands gegen die Ukraine, ist OFEK e.V.-Geschäftsführerin Marina Chernivsky beim Panel „Erinnerung bewahren, Gemeinschaft Stärken – Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ auf dem Podium. Das Panel findet im Zuge des Café Kyiv im Colosseum Berlin statt.
Die Ukraine blickt auf eine reiche jüdische Geschichte zurück. Jüdisches Leben blühte in Städten wie Odessa, Dnipro und Czernowitz; zugleich prägen zahlreiche transfernationale Traumata die jüdischen Gemeinden. Der russische Angriffskrieg zwingt erneut die Menschen zur Flucht, zerreißt Gemeinden, beschädigt Gedenkstätten und Synagogen.
Auf dem Panel wird Marina Chernivsky gemeinsam mit Prof. Dr. Anke Heilbrenner (Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf) und Elisha Pavlotski (Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin) über historische und aktuelle Erfahrungen sprechen, um so neue Perspektiven auf Erinnerung, Identität und Verantwortung zu eröffnen. Einen Impuls bietet Dr. Michael Borchard von der Konrad Adenauer Stiftung. Durch das Panel führt Wadim Lisovenko (ebenfalls KAS).
Das jährlich stattfindende Forum Café Kyiv ist eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung. Weitere Informationen unter dem Link hier.
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