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OFEK Workshop »Zwischen Wirkung und Widerstand. Möglichkeiten und Grenzen einer antisemitismuskritischen Vermittlungsarbeit«
Am 28. und 29. September ist OFEK Baden-Württemberg vor Ort bei der 17. Blickwinkel-Tagung der Bildungsstätte Anne Frank in Stuttgart und leistet eines der Vertiefungsangebote: Am Montag, 28. September, leiten zwei OFEK-Kolleg:innen 16:30 bis 18:30 den Workshop »Zwischen Wirkung und Widerstand. Möglichkeiten und Grenzen einer antisemitismuskritischen Vermittlungsarbeit.«
Antisemitische Ressentiments sind in der gesamten Gesellschaft tief verankert. Zugleich herrscht dominanzgesellschaftlich ein historisierender, tabuisierender und verrätselnder Blick auf Antisemitismus vor. Dem gegenüber steht die Erfahrung von Jüdinnen:Juden. Für viele ist Antisemitismus alltagsprägend. In der (Vermittlungs)Arbeit von OFEK ist es Ziel, dominantgesellschaftliche Perspektiven zu dekonstruieren sowie Annäherung an Kontinuitäten, Brüche und die Vielgestaltigkeit von Antisemitismus in der postnationalsozialistischen und postmigrantischen deutschen Gegenwartsgesellschaft aufzuzeigen. Möglichkeiten und Grenzen dieser Lernräume werden in diesem Workshop zusammen beleuchtet.
Die Blickwinkel-Reihe beleuchtet seit 2011 aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Dazu ermöglichen die Veranstalter:innen einen verstetigten Austausch und Vernetzung für Wissenschaft und pädagogische Praxis.
Dieses Jahr findet die Blickwinkel-Tagung unter dem Titel »Gesprächswürdig. Räumen und Grenzen des Dialogs« statt. Während die Forderung „mit allen“ ins Gespräch zu gehen, laut bleibt, stehen Bildungs- und Austauschräume unter Druck: Sie werden angegriffen, delegitimiert oder für die Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien instrumentalisiert. Rechtspopulistische Akteur:innen nutzen zudem öffentliche Dialogräume, um menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten. Das wirft drängende Fragen auf: Mit wem reden wir – und wo liegen die roten Linien? Wie können wir Safer Spaces schaffen und bewahren? Und wie uns zugleich vor Filterblasen schützen, die unseren Blick auf die Realität verzerren?
Anmeldung: unter dem Link hier möglich.
Anmeldeschluss: 31. August 2026
Safer Space für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Neue Termine für Safer Spaces für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Mi, 26.08.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Mi, 30.09.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Do, 26.11.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support[at]ofek-beratung.de
Der Link wird nach der Anmeldung versendet
Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Vorstellung von KOLOT und OFEK auf dem Podium
Am 5. Oktober wird bei einer Veranstaltung des Bezirkamts Tempelhof-Schöneberg das audiovisuelle Projekt KOLOT vorgestellt. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion ist KOLOT-Gründerin und OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky auf dem Panel. Die Veranstaltung mit dem Titel „Der 7. Oktober 2023 und die Folgen. Jüdisches Leben nach einer Zäsur“ findet im Rathaus Schöneberg statt und beginnt um 18 Uhr.
Neben Chernivsky sind auf dem Podium: Lala Süsskind (Geschäftsführende Gesellschafterin von Jehi `Or – Jüdisches Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus), Sigmount Königsberg (Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin), Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg) und Michael Sulies (Beauftragter gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg).
Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 markierte für viele Jüdinnen und Juden in Deutschland einen tiefen Einschnitt. Infolge des antisemitischen Massakers kam es bundesweit zu einer regelrechten Welle des Antisemitismus. Berlin stellte einen Schwerpunkt der langanhaltenden israelfeindlichen Mobilisierung dar, die sich in deutlich steigenden antisemitischen Vorfallszahlen und Straftaten niederschlug. Die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl, die gesellschaftliche Teilhabe und den Alltag von Jüdinnen und Juden sind bis heute spürbar.
Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement und gegen Einsamkeit, des Ehrenamtsbüros und des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg von Berlin.
Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt.
Ausklang: Monatlicher Safer Space
Ausklang: Ein monatlicher online Safer Space von OFEK e.V.
Der monatliche Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Er bietet einen Raum für eine Pause zwischen Alltag und Abend – zum Innehalten, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Hier gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit Antisemitismus zu teilen, Fragen zu stellen, Ressourcen sichtbar zu machen und sich mit anderen zu verbinden. Dabei ist Raum für das, was gerade da ist, ohne dass etwas Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden muss.
Der Safer Space findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert und orientiert sich an den aktuellen Bedarfen der Teilnehmenden. »Ausklang« schafft einen verlässlichen, regelmäßig stattfindenden Moment, um kurz aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam in den Abend überzugehen. Der Safer Space ist kein Beratungs- oder Therapieformat und ersetzt keine individuelle Fallbegleitung.
Termine: 14.10., 11.11. und 09.12. jeweils 16:30 – 18:30 Uhr
Weitere Termine sind in Planung.
Die Reihe findet ab sechs Anmeldungen pro Termin statt. Die Teilnahme an allen Terminen ist möglich, aber keine Voraussetzung.
Wenn Du teilnehmen möchtest, melde dich per E-Mail an und schreibe dazu, an welchem Termin du teilnehmen möchtest: empowerment[at]ofek-beratung.de
Vortrag von Marina Chernivsky bei der ZABIN-Summer School
Vom 15. bis 18. Oktober findet die Summer School des »Zertifikats Antisemitismuskritische Bildung in Niedersachsen im Kontext Schule« (ZABIN) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt. OFEK-Geschäftsführerin und KOAS-Leiterin Marina Chernivsky ist mit einem Vortrag am Programm der Summer School beteiligt.
Über vier Tage setzen sich Teilnehmende der Summer School mit Hilfe von Vorträgen und Workshops mit Fragen nach sekundärem Antisemitismus und Erinnerungskultur sowie israelbezogenen Antisemitismus auseinander. Dabei liegt der Fokus ausdrücklich auf dem Kontext Schule.
Den empirischen Datenlagen und den Perspektivendivergenzen bei Antisemitismus in der Schule widmet sich Marina Chernivsky in ihrem Vortrag am 15. Oktober um 15:45 Uhr.
Zielgruppe der Veranstaltung sind Lehramtsstudierende aller Fächer und Schulformen, allerdings ist ein Vorwissen im Themenfeld Antisemitismus(-kritik) notwendig.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine mögliche Unterbringung und Doppelzimmern kann übernommen werden.
Anmeldung: Mail an zabin[at]uol.de bis zum 07.09.2026 inklusive Studiendaten und einer kurzen Erläuterung der Motivation, an der Summer School teilzunehmen.
Ausklang: Monatlicher Safer Space
Ausklang: Ein monatlicher online Safer Space von OFEK e.V.
Der monatliche Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Er bietet einen Raum für eine Pause zwischen Alltag und Abend – zum Innehalten, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Hier gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit Antisemitismus zu teilen, Fragen zu stellen, Ressourcen sichtbar zu machen und sich mit anderen zu verbinden. Dabei ist Raum für das, was gerade da ist, ohne dass etwas Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden muss.
Der Safer Space findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert und orientiert sich an den aktuellen Bedarfen der Teilnehmenden. »Ausklang« schafft einen verlässlichen, regelmäßig stattfindenden Moment, um kurz aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam in den Abend überzugehen. Der Safer Space ist kein Beratungs- oder Therapieformat und ersetzt keine individuelle Fallbegleitung.
Termine: 14.10., 11.11. und 09.12. jeweils 16:30 – 18:30 Uhr
Weitere Termine sind in Planung.
Die Reihe findet ab sechs Anmeldungen pro Termin statt. Die Teilnahme an allen Terminen ist möglich, aber keine Voraussetzung.
Wenn Du teilnehmen möchtest, melde dich per E-Mail an und schreibe dazu, an welchem Termin du teilnehmen möchtest: empowerment[at]ofek-beratung.de
Safer Space für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Neue Termine für Safer Spaces für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Mi, 26.08.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Mi, 30.09.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Do, 26.11.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support[at]ofek-beratung.de
Der Link wird nach der Anmeldung versendet
Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Ausklang: Monatlicher Safer Space
Ausklang: Ein monatlicher online Safer Space von OFEK e.V.
Der monatliche Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Er bietet einen Raum für eine Pause zwischen Alltag und Abend – zum Innehalten, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Hier gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit Antisemitismus zu teilen, Fragen zu stellen, Ressourcen sichtbar zu machen und sich mit anderen zu verbinden. Dabei ist Raum für das, was gerade da ist, ohne dass etwas Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden muss.
Der Safer Space findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert und orientiert sich an den aktuellen Bedarfen der Teilnehmenden. »Ausklang« schafft einen verlässlichen, regelmäßig stattfindenden Moment, um kurz aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam in den Abend überzugehen. Der Safer Space ist kein Beratungs- oder Therapieformat und ersetzt keine individuelle Fallbegleitung.
Termine: 14.10., 11.11. und 09.12. jeweils 16:30 – 18:30 Uhr
Weitere Termine sind in Planung.
Die Reihe findet ab sechs Anmeldungen pro Termin statt. Die Teilnahme an allen Terminen ist möglich, aber keine Voraussetzung.
Wenn Du teilnehmen möchtest, melde dich per E-Mail an und schreibe dazu, an welchem Termin du teilnehmen möchtest: empowerment[at]ofek-beratung.de

