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Ausklang: Monatlicher Safer Space
Ausklang: Ein monatlicher online Safer Space von OFEK e.V.
Der monatliche Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Er bietet einen Raum für eine Pause zwischen Alltag und Abend – zum Innehalten, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Hier gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit Antisemitismus zu teilen, Fragen zu stellen, Ressourcen sichtbar zu machen und sich mit anderen zu verbinden. Dabei ist Raum für das, was gerade da ist, ohne dass etwas Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden muss.
Der Safer Space findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert und orientiert sich an den aktuellen Bedarfen der Teilnehmenden. »Ausklang« schafft einen verlässlichen, regelmäßig stattfindenden Moment, um kurz aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam in den Abend überzugehen. Der Safer Space ist kein Beratungs- oder Therapieformat und ersetzt keine individuelle Fallbegleitung.
Termine: 14.10., 11.11. und 09.12. jeweils 16:30 – 18:30 Uhr
Weitere Termine sind in Planung.
Die Reihe findet ab sechs Anmeldungen pro Termin statt. Die Teilnahme an allen Terminen ist möglich, aber keine Voraussetzung.
Wenn Du teilnehmen möchtest, melde dich per E-Mail an und schreibe dazu, an welchem Termin du teilnehmen möchtest: empowerment[at]ofek-beratung.de
Vortrag von Marina Chernivsky bei der ZABIN-Summer School
Vom 15. bis 18. Oktober findet die Summer School des »Zertifikats Antisemitismuskritische Bildung in Niedersachsen im Kontext Schule« (ZABIN) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt. OFEK-Geschäftsführerin und KOAS-Leiterin Marina Chernivsky ist mit einem Vortrag am Programm der Summer School beteiligt.
Über vier Tage setzen sich Teilnehmende der Summer School mit Hilfe von Vorträgen und Workshops mit Fragen nach sekundärem Antisemitismus und Erinnerungskultur sowie israelbezogenen Antisemitismus auseinander. Dabei liegt der Fokus ausdrücklich auf dem Kontext Schule.
Den empirischen Datenlagen und den Perspektivendivergenzen bei Antisemitismus in der Schule widmet sich Marina Chernivsky in ihrem Vortrag am 15. Oktober um 15:45 Uhr.
Zielgruppe der Veranstaltung sind Lehramtsstudierende aller Fächer und Schulformen, allerdings ist ein Vorwissen im Themenfeld Antisemitismus(-kritik) notwendig.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine mögliche Unterbringung und Doppelzimmern kann übernommen werden.
Anmeldung: Mail an zabin[at]uol.de bis zum 07.09.2026 inklusive Studiendaten und einer kurzen Erläuterung der Motivation, an der Summer School teilzunehmen.
Workshop & Vortrag beim Symposium »Antisemitismus als Herausforderung für Hochschule und Hochschulpolitik«
Am 19. Oktober findet an der Goethe-Universität Frankfurt das Symposium »Antisemitismus als Herausforderung für Hochschule und Hochschulpolitik« statt, bei dem auch OFEK mit einem Vortrag und einem Workshop vertreten ist.
Das Symposium führt Perspektiven von Hochschulleitung, Lehrenden und Studierenden und Stimmen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. In Workshops, Vorträgen und auf Podien soll der Frage nachgegangen werden, wie eine antisemitismuskritische Bildungsarbeit an Hochschulen aussehen kann, die eine gesamtgesellschaftliche Wirkung entfaltet.
Der Vortrag von OFEK-Geschäftführerin Marina Chernivsky und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (KOAS/Institut für Rechtsextremismusforschung, Universität Tübingen) widmet sich den Traditionslinien, Praktiken und Leerstellen des Antisemitismus im Kontext Hochschule vor und nach dem 7. Oktober. Der Vortrag wird von Prof. Dr. Doron Kiesel (Jüdische Akademie Frankfurt) moderiert und ist für 9:15 Uhr angesetzt.
Der OFEK-Workshop »Zwischen Sicherheit und Sichtbarkeit – Orientierung und Handlungsmöglichkeiten für Betroffene von Antisemitismus an Hochschulen« wird von Irina Ginsburg und Marina Chernivsky geleitet und findet um 15 Uhr statt.
Das Symposium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Jüdischen Akademie Frankfurt (des Zentralrats der Juden in Deutschland), des Buber-Rosenzweig-Instituts für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart, des LOEWE-Zentrums DynaRel, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt, der Evangelischen Akademie Frankfurt, der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen und der Evangelischen Studierendengemeinde Frankfurt.
Eine Anmeldung ist bis zum 14. Oktober 2026 unter VeranstaltungenDynarel@uni-frankfurt.de möglich.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung und dem restlichen Programm finden Sie unter dem Link hier.
Vortrag bei den Antisemitismuskritischen Einführungswochen in Berlin
Im Rahmen der Antisemitismuskritischen Einführungswochen vom 12. Oktober – 9. November der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin findet am 20.10 um 18–20 Uhr ein Vortrag von Marina Chernivsky zum Thema „Antisemitismus an Hochschulen begreifen, kritisieren, entgegnen“ an der TU Berlin statt.
Antisemitismus an Hochschulen zeigt sich nicht nur in offenen Anfeindungen, sondern auch in Ausschlüssen, Relativierungen und der Infragestellung jüdischer und israelischer Perspektiven. Betroffene erleben häufig, dass Vorfälle institutionell nicht erkannt, bagatellisiert oder nur unzureichend bearbeitet werden. Hochschulen stehen daher in der Verantwortung, verlässliche Beschwerdewege, qualifizierte Ansprechstrukturen und einen wirksamen Schutz vor antisemitischer Diskriminierung sicherzustellen.
Im Vortrag wird Antisemitismus an Hochschulen aus der Perspektive der Betroffenen und der spezialisierten Beratung betrachtet. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erscheinungsformen, institutionelle Dynamiken sowie die Frage, wie Hochschulen Vorfälle angemessen bearbeiten und verlässliche Schutz- und Beschwerdestrukturen schaffen können.
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.
Eine Anmeldung ist hier möglich. Genauere Informationen zum Veranstaltungsort werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.
»Gegenwartsgedächtnis – Zeug:innenschaft in Therapie und Beratung«
Dritter Fachtag des Projekts »SUPPORT«
Der dritte Fachtag des Projekts »SUPPORT« widmet sich in diesem Jahr dem Verhältnis von Gegenwart und jüdischer Erinnerung, in der das Zeugnisablegen als soziale Praxis verstanden wird. In jüdischen Traditionen kommt dem Erzählen und Weitergeben von Erfahrung eine zentrale Bedeutung zu – als Praxis der Vergegenwärtigung, Zugehörigkeit und Kontinuität. Zugleich knüpft die Tagung an narrative Traditionen der Psychotherapie an, in denen biografische Rekonstruktion und Zeugenschaft als Formen psychischer Verarbeitung verstanden werden. Gerade unter den Bedingungen zunehmenden Antisemitismus kann das Erzählen eigener Erfahrung zur Stabilisierung, sozialen Sichtbarkeit und Wiederherstellung von Verbundenheit beitragen.
Die Tagung richtet sich an Fachkräfte aus psychologischen, psychotherapeutischen, psychosozialen und edukativen Kontexten sowie an Interessierte, die sich mit Erinnerung, Zeugenschaft und Antisemitismus auseinandersetzen möchten.
Ort (in Berlin) wird nach Anmeldung bekanntgegeben.
Das Projekt »SUPPORT« wird ermöglicht durch die Förderung des Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Der diesjährige Fachtag findet mit freundlicher zusätzlicher Unterstützung durch die Alfred Landecker Foundation statt.
Let’s make space for a pause
To create a conscious space apart from everyday life and strengthen our resilience, let’s consciously press pause together. Over the course of three sessions, we’ll create space to pause, connect, and exchange ideas with fellow Jewish artists and cultural practitionersfrom a range of fields – including cultural education, memorial work and museum work.
Our empowerment formats address a social reality increasingly shaped by shrinking spaces, exclusion and violence. That is why, during this break, we explore together what strengthens us, what connects us and what we need to remain able to act. Through a range of reflective, visual and artistic approaches, we engage with our experiences beyond external pressures and expectations. We use this quiet time to develop shared knowledge and forge connections. On this basis, we develop possible ways of responding to critical situations and explore how individual and collective agency can be strengthened.
The first session, Pausing with Golem: Soft Landing, is an opportunity to get to know one another and explore our needs together. Using our hands and eyes, we’ll playfully explore a creative method that helps us connect and find our grounding.
The content of the two subsequent sessions will be developed together with the participants, based on their feedback and needs. based on the feedback and needs we hear from participants during the first session. The three sessions build on one another and are conceived as a series. We therefore ask that you participate in all three sessions. If that’s not possible, please feel free to contact us. The sessions will take place online and will be conducted in spoken English.
Dates: 25 October 2026, 29 November 2026 and 13 December 2026, 11 a.m.–1 p.m.
Registration: via empowerment[at]ofek-beratung.de
Registration deadline: 18 October 2026
An OFEK series within Open Arts Hub Berlin. Target group: People with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.
Workshop für Charité-Studierende mit jüdischer Familiengeschichte
Am 25. Oktober findet von 17–19 Uhr der Charité – Pausenraum statt, ein Workshop für Charité Studierende mit jüdischer Familiengeschichte.
Um eine bewusste Abgrenzung vom Arbeitsalltag zu ermöglichen, drücken wir gemeinsam auf den Pausenknopf. Der Pausenraum ist ein Raum zum Innehalten, für Begegnung und Austausch unter jüdischen Studierenden der Charité.
Wir nehmen uns Zeit für das, was gerade da ist: Es gibt die Möglichkeit, Erfahrungen zu Antisemitismus zu teilen, sich gegenseitig zuzuhören, Fragen zu stellen und sich mit anderen jüdischen Studierenden zu verbinden. Dabei muss nichts Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden.
Im Mittelpunkt steht, was uns stärkt und was wir brauchen, um gut durch den Arbeitsalltag zu kommen. Dafür nutzen wir bei Bedarf visuelle und künstlerische Impulse, die einen anderen Zugang zu Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen ermöglichen. Alles ist freiwillig und kann auf die eigene Weise genutzt werden.
Der Pausenraum findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert.
Eine Anmeldung ist bis zum 12. Oktober über empowerment@ofek-beratung.de möglich.
„Weiterleben nach dem Überleben. Dynamiken der Erinnerung in jüdischen und in Sinti- und Roma-Familien“
Am 28. Oktober um 19 Uhr findet in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt das Podium „Weiterleben nach dem Überleben Dynamiken der Erinnerung in jüdischen und in Sinti- und Roma-Familien“ statt.
Wie weiterleben nach dem Überleben? Dieser Frage gehen RIAS Hessen, OFEK e.V., der Verband Deutscher Sinti und Roma (LV Hessen) und das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek bei dieser gemeinsamen Veranstaltung nach.
Nach einführenden Beiträgen von Dr. Sylvia Asmus (Deutsches Exilarchiv) und Dr. Susanne Urban (RIAS Hessen), diskutieren Sabena Donath (Jüdische Akademie des Zentralrats der Juden in Deutschland), Irina Ginsburg (OFEK e.V.) und Rinaldo Strauß (Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen) auf dem Podium über das generationenübergreifende Erzählen, Beschweigen und Weitergeben von Traumata-Erfahrungen in jüdischen und Sinti- und Roma-Familien. Es moderiert Ina Hammel (Evangelische Akademie).
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Deutschen Exilarchivs 1933–1945, der Deutschen Nationalbibliothek und RIAS Hessen.
KOLOT Screening und Gespräch im Rahmen der Jüdischen Filmtage Frankfurt
Am 29. Oktober um 19 Uhr findet im Zuge der Jüdischen Filmtage in Frankfurt eine Vorstellung ausgewählter KOLOT-Videos im Jüdischen Museum Frankfurt statt. Im Anschluss folgt ein Gespräch über das Zeitzeugenarchiv jüdischer Gegenwart mit Marina Chernivsky und Sara Soussan, Kuratorin für jüdische Gegenwartskulturen.
Marina Chernivsky hat das Projekt KOLOT mit dem Ziel entwickelt, ein zeitgeschichtliches Archiv zu schaffen. In narrativen Videointerviews reflektiert das Projekt die Folgen des terroristischen Angriffs und beleuchtet die Gleichzeitigkeit und Nachwirkungen von Gewalt in jüdischen Biografien. KOLOT zählt zu den ersten Projekten in Deutschland und Europa, die sich in dokumentarischer und künstlerischer Form mit dem 7. Oktober 2023 und seinen Auswirkungen auf die jüdische Gemeinschaft auseinandersetzen.
Die im Rahmen des Projekts entstandenen Videos bilden ein Mosaik persönlicher Erzählungen – individuelle Stimmen, die zugleich kollektive Zeugnisse jüdischen Lebens in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 abbilden. KOLOT ist aus dem Anspruch der Zeugenschaft heraus entstanden und aus dem Bewusstsein einer Verantwortung: jüdische Stimmen hör- und sichtbar zu machen und sie zu bewahren. Indem den Erfahrungen sprachlich und medial Ausdruck verliehen wird, entsteht ein Akt der Selbstermächtigung.
Eintrittskarten für die Veranstaltung (zwischen 5 und 10 €) können über den Link hier erworben werden.
Austauschraum für jüdische Studierende und Studierende mit jüdischer Familiengeschichte
OFEK e.V. bietet einen Empowerment-Workshop auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt am Main an. Im Mittelpunkt des Workshops steht das gemeinsame kreative Arbeiten. Mit künstlerischen und visuellen Methoden nähern wir uns Erfahrungen, Gedanken und Fragen an und setzen uns dabei auch mit Antisemitismus als gesellschaftlichem und strukturellem Verhältnis auseinander. Wir zeichnen, schreiben, gestalten und probieren verschiedene Formen des Ausdrucks aus. Dabei können Erfahrungen und Zusammenhänge auf unterschiedliche Weise sichtbar und erfahrbar werden.
Der Austausch miteinander ist dabei ein wichtiger Teil des Workshops. Wir können Erfahrungen teilen, einander zuhören und gemeinsam darüber sprechen, was uns stärkt und welche Fragen uns beschäftigen. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes können zu müssen oder ein fertiges Ergebnis zu schaffen.
Der Workshop richtet sich an jüdische Studierende und Studierende mit jüdischer Familiengeschichte der Goethe-Universität Frankfurt – egal auf welcher Familienseite du jüdisch bist. Auch Anmeldungen anderer hessischer Universitäten und Hochschulen sind möglich.
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Referent:innen aus dem OFEK-Team geleitet.
OFEK e.V. ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. OFEK berät, begleitet und unterstützt Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug:innen antisemitischer Vorfälle und Gewalttaten. OFEK steht parteiisch an der Seite der Ratsuchenden und bringt jüdische Perspektiven in die gesellschaftliche und politische Debatte ein.
Wann? 29. Oktober 2026 von 17–20 Uhr
Wo? Der Ort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.
Der Workshop findet in Kooperation mit dem Büro für Chancengerechtigkeit statt.
Die Anmeldungen laufen über den Empowermentbereich von OFEK e.V. Anmeldungen und personenbezogene Daten werden vertraulich behandelt und nicht an die Universität oder an weitere Dritte weitergegeben.
Eine Anmeldung ist bis zu 25. Oktober via: empowerment@ofek-beratung.de möglich.
Podium »Was hilft gegen Antisemitismus?«
Am 04. November findet in Berlin um 18:30 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema “Was hilft gegen Antisemitismus” in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung statt.
Über die Frage, was heute gegen Antisemitismus hilft, was ihm wirksam entgegengesetzt werden kann und wie wir als Gesellschaft gemeinsam diese Aufgabe angehen können diskutieren Sina Arnold (Zentrum für Antisemitismusforschung / TU Berlin), Anne Helm (bis September 2026 Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin), Dekel Peretz (Jüdisches Zentrum Synagoge Fraenkelufer e.V. und Fellow des Max-Planck-Instituts für Politik- und Sozialwissenschaft in Göttingen) und Marina Chervinsky (Leiterin des Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung und Gründungsgeschäftsführerin der Beratungsstelle OFEK e.V.). Die Moderation übernimmt Sandra Schwarte (rbb).
Ein Mitschnitt der Diskussion wird als „Forum“ im rbb24 Inforadio am Sonntag, 08.11.2026, um 11.00 und 21.00 Uhr gesendet. Darüber hinaus wird die Sendung online bei ARD Sounds abrufbar sein.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Ausklang: Monatlicher Safer Space
Ausklang: Ein monatlicher online Safer Space von OFEK e.V.
Der monatliche Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Er bietet einen Raum für eine Pause zwischen Alltag und Abend – zum Innehalten, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Hier gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit Antisemitismus zu teilen, Fragen zu stellen, Ressourcen sichtbar zu machen und sich mit anderen zu verbinden. Dabei ist Raum für das, was gerade da ist, ohne dass etwas Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden muss.
Der Safer Space findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert und orientiert sich an den aktuellen Bedarfen der Teilnehmenden. »Ausklang« schafft einen verlässlichen, regelmäßig stattfindenden Moment, um kurz aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam in den Abend überzugehen. Der Safer Space ist kein Beratungs- oder Therapieformat und ersetzt keine individuelle Fallbegleitung.
Termine: 14.10., 11.11. und 09.12. jeweils 16:30 – 18:30 Uhr
Weitere Termine sind in Planung.
Die Reihe findet ab sechs Anmeldungen pro Termin statt. Die Teilnahme an allen Terminen ist möglich, aber keine Voraussetzung.
Wenn Du teilnehmen möchtest, melde dich per E-Mail an und schreibe dazu, an welchem Termin du teilnehmen möchtest: empowerment[at]ofek-beratung.de
Safer Space für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Neue Termine für Safer Spaces für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Mi, 26.08.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Mi, 30.09.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Do, 26.11.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support[at]ofek-beratung.de
Der Link wird nach der Anmeldung versendet
Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Let’s make space for a pause
To create a conscious space apart from everyday life and strengthen our resilience, let’s consciously press pause together. Over the course of three sessions, we’ll create space to pause, connect, and exchange ideas with fellow Jewish artists and cultural practitionersfrom a range of fields – including cultural education, memorial work and museum work.
Our empowerment formats address a social reality increasingly shaped by shrinking spaces, exclusion and violence. That is why, during this break, we explore together what strengthens us, what connects us and what we need to remain able to act. Through a range of reflective, visual and artistic approaches, we engage with our experiences beyond external pressures and expectations. We use this quiet time to develop shared knowledge and forge connections. On this basis, we develop possible ways of responding to critical situations and explore how individual and collective agency can be strengthened.
The first session, Pausing with Golem: Soft Landing, is an opportunity to get to know one another and explore our needs together. Using our hands and eyes, we’ll playfully explore a creative method that helps us connect and find our grounding.
The content of the two subsequent sessions will be developed together with the participants, based on their feedback and needs. based on the feedback and needs we hear from participants during the first session. The three sessions build on one another and are conceived as a series. We therefore ask that you participate in all three sessions. If that’s not possible, please feel free to contact us. The sessions will take place online and will be conducted in spoken English.
Dates: 25 October 2026, 29 November 2026 and 13 December 2026, 11 a.m.–1 p.m.
Registration: via empowerment[at]ofek-beratung.de
Registration deadline: 18 October 2026
An OFEK series within Open Arts Hub Berlin. Target group: People with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.
Ausklang: Monatlicher Safer Space
Ausklang: Ein monatlicher online Safer Space von OFEK e.V.
Der monatliche Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Er bietet einen Raum für eine Pause zwischen Alltag und Abend – zum Innehalten, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Hier gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit Antisemitismus zu teilen, Fragen zu stellen, Ressourcen sichtbar zu machen und sich mit anderen zu verbinden. Dabei ist Raum für das, was gerade da ist, ohne dass etwas Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden muss.
Der Safer Space findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert und orientiert sich an den aktuellen Bedarfen der Teilnehmenden. »Ausklang« schafft einen verlässlichen, regelmäßig stattfindenden Moment, um kurz aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam in den Abend überzugehen. Der Safer Space ist kein Beratungs- oder Therapieformat und ersetzt keine individuelle Fallbegleitung.
Termine: 14.10., 11.11. und 09.12. jeweils 16:30 – 18:30 Uhr
Weitere Termine sind in Planung.
Die Reihe findet ab sechs Anmeldungen pro Termin statt. Die Teilnahme an allen Terminen ist möglich, aber keine Voraussetzung.
Wenn Du teilnehmen möchtest, melde dich per E-Mail an und schreibe dazu, an welchem Termin du teilnehmen möchtest: empowerment[at]ofek-beratung.de
Let’s make space for a pause
To create a conscious space apart from everyday life and strengthen our resilience, let’s consciously press pause together. Over the course of three sessions, we’ll create space to pause, connect, and exchange ideas with fellow Jewish artists and cultural practitionersfrom a range of fields – including cultural education, memorial work and museum work.
Our empowerment formats address a social reality increasingly shaped by shrinking spaces, exclusion and violence. That is why, during this break, we explore together what strengthens us, what connects us and what we need to remain able to act. Through a range of reflective, visual and artistic approaches, we engage with our experiences beyond external pressures and expectations. We use this quiet time to develop shared knowledge and forge connections. On this basis, we develop possible ways of responding to critical situations and explore how individual and collective agency can be strengthened.
The first session, Pausing with Golem: Soft Landing, is an opportunity to get to know one another and explore our needs together. Using our hands and eyes, we’ll playfully explore a creative method that helps us connect and find our grounding.
The content of the two subsequent sessions will be developed together with the participants, based on their feedback and needs. based on the feedback and needs we hear from participants during the first session. The three sessions build on one another and are conceived as a series. We therefore ask that you participate in all three sessions. If that’s not possible, please feel free to contact us. The sessions will take place online and will be conducted in spoken English.
Dates: 25 October 2026, 29 November 2026 and 13 December 2026, 11 a.m.–1 p.m.
Registration: via empowerment[at]ofek-beratung.de
Registration deadline: 18 October 2026
An OFEK series within Open Arts Hub Berlin. Target group: People with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.

