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Mittwoch, 4. November 2026 / 18:30 Uhr

Podium »Was hilft gegen Antisemitismus?«

Diskussionsrunde in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Am 04. November findet in Berlin um 18:30 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema “Was hilft gegen Antisemitismus” in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung statt.  

Über die Frage, was heute gegen Antisemitismus hilft, was ihm wirksam entgegengesetzt werden kann und wie wir als Gesellschaft gemeinsam diese Aufgabe angehen können diskutieren Sina Arnold (Zentrum für Antisemitismusforschung / TU Berlin), Anne Helm (bis September 2026 Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin), Dekel Peretz (Jüdisches Zentrum Synagoge Fraenkelufer e.V. und Fellow des Max-Planck-Instituts für Politik- und Sozialwissenschaft in Göttingen) und Marina Chervinsky (Leiterin des Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung und Gründungsgeschäftsführerin der Beratungsstelle OFEK e.V.). Die Moderation übernimmt Sandra Schwarte (rbb).  

Ein Mitschnitt der Diskussion wird als „Forum“ im rbb24 Inforadio am Sonntag, 08.11.2026, um 11.00 und 21.00 Uhr gesendet. Darüber hinaus wird die Sendung online bei ARD Sounds abrufbar sein. 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

online / Mittwoch, 11. November 2026 / 16:30 Uhr

Ausklang: Monatlicher Safer Space

Der online Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte.

Ausklang: Ein monatlicher online Safer Space von OFEK e.V. 
 
Der monatliche Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Er bietet einen Raum für eine Pause zwischen Alltag und Abend – zum Innehalten, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Hier gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit Antisemitismus zu teilen, Fragen zu stellen, Ressourcen sichtbar zu machen und sich mit anderen zu verbinden. Dabei ist Raum für das, was gerade da ist, ohne dass etwas Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden muss.   
 
Der Safer Space findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert und orientiert sich an den aktuellen Bedarfen der Teilnehmenden. »Ausklang« schafft einen verlässlichen, regelmäßig stattfindenden Moment, um kurz aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam in den Abend überzugehen. Der Safer Space ist kein Beratungs- oder Therapieformat und ersetzt keine individuelle Fallbegleitung.    
 
Termine: 14.10., 11.11. und 09.12. jeweils 16:30 – 18:30 Uhr  
 
Weitere Termine sind in Planung. 
 
Die Reihe findet ab sechs Anmeldungen pro Termin statt. Die Teilnahme an allen Terminen ist möglich, aber keine Voraussetzung. 
 
Wenn Du teilnehmen möchtest, melde dich per E-Mail an und schreibe dazu, an welchem Termin du teilnehmen möchtest: empowerment[at]ofek-beratung.de   

Donnerstag, 12. November 2026 / 17:00 – 18:30 Uhr

Vortrag und Panel »(Un-)sichtbare Kämpfe – das Ringen um gesellschaftliche Anerkennung von NS-Unrecht und der Shoah«

eine gemeinsame Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung und von OFEK e.V.

Die Geschichte gesellschaftlicher Kämpfe um die Anerkennung des nationalsozialistischen Unrechts an Jüdinnen:Juden ist bislang wenig beachtet. Die gemeinsame Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung und von OFEK e.V. »(Un-)sichtbare Kämpfe – das Ringen um gesellschaftliche Anerkennung von NS-Unrecht und der Shoah« am Donnerstag, 12. November, widmet sich nun eben diesem Thema. Beginn ist um 17:00 Uhr (Einlass: 16:30 Uhr). 
 
Diskutiert wird, welche Stimmen und Beiträge aus Wissenschaft, Justiz, Zivilgesellschaft und Kultur für die Veränderung des öffentlichen Diskurses hin zu einer Anerkennung der Shoah und einer in den vergangenen Jahrzehnten gewachsenen Erinnerungspraxis maßgebend waren und sind. 
 
Thematisiert werden auch strukturelle Lücken in der Auseinandersetzung mit den langfristigen und generationenübergreifenden Folgen der Shoah für Überlebende und ihre Familien. Bis heute bestehende Versorgungslücken sowie der Mangel an kontextsensiblen Unterstützungsangeboten werden ebenfalls diskutiert. Zugleich geht es um das fortdauernde Ringen von Überlebenden und ihren Nachkommen um gesellschaftliche Anerkennung, Sichtbarkeit und eine angemessene Berücksichtigung ihrer Erfahrungen in der Gegenwart. 
 
Zudem sollen aus antisemitismuskritischer Perspektive Leerstellen hinsichtlich der gesellschaftlichen Teilhabe der jüdischen Gemeinschaft reflektiert werden, ebenso die Frage, was dies für die Anliegen der politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Aufarbeitung bedeutet. 
 
Die Veranstaltung beginnt mit einer einführenden Keynote von Prof. em. Dr. Norbert Frei. Anschließend folgt ein Panelgespräch mit Prof. Dr. Lea Wohl von Haselberg (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf), Marina Chernivsky (OFEK e.V. und KOAS), sowie Prof. em. Dr. Norbert Frei.  
 
Die Veranstaltung findet in Berlin-Zentrum statt (Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt). 
 
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung: unter dem Link hier.

online / Montag, 16. November 2026 / 18:00 Uhr

Lesung und Gespräch mit Marina Chernivsky »Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober«

im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Berlin.

Am 16. Oktober liest Marina Chernivsky aus ihrem Buch »Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober« (Beginn: 18:00 Uhr). Im Anschluss findet ein Gespräch statt. 

Marina Chernivsky verbindet in ihrem Buch persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Analyse – und beschreibt jüdische Lebenswirklichkeiten nach dem 7. Oktober zwischen Angst, Entfremdung und der Frage nach Zugehörigkeit. 

Die Veranstaltung ist Teil der 39. Jüdischen Kulturtage in Berlin, welche vom 12. – 22. November stattfinden.  

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter dem Link hier.  

online / Mittwoch, 18. November 2026 /

Vortrag von Marina Chernivsky »Erinnern als psychischer und relationaler Prozess – Wie viel Vergangenheit ist in der Gegenwart möglich?«

beim Fachtag »Intervention. Antisemitismus und Erinnerungskultur«

Am 18. November findet an der Technischen Universität in Chemnitz der Erinnerungspolitische Fachtag 2026 der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten statt, dieses Jahr unter dem Titel „Intervention. Antisemitismus und Erinnerungskultur“. OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky ist mit einem Vortrag am Fachtag beteiligt. 
 
Die Veranstaltung soll die Möglichkeit geben Diskursräume zu öffnen und eine Erinnerungsarbeit fortzusetzen, die auf Vernetzung und profundem Wissen basiert, die sich jedem Versuch, den Holocaust zu relativieren, widersetzt und gegen jeden Antisemitismus interveniert. Das Programm des Fachtags, entstanden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner:innen und Unterstützer:innen aus Gedenkstättenarbeit und Wissenschaft, dem Bildungsbereich und der Zivilgesellschaft, spiegelt nun dieses Bemühen. 
 
In ihrem Vortrag „Erinnern als psychischer und relationaler Prozess – Wie viel Vergangenheit ist in der Gegenwart möglich?“ thematisiert Chernivsky das Erinnern als psychischen und relationalen Prozess, in dem die eigenen Formen des Erinnerns von Jüdinnen:Juden und ihre gegenwärtigen Erfahrungen bisher weniger selbstverständlich wahrgenommen werden. 
 
Der Fachtag findet in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow e.V. , dem Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender, dem Verbundprojekt „LastSeen. Bilder der NS-Deportationen“, dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V., Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 und OFEK e.V. statt. 
 
Am Vorabend bietet die Projektvorstellung und Podiumsdiskussion „KOLOT sind STIMMEN. Jüdische Zeugenschaft als Prozess“ einen Auftakt zum Fachtag. 
 
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter dem Link hier.

online / Donnerstag, 26. November 2026 / 18:00 Uhr

Safer Space für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

digital und auf Deutsch

Neue Termine für Safer Spaces für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

Mi, 26.08.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch 
Mi, 30.09.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Do, 26.11.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch  
 
Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support[at]ofek-beratung.de 
Der Link wird nach der Anmeldung versendet  

Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.  
 
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.  
 
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.  

online / Sonntag, 29. November 2026 / 11:00 Uhr

Let’s make space for a pause 

Empowerment Space for people with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.

To create a conscious space apart from everyday life and strengthen our resilience, let’s consciously press pause together. Over the course of three sessions, we’ll create space to pause, connect, and exchange ideas with fellow Jewish artists and cultural practitionersfrom a range of fields – including cultural education, memorial work and museum work. 
 
Our empowerment formats address a social reality increasingly shaped by shrinking spaces, exclusion and violence. That is why, during this break, we explore together what strengthens us, what connects us and what we need to remain able to act. Through a range of reflective, visual and artistic approaches, we engage with our experiences beyond external pressures and expectations. We use this quiet time to develop shared knowledge and forge connections. On this basis, we develop possible ways of responding to critical situations and explore how individual and collective agency can be strengthened. 
 
The first session, Pausing with Golem: Soft Landing, is an opportunity to get to know one another and explore our needs together. Using our hands and eyes, we’ll playfully explore a creative method that helps us connect and find our grounding. 
 
The content of the two subsequent sessions will be developed together with the participants, based on their feedback and needs. based on the feedback and needs we hear from participants during the first session. The three sessions build on one another and are conceived as a series. We therefore ask that you participate in all three sessions. If that’s not possible, please feel free to contact us. The sessions will take place online and will be conducted in spoken English. 
 
Dates: 25 October 2026, 29 November 2026 and 13 December 2026, 11 a.m.–1 p.m.  
Registration: via empowerment[at]ofek-beratung.de 
Registration deadline: 11. November 2026 
 
An OFEK series within Open Arts Hub Berlin. Target group: People with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.

online / Mittwoch, 9. Dezember 2026 / 16:30 Uhr

Ausklang: Monatlicher Safer Space

Der online Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte.

Ausklang: Ein monatlicher online Safer Space von OFEK e.V. 
 
Der monatliche Safer Space richtet sich an jüdische Personen und Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Er bietet einen Raum für eine Pause zwischen Alltag und Abend – zum Innehalten, Austauschen und gegenseitigem Stärken. Hier gibt es die Möglichkeit, Erfahrungen mit Antisemitismus zu teilen, Fragen zu stellen, Ressourcen sichtbar zu machen und sich mit anderen zu verbinden. Dabei ist Raum für das, was gerade da ist, ohne dass etwas Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden muss.   
 
Der Safer Space findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert und orientiert sich an den aktuellen Bedarfen der Teilnehmenden. »Ausklang« schafft einen verlässlichen, regelmäßig stattfindenden Moment, um kurz aus dem Alltag herauszutreten und gemeinsam in den Abend überzugehen. Der Safer Space ist kein Beratungs- oder Therapieformat und ersetzt keine individuelle Fallbegleitung.    
 
Termine: 14.10., 11.11. und 09.12. jeweils 16:30 – 18:30 Uhr  
 
Weitere Termine sind in Planung. 
 
Die Reihe findet ab sechs Anmeldungen pro Termin statt. Die Teilnahme an allen Terminen ist möglich, aber keine Voraussetzung. 
 
Wenn Du teilnehmen möchtest, melde dich per E-Mail an und schreibe dazu, an welchem Termin du teilnehmen möchtest: empowerment[at]ofek-beratung.de   

online / Sonntag, 13. Dezember 2026 / 11:00 Uhr

Let’s make space for a pause 

Empowerment Space for people with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.

To create a conscious space apart from everyday life and strengthen our resilience, let’s consciously press pause together. Over the course of three sessions, we’ll create space to pause, connect, and exchange ideas with fellow Jewish artists and cultural practitionersfrom a range of fields – including cultural education, memorial work and museum work. 
 
Our empowerment formats address a social reality increasingly shaped by shrinking spaces, exclusion and violence. That is why, during this break, we explore together what strengthens us, what connects us and what we need to remain able to act. Through a range of reflective, visual and artistic approaches, we engage with our experiences beyond external pressures and expectations. We use this quiet time to develop shared knowledge and forge connections. On this basis, we develop possible ways of responding to critical situations and explore how individual and collective agency can be strengthened. 
 
The first session, Pausing with Golem: Soft Landing, is an opportunity to get to know one another and explore our needs together. Using our hands and eyes, we’ll playfully explore a creative method that helps us connect and find our grounding. 
 
The content of the two subsequent sessions will be developed together with the participants, based on their feedback and needs. based on the feedback and needs we hear from participants during the first session. The three sessions build on one another and are conceived as a series. We therefore ask that you participate in all three sessions. If that’s not possible, please feel free to contact us. The sessions will take place online and will be conducted in spoken English. 
 
Dates: 25 October 2026, 29 November 2026 and 13 December 2026, 11 a.m.–1 p.m.  
Registration: via empowerment[at]ofek-beratung.de 
Registration deadline: 11. November 2026 
 
An OFEK series within Open Arts Hub Berlin. Target group: People with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.