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Donnerstag, 28. – Donnerstag, 28. Mai 2026 / 16:00 – 19:00 Uhr

Empowerment Workshop für jüdische Studierende

an der Freien Universität Berlin

Empowerment Workshop am 28.Mai von 16-19 Uhr

Am 28. Mai 2026 findet von 16–19 Uhr ein Empowerment-Workshop an der Freien Universität Berlin statt.  

Jüdisches Leben ist vielfältig und von unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Ressourcen geprägt. Nicht nur, aber auch im universitären Kontext fehlen oft Räume, in denen sich jüdische Studierende austauschen, miteinander verbinden und ihre Perspektiven, Erfahrungen und Stärken in den Mittelpunkt stellen können. Der Empowerment Space möchte einen solchen Raum schaffen – einen Ort,  

..in dem Ihr mit Euch selbst und miteinander achtsam, mutig und vulnerabel sein könnt,  

..der möglichst sicher ist und unterschiedliche Erfahrungen und Realitäten hält,    

..den Ihr mit Euren (biografischen) Geschichten, Erfahrungen, Bewegungen und mit Eurer Kreativität füllt,  

..in dem ihr durch das gemeinsame Teilen dessen, was Euch stärkt, die Euch innewohnenden Ressourcen und Stärken entdecken und mitnehmen könnt  

Der Workshop ist für alle Studierende der FU und HWR, anderer Berliner Hochschulen und Universitäten offen, die sich selbst als jüdisch identifizieren. Egal auf welcher Familienseite du jüdisch bist, religiös oder nicht, ob du viel oder wenig Beziehung zu deinen jüdischen Wurzeln hast. You Jew you!  

Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt und wird von einer Person aus dem psychologischen Team und einer Beraterin von OFEK e.V. geleitet. 

Der Ort des Workshops ist in Berlin und wird nach der Anmeldung vertraulich versendet.  

Wir bitten um Anmeldungen bis zum 21.05.2026 an empowerment@ofek-beratung.de 

Die Anmeldungen werden vertraulich und ohne Kenntnisnahme Dritter behandelt.  

Freitag, 29. Mai 2026 / 16:00 Uhr

Unsere Räume – unsere Erfahrungen

ein Austausch für FLINTA*-Studierende mit jüdischer Familiengeschichte

Am 29. Mai bietet OFEK in Kooperation mit dem Jüdischen Studierendenverband NRW und der Jewish Women Empowerment Taskforce der JSUD einen Austausch für FLINTA* Studierende mit jüdischer Familiengeschichte in Düsseldorf. Die Veranstaltung unter dem Titel »Unsere Räume – unsere Erfahrungen« beginnt um 16:00 Uhr. 

Seit dem 7. Oktober 2023 hat die Anzahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland stark zugenommen. Antisemitismus wirkt auf jüdische Menschen in vielerlei Form, zugleich gibt es kaum Räume, in denen sie über ihre Erfahrungen sprechen können, ohne dass diese abgesprochen oder relativiert werden.   
   
Der klare Einschnitt des 7. Oktobers ist bald drei Jahre her. Orte und Räume, die es vorher waren, sind nicht mehr selbstverständlich oder sicher.  Freund:innenschaften verändern sich und Solidaritäten werden an Bedingungen geknüpft, die andere bestimmen.    

 Wie gehen wir Jüdinnen und Juden in Deutschland mit diesen Veränderungen um?  Was bewegt sie, wo sehen sie Herausforderungen und was ist hilfreich?  Mit »Unsere Räume – unsere Erfahrungen«  bietet OFEK einen Raum für jüdische Menschen, um darüber miteinander ins Gespräch zu kommen, Handlungsoptionen auszuloten und für sich selbst und füreinander da sein zu können.    

Der Austausch findet in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Beraterinnen von OFEK und @sarah_bluma_ moderiert.  Der Raum ist offen für FLINTA*-Studierende mit jüdischer Familiengeschichte, um explizit im Kontext Hochschule und Universitäten und den damit verbundenen Unsicherheiten einen Ort zum Austausch zu geben.    


Der Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.  

Eine Anmeldung ist bis zum Vormittag des 18. Mai via empowerment@ofek-beratung.de möglich.  

Donnerstag, 4. – Sonntag, 7. Juni 2026 /

I dream of tender & gentle gatherings – zwischen Ruhe, Widerstand und Kreativität

Jewish FLINTA* Retreat

Jewish FLINTA* Retreat – 4. bis 7. Juni 2026

Wir laden jüdische FLINTA* Personen ein, zusammenzukommen, Ressourcen aufzutanken und sich zu erholen. Gemeinsam wollen wir einen Raum schaffen, in dem Mut und Vulnerabilität nebeneinanderstehen können. Mit kreativen und körperorientierten Methoden erkunden wir dabei unterschiedliche Formen von Widerständigkeit, Kreativität und Spiritualität.

Wo und wie können wir loslassen, trauern, außer Kontrolle sein, und danach wieder geerdet sein? Wie können wir unsere eigenen Grenzen und die anderer wahrnehmen und ernst nehmen? Was brauchen wir, um für eine Weile das Gedankenkarussell zu unterbrechen, unseren Körper zu spüren und in Verbindung zu uns selbst, zu anderen und unserer Umwelt zu sein? Wie können wir unsere kreative Kraft entdecken und freisetzen, ohne auszubrennen?

Ablauf und Rahmen

Neben angeleiteten Sessions wird es viel Zeit für Rückzug, Ruhe und informellen Austausch geben. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eigene Impulse, Angebote oder kleine Formate einbringen.

Während des Shabbats begleitet uns eine Rabbinerin.
Für vegetarische Verpflegung ist gesorgt, vegane und glutenfreie Optionen sind möglich.

Zugänglichkeit

Uns ist wichtig, den Raum für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Im Anmeldeformular könnt ihr eure Bedarfe und Wünsche angeben, damit wir gemeinsam Lösungen finden können, die eine gute Teilnahme ermöglichen.

Für wen?

Das Retreat richtet sich an jüdische FLINTA* Personen sowie FLINTA* Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Insbesondere möchten wir Menschen ansprechen, die beispielsweise als queere oder rassifizierte Personen neben Antisemitismus auch andere Diskriminierungserfahrungen in Deutschland machen.

Wo?

Das Retreat findet in einem Bildungshaus in NRW mit ÖPNV-Anbindung statt.
Aus Sicherheitsgründen wird der genaue Ort nach bestätigter Anmeldung bekannt gegeben.

Teilnahmebeitrag

Reduziert: 50 €
Regulär: 100 €
Soli: 150 €

Wenn eine Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, meldet euch bitte bei uns.

Anmeldung

Die Anmeldung bis zum 30. April über ein Formular möglich: Link
Die Plätze sind begrenzt, um einen achtsamen und erholsamen Rahmen zu gewährleisten.

Was wir uns wünschen

Wir wünschen uns ein mutiges und solidarisches Miteinander sowie einen machtkritischen Raum, in dem alle Verantwortung für sich selbst, das eigene Verhalten und für Gruppendynamiken übernehmen.

Diskriminierungsformen wie Queerfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus, Klassismus, Altersdiskriminierung und Antisemitismus sollen nicht konsequenzlos bleiben, sondern reflektiert und transparent besprochen werden.

Gleichzeitig ist es uns wichtig, an diesem Wochenende keine zermürbenden Diskussionen zu führen. Im Mittelpunkt steht ein solidarischer, achtsamer, queer-feministischer und empowernder Raum.

online / Donnerstag, 11. Juni 2026 / 14:00 – 00:15 Uhr

OFEK Workshop »Antisemitismus im Alltag erkennen und handeln«

veranstaltet von Lea Bildungsgesellschaft der GEW Hessen

Am 11. Juni veranstaltet Lea Bildungsgesellschaft der GEW Hessen den Online-Workshop „Antisemitismus im Alltag erkennen und handeln“. Der von einer OFEK-Kollegin geleitete Workshop richtet sich an Fachkräfte aus Bildung und Pädagogik, die Antisemitismus präventiv begegnen und Betroffene unterstützen möchten.  

Im Sinne der Demokratieförderung werden alltägliche Formen antisemitischer Diskriminierung sichtbar gemacht und Strategien für einen reflektierten, handlungssicheren Umgang entwickelt. Gemeinsam werden praxisnahe Lösungsansätze erarbeitet, die sich in den Schul- und Bildungskontext übertragen lassen. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Antisemitismus konzeptionell in Bildungsstrukturen mitgedacht und langfristig abgebaut werden kann.  

Der Workshop bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Perspektivwechsel und die Entwicklung nachhaltiger Präventionsmaßnahmen. 

Über diesen Link können Sie sich anmelden.

online / Donnerstag, 11. Juni 2026 / 15:30 – 00:18 Uhr

OFEK auf dem Podium »Antisemitismus im Kindes- und frühen Jugendalter – Erfahrungen, Deutungen und Bedarfe«

veranstaltet vom Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Jüdische Kinder wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Antisemitismus historisch wie gegenwärtig (strukturell) verankert ist. Mit Blick auf die geltenden Lehr- und Bildungspläne der Bundesländer zeigt sich eine anhaltende Tendenz, die systematische Auseinandersetzung mit Antisemitismus erst in höheren Klassenstufen vorzusehen. Für die Grundschule oder die unteren Jahrgänge finden sich hingegen eher nur indirekte oder allgemein gehaltene Bezüge.  
 
Biografisch angelegte Studien zeigen, dass jüdische Kinder bereits im Kita- und Grundschulalter antisemitischen Wissensbeständen ausgesetzt sind. Aufgrund der wahrgenommenen Passivität und Unentschlossenheit des pädagogischen Umfelds werden Kinder, die von Antisemitismus betroffen sind, allein gelassen. Dies ist problematisch: Zum einen fehlt es an wirksamen Schutz- und Interventionsstrukturen für jüdische Kinder, die von Antisemitismus betroffen sind. Zum anderen wird die frühe Bildungsphase – ein Alter, das durch besondere Neugier, Offenheit und Reflexionsbereitschaft gekennzeichnet ist – nicht genutzt, um eine kritische Auseinandersetzung mit antisemitischen Wissensbeständen anzuregen. Es stellt sich die Frage, wie (politische) Bildung so gestaltet werden kann, dass antisemitische Alltagspraktiken weder verharmlost noch entpolitisiert werden – und zugleich die Perspektiven, Erfahrungen und Schutzbedarfe der unmittelbar betroffenen Kinder strukturell verankert werden.  
 
Im Rahmen des Fachgesprächs werden zunächst die Zwischenbefunde der 2025 durchgeführten Studie vorgestellt und anschließend die Herausforderungen und Grundsätze einer antisemitismuskritischen politischen Bildung im Kindesalter mit Expert*innen aus dem Feld der diskutiert.  
 
Dies ist eine Veranstaltung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und dem Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).  
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter diesem Link hier.

online / Dienstag, 16. Juni 2026 / 16:00 Uhr

Support für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026 für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen:  
 
Datum: 03.02, 16-18 Uhr (deutsch), 16.04, 9-11 Uhr (deutsch), 16.06, 16-18 Uhr (hebräisch)  
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support@ofek-beratung.de  

Ort: digital – Der Link wird nach der Anmeldung versendet  

Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.  

 
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.  
   
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. SUPPORT wurde im Oktober 2024 mit einem Fachtag eröffnet.   

#OFEKBeratung #SaferSpace #Veranstaltung #SUPPORT 

online / Dienstag, 30. Juni 2026 / 13:30 – 17:00 Uhr

OFEK Vortrag »Antisemitismus und Bildung nach dem 7. Oktober – Bestandsaufnahme und Handlungsimpulse«

m Rahmen des Netzwerktreffens „Jüdisches Leben Thüringen“

Am 30. Juni findet in Erfurt zwischen 13:30 und 17:00 Uhr das Netzwerktreffen „Jüdisches Leben Thüringen“ statt. Neben persönlichem Austausch soll das Treffen Zeit und Raum bieten, um aktuelle Entwicklungen in Thüringen aufzugreifen und gemeinsam Perspektiven für das kommende Jahr zu entwickeln. 

Beim Netzwerktreffen wird auch Marina Chernivsky, Geschäftsführerin von OFEK e.V., einen Vortrag mit anschließendem Publikumsgespräch zum Thema „Antisemitismus und Bildung nach dem 7. Oktober – Bestandsaufnahme und Handlungsimpulse“ halten. Zudem wird Angelika Heyen von der Thüringer Landesmedienanstalt referieren – Thema ihres Vortrags ist „Umgang mit unzulässigen und demokratiefeindlichen Hassinhalten im Netz. Aktivitäten und Herausforderungen der Medienaufsicht“. 

Neben den Vorträgen werden Projekte zum Themenkomplex jüdisches Leben und geplante Initiativen und Projekte zur Prävention und Bekämpfung von Antisemitismus in Thüringen vorgestellt. 

Eine Anmeldung ist bis zum 22. Juni via Beauftragter-fuer-juedisches-Leben@tsk.thueringen.de möglich.  

Freitag, 17. Juli 2026 / 19:00 Uhr

Keshet-Pride Shabbat 2026

Save the Date!

Keshet-Pride Shabbat 2026

OFEK ist wieder Kooperationspartner beim Pride Shabbat von Keshet Deutschland – Save the Date!

Datum: Freitag, 17.07.2026
Uhrzeit: Start: 19 Uhr
Ort: Berlin

Weitere Infos folgen.