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Keshet-Pride Shabbat 2026 in Berlin
Am 17. Juli ist OFEK beim Pride Shabbat von Keshet Deutschland dabei und begleitet mit einem Awareness-Team den Abend. Der queer-jüdische Shabbat-G’ttesdienst beginnt um 19 Uhr in der Neuen Synagoge in Berlin. Anschließend wird es ein Kiddusch-Dinner (vegetarisch/vegan) geben.
Der Veranstaltungsort ist barrierearm und verfügt über eine barrierefreie Toilette, eine Gebärdendolmetscherin wird vor Ort sein und ein Awareness-Team von OFEK begleitet den Abend.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Safer Space für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Neue Termine für Safer Spaces für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Mi, 26.08.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf deutsch
Mi, 30.09.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf deutsch
Do, 26.11.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf deutsch
Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support@ofek-beratung.de
Der Link wird nach der Anmeldung versendet
Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Fachtag Open Arts Hub in Berlin
Antisemitismus und damit einhergehende Konflikte fordern den Kulturbetrieb heraus. Boykottaufrufe, antisemitisches Mobbing, gezielte Störungen und die Reproduktion antisemitischer Inhalte bringen Kunst- und Kulturinstitutionen häufig an ihre Grenzen.
Der 2. Fachtag des Open Arts Hub (OAH) schafft auch in diesem Jahr Raum für Vernetzung, Austausch und Stärkung von Handlungsstrategien im Umgang mit Antisemitismus in Kunst und Kultur.
In Panels, Vorträgen, Workshops und Gesprächen soll Expertise geteilt und Wissen darüber ausgetauscht werden, wie antisemitismusbezogenen Vorfällen wirksam und nachhaltig begegnet werden kann. Außerdem steht im Fokus, welche Bedingungen es braucht, um antisemitismuskritisches Arbeiten in Kunst und Kultur zu gewährleisten und strukturell zu verankern.
Der Fachtag am 2. September 2026 in Berlin richtet sich an Künstler:innen, freie Gruppen und an alle Mitarbeitende von kulturellen und künstlerischen Institutionen.
Eine Anmeldung ist hier möglich.
Der Open Arts Hub Berlin (OAH) ist ein Projekt zum Umgang mit Antisemitismus im Berliner Kulturbetrieb. Er bündelt die Expertisen, Angebote und Unterstützungsstrukturen von: OFEK e.V., der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, dem Institut für Neue Soziale Plastik e.V., RIAS Berlin und MBR – Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin.
Der Open Arts Hub Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

