I dream of tender & gentle gatherings – zwischen Ruhe, Widerstand und Kreativität
Jewish FLINTA* Retreat – 4. bis 7. Juni 2026
Wir laden jüdische FLINTA* Personen ein, zusammenzukommen, Ressourcen aufzutanken und sich zu erholen. Gemeinsam wollen wir einen Raum schaffen, in dem Mut und Vulnerabilität nebeneinanderstehen können. Mit kreativen und körperorientierten Methoden erkunden wir dabei unterschiedliche Formen von Widerständigkeit, Kreativität und Spiritualität.
Wo und wie können wir loslassen, trauern, außer Kontrolle sein, und danach wieder geerdet sein? Wie können wir unsere eigenen Grenzen und die anderer wahrnehmen und ernst nehmen? Was brauchen wir, um für eine Weile das Gedankenkarussell zu unterbrechen, unseren Körper zu spüren und in Verbindung zu uns selbst, zu anderen und unserer Umwelt zu sein? Wie können wir unsere kreative Kraft entdecken und freisetzen, ohne auszubrennen?
Ablauf und Rahmen
Neben angeleiteten Sessions wird es viel Zeit für Rückzug, Ruhe und informellen Austausch geben. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eigene Impulse, Angebote oder kleine Formate einbringen.
Während des Shabbats begleitet uns eine Rabbinerin.
Für vegetarische Verpflegung ist gesorgt, vegane und glutenfreie Optionen sind möglich.
Zugänglichkeit
Uns ist wichtig, den Raum für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Im Anmeldeformular könnt ihr eure Bedarfe und Wünsche angeben, damit wir gemeinsam Lösungen finden können, die eine gute Teilnahme ermöglichen.
Für wen?
Das Retreat richtet sich an jüdische FLINTA* Personen sowie FLINTA* Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Insbesondere möchten wir Menschen ansprechen, die beispielsweise als queere oder rassifizierte Personen neben Antisemitismus auch andere Diskriminierungserfahrungen in Deutschland machen.
Wo?
Das Retreat findet in einem Bildungshaus in NRW mit ÖPNV-Anbindung statt.
Aus Sicherheitsgründen wird der genaue Ort nach bestätigter Anmeldung bekannt gegeben.
Teilnahmebeitrag
Reduziert: 50 €
Regulär: 100 €
Soli: 150 €
Wenn eine Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, meldet euch bitte bei uns.
Anmeldung
Die Anmeldung bis zum 30. April über ein Formular möglich: Link
Die Plätze sind begrenzt, um einen achtsamen und erholsamen Rahmen zu gewährleisten.
Was wir uns wünschen
Wir wünschen uns ein mutiges und solidarisches Miteinander sowie einen machtkritischen Raum, in dem alle Verantwortung für sich selbst, das eigene Verhalten und für Gruppendynamiken übernehmen.
Diskriminierungsformen wie Queerfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus, Klassismus, Altersdiskriminierung und Antisemitismus sollen nicht konsequenzlos bleiben, sondern reflektiert und transparent besprochen werden.
Gleichzeitig ist es uns wichtig, an diesem Wochenende keine zermürbenden Diskussionen zu führen. Im Mittelpunkt steht ein solidarischer, achtsamer, queer-feministischer und empowernder Raum.

