Vorstellung von KOLOT und OFEK auf dem Podium

Am 5. Oktober wird bei einer Veranstaltung des Bezirkamts Tempelhof-Schöneberg das audiovisuelle Projekt KOLOT vorgestellt. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion ist KOLOT-Gründerin und OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky auf dem Panel. Die Veranstaltung mit dem Titel „Der 7. Oktober 2023 und die Folgen. Jüdisches Leben nach einer Zäsur“ findet im Rathaus Schöneberg statt und beginnt um 18 Uhr. 
 
Neben Chernivsky sind auf dem Podium: Lala Süsskind (Geschäftsführende Gesellschafterin von Jehi `Or – Jüdisches Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus), Sigmount Königsberg (Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin), Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg) und Michael Sulies (Beauftragter gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg). 
 
Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 markierte für viele Jüdinnen und Juden in Deutschland einen tiefen Einschnitt. Infolge des antisemitischen Massakers kam es bundesweit zu einer regelrechten Welle des Antisemitismus. Berlin stellte einen Schwerpunkt der langanhaltenden israelfeindlichen Mobilisierung dar, die sich in deutlich steigenden antisemitischen Vorfallszahlen und Straftaten niederschlug. Die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl, die gesellschaftliche Teilhabe und den Alltag von Jüdinnen und Juden sind bis heute spürbar. 
 
Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement und gegen Einsamkeit, des Ehrenamtsbüros und des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg von Berlin. 
 
Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt.