edu

edu – antisemitismus-kritische bildungsformate aus der betroffenen-perspektive

Das Projekt EDU in Trägerschaft von OFEK e.V. wurde 2025 gegründet und richtet sich mit antisemitismuskritischen Bildungs- und Beratungsformaten gezielt an Schulen in Hessen.
Das Projekt orientiert sich an den fachspezifischen Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung, wie sie maßgeblich vom Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) entwickelt und implementiert werden. Ziel des Projekts ist es, Fachkräfte an Schulen zu stärken und antisemitismuskritische Konzepte institutionell zu verankern. Ausgangspunkt bildet dabei die Betroffenenperspektive, insbesondere auf der Grundlage der Beratungsfälle von OFEK e.V., ergänzt durch empirische Erkenntnisse aus der Antisemitismusforschung.
 

Das Angebot richtet sich primär an pädagogische Fachkräfte, Sozialarbeitende, Lehramtsstudierende, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie Lehrkräfte. Ziel ist es, diese Zielgruppen für strukturellen Antisemitismus zu sensibilisieren und sie bei der Entwicklung nachhaltiger Strategien für den Umgang mit Antisemitismus im Bildungskontext zu unterstützen. 

Im Zentrum des Projekts steht die Sensibilisierung für gegenwärtige Dimensionen von Antisemitismus – einschließlich digitaler und struktureller Dimensionen, Aufbau und Förderung der Interventionsfähigkeit im Umgang mit antisemitischen Vorfällen in Bildungsinstitutionen.
Das Projekt verfolgt drei übergeordnete Zielsetzungen: die Sensibilisierung für Antisemitismus aus der Betroffenenperspektive, die Entwicklung und Implementierung von Leitlinien für den Umgang mit antisemitischen Vorfällen in Bildungskontexten sowie die Implementierung antisemitismuskritischer Qualitätsmerkmale durch entsprechende Bildungs- und Beratungsformate. Hierzu zählt die Entwicklung einheitlicher Regelwerke für den Umgang mit Antisemitismus im Bildungsbereich, einschließlich digitaler Gewalt. Hierfür sollen Schutzkonzepte und Kommunikationsketten entwickelt werden, die klare Zuständigkeiten definieren, den Schutz Betroffener priorisieren und einen verbindlichen Umgang mit antisemitischen Situationen sicherstellen.
 

MAIL theiss[at]ofek-beratung.de


Das Projekt EDU wird ermöglicht durch die Förderung durch das Landesprogramm »Hessen – aktiv für die Demokratie und gegen Extremismus«.