Empfehlung Kunstausstellung»Fragt uns doch mal. Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus«
(Stand 23. Februar 2026)
Seit kurzem und noch bis 13. September 2026 ist im Stuttgarter Haus der Geschichte eine Intervention in die Dauerausstellung zu sehen, in die auch Materialien und Informationen von OFEK Baden-Württemberg zu finden sind. Unter dem Titel „Fragt uns doch mal. Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus“ wird mitten in der Dauerausstellung an elf Stationen kommentiert, hinterfragt und ergänzt. Die Intervention widmet sich unter anderem den Fragen: Müssen antisemitische Objekte ausgestellt werden, um über das Thema aufzuklären? Oder werden auf diese Weise hasserfüllte Vorurteile verfestigt? Wie geht es jungen Jüdinnen:Juden heute in Deutschland? Warum gibt es Antisemitismus immer noch?
Die Informationen und Materialien von OFEK Baden-Württemberg, darunter Beratungsstandards, Statistiken und Veröffentlichungen, sind insbesondere in die Beratungsstation eingeflossen.
Die Intervention ist Teil des Projekts Anti-Anti 2.0 des Hauses der Geschichte, das neben einer Ausstellungsreihe auch weiterführende Angebote umfasst. Der Name bezieht sich auf Materialien zur Bekämpfung des Antisemitismus aus den 1920er Jahren, die in gemeinsamer Arbeit von jüdischen und nichtjüdischen Menschen entstanden sind.
Alle Informationen zur Ausstellung findet Ihr unter dem Link hier.

