Bianca Klose 1973 – 2026

(veröffentlicht am 22.06.2026)

Die Nachricht vom Tod Bianca Kloses haben wir mit tiefer Trauer aufgenommen. Über Jahrzehnte hinweg war sie aus der Berliner Zivilgesellschaft nicht wegzudenken – eine ihrer standhaftesten, tatkräftigsten und weitblickendsten Persönlichkeiten.

Mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin sowie dem Bundesverband Mobile Beratung (BMB) hat Bianca Klose zentrale Strukturen der Unterstützung, Beratung und demokratischen Zivilgesellschaft aufgebaut. Seit beinah drei Jahrzehnten stellte sie sich gegen Autoritarismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus entgegen. Auch die Mobilisierungsplattform Berlin gegen Nazis sowie das an die Polizei gerichtete Sensibilisierungsprojekt Regishut gehen auf ihre Initiative zurück.

Über den Verein für demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V., den sie als Geschäftsführerin prägte und leitete, arbeitete OFEK Berlin seit vielen Jahren eng mit Bianca Klose zusammen. Seit Anfang dieses Jahres sind OFEK e.V. und VDK e.V. gemeinsam mit dem Institut für Soziale Plastik Träger des Open Arts Hub Berlin (OAH).

Mit Bianca Klose verliert die Berliner Zivilgesellschaft eine außergewöhnliche Kämpferin für Demokratie und Menschenrechte, eine Persönlichkeit von Integrität, Haltung und Weitsicht sowie eine geschätzte Kollegin und Weggefährtin.

Ihr Wirken wird bleiben. Ihr Fehlen schmerzt.