Rückblick: Netzwerktreffen des Projekts Kompetenznetzwerk Antisemitismusprävention an Hochschulen der Hochschulrektorenkonferenz in Düsseldorf
Am 2. und 3. September fand an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf das zweitägige Netzwerktreffen des Projekts KoNHAP – Kompetenznetzwerk Antisemitismusprävention an Hochschulen der Hochschulrektorenkonferenz statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Hochschulen, die Erfahrungen Betroffener und die Frage, welche Strukturen für wirksame Prävention, Intervention und Beratung notwendig sind.
Am Podium „Nordrhein-Westfalen im Fokus: Antisemitismusprävention vor Ort“, das im Rahmen des Netzwerktreffens stattfand, nahm auch Sophie Brüss, Leiterin des Standorts OFEK Nordrhein-Westfalen, teil. Gemeinsam mit Vertreter:innen von SABRA, ADIRA, ZeBA NRW, dem Verband Jüdischer Studierender NRW und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf diskutierte sie über Erfahrungen aus Beratung, Hochschulpraxis und jüdischer Selbstorganisation. Dabei machte Brüss deutlich, dass Antisemitismus an Hochschulen weit über einzelne Vorfälle hinauswirkt: Er beeinflusst Studienverläufe, berufliche Entscheidungen und akademische Biografien – und ist am Ende ein wichtiger Faktor bei der Frage, wer in Academia bleibt und wer nicht.
Gerade deshalb braucht es verlässliche Verfahren, spezialisierte Unterstützungsstrukturen und die konsequente Einbeziehung jüdischer und betroffenenorientierter Perspektiven. Mit institutioneller Beratung unterstützt OFEK e.V. Hochschulen dabei, hierfür tragfähige Strukturen zu entwickeln und im Umgang mit antisemitischen Vorfällen handlungsfähig zu sein.
Vielen Dank an KoNHAP, die Hochschulrektorenkonferenz, die Universität Düsseldorf sowie an SABRA, ADIRA, ZeBA und den VJS NRW für den wichtigen fachlichen Austausch und die Vernetzung!

