Safer Space für jüdische Queers/LGBTIAQ+ und ihre Angehörigen

OFEK e.V. und Keshet Deutschland e.V. laden zu einem digitalen Safer Space für jüdische Queers/LGBTIAQ+ und ihre Angehörigen ein. Die vergangenen Jahre zeigen deutlich, dass Pride-Paraden als Orte der Sichtbarkeit immer häufiger bedroht werden. Rechte Gegendemonstrationen, auch bei der Marzahn Pride in Berlin, erschweren die Teilnahme und Sicherheit.
Die Pride-Saison, die eigentlich der Feier unserer Rechte und der Anerkennung queerer Perspektiven gewidmet ist, steht dieses Jahr zudem im Schatten des Kriegs in Israel und Iran. Die Absage der Pride in Tel Aviv – die, die erste seit dem 7. Oktober sein sollte – und die anhaltende Erinnerung an diesen Tag machen die Situation besonders belastend.
Gleichzeitig feiern wir rechtliche Fortschritte, wie den Erlass des Selbstbestimmungsgesetzes, und sorgen uns darum, dass es auch neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Zeiten sind herausfordernd, aber sie müssen uns nicht isolieren.
In unserem Online-Safer-Space möchten wir deshalb einen geschützten Ort schaffen, um diese Themen miteinander zu besprechen, uns zu vernetzen und die Erfahrung zu machen, dass wir nicht allein sind. Gemeinsam stehen wir für unsere Rechte, unsere Sicherheit und unsere Zukunft ein – in der Hoffnung, dass die kommenden Zeiten wieder mehr Raum für Schutz, Anerkennung und Zusammenhalt bieten.

Der Austauschraum findet digital und in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Personen aus dem Berater:innen bzw. dem psychologischen Team von OFEK e.V. moderiert.

Termin: 2. Juli 2025 um 17 Uhr

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter saferspaces@ofek-beratung.de. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis 30.06.2025.