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online / Donnerstag, 26. Februar 2026 / 10:00 Uhr

Fachgespräch: “Antisemitismus an Schulen – Leerstellen, Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen”

Antisemitische Vorfälle sind Teil schulischer Wirklichkeit und nicht auf außergewöhnliche Einzelfälle beschränkt.

Eine Anmeldung zum Fachtag ist ab sofort hier möglich.

Aktuelle Studien sowie Lageberichte zu Antisemitismus in schulischen Kontexten zeigen, dass Antisemitismus nicht nur als Vorurteil, sondern als gesellschaftlich verankerte soziale Praxis in schulischen Routinen wirksam ist. Antisemitische Vorfälle sind damit Teil schulischer Wirklichkeit und nicht auf außergewöhnliche Einzelfälle beschränkt. Zugleich verweisen empirische Befunde auf eine verbreitete professionelle Verunsicherung – nicht nur im Hinblick auf pädagogische Handlungsanforderungen, sondern ebenso in Bezug auf Intervention, pädagogische wie auch institutionelle Verantwortung und den Schutz von Betroffenen. Antisemitismuskritische Pädagogik steht damit vor der Herausforderung, historisches Wissen, gesellschaftliche Analyse und (antisemitismuskritische) pädagogische Grundsätze miteinander zu verbinden und institutionell zu verankern.
Das Fachgespräch diskutiert – ausgehend von der Studie „Antisemitismus im Kontext Schule in Sachsen-Anhalt, den Jahresberichten der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt sowie den Beratungsanalysen von OFEK Sachsen-Anhalt – zentrale Herausforderungen schulischen Kontext im Sachsen-Anhalt. Im Fokus stehen die Bedarfe eines wirksamen Schutzes von Betroffenen sowie die Implementierung von Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung und Beratung als Weiterentwicklung professioneller Handlungsperspektiven.

Das Fachgespräch ist eine Kooperationsveranstaltung der Beratungsstelle OFEK Sachsen-Anhalt, Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt, des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) mit der Unterstützung des Ansprechpartners für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt gegen Antisemitismus.

#OFEKBeratung#Veranstaltung#Fachgespräch

Montag, 2. März 2026 / 09:00 Uhr

Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«

Mit Keynote von Marina Chernivsky zum Thema „Leerstellen, Struktur-merkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen“ und Gespräch zu Ansätzen in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen

OFEK beim Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«

Am 2. März 2026 findet in Lüneburg der Fachtag „Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus“ statt. Die Veranstaltung wird organisiert von der Zentralen Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen in Kooperation mit der LandesHochschulKonferenz (LHK) Niedersachsen und der Leuphana Universität Lüneburg. 

Ziel des Fachtages wird es sein verschiedene Akteur:innen innerhalb und außerhalb der Hochschule in Verbindung zu bringen. Dafür wird es verschiedene Podiumsdiskussionen geben, in denen die Podiumsgäste eine bestimmte Fragestellung bearbeiten, das Publikum aber nicht nur zuhören, sondern auch Fragen stellen und mitdiskutieren kann.  

Eines der Foren wird sich mit der Arbeit von OFEK, insbesondere in Hinblick auf die institutionelle Beratung an Hochschulen, beschäftigen. Dafür werden sowohl eine OFEK Beraterin als auch Marina Chernivsky einen Input geben. Marina Chernivsky wird zudem eine Keynote zum Thema “Leerstellen, Strukturmerkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen“ halten.  

Anmeldung und weiteres Programm: https://eveeno.com/zan-fachtag 

online / Donnerstag, 16. April 2026 / 09:00 Uhr

Support für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026 für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen:  
 
Datum: 03.02, 16-18 Uhr (deutsch), 16.04, 9-11 Uhr (deutsch), 16.06, 16-18 Uhr (hebräisch)  
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support@ofek-beratung.de  

Ort: digital – Der Link wird nach der Anmeldung versendet  

Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.  

 
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.  
   
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. SUPPORT wurde im Oktober 2024 mit einem Fachtag eröffnet.   

#OFEKBeratung #SaferSpace #Veranstaltung #SUPPORT 

online / Dienstag, 16. Juni 2026 / 16:00 Uhr

Support für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026 für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen:  
 
Datum: 03.02, 16-18 Uhr (deutsch), 16.04, 9-11 Uhr (deutsch), 16.06, 16-18 Uhr (hebräisch)  
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support@ofek-beratung.de  

Ort: digital – Der Link wird nach der Anmeldung versendet  

Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.  

 
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.  
   
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. SUPPORT wurde im Oktober 2024 mit einem Fachtag eröffnet.   

#OFEKBeratung #SaferSpace #Veranstaltung #SUPPORT