Vergangene Termine

Freitag, 17. Juli 2026 / 19:00 Uhr

Keshet-Pride Shabbat 2026 in Berlin

Pride Schabbat in Berlin

Am 17. Juli ist OFEK beim Pride Shabbat von Keshet Deutschland dabei und begleitet mit einem Awareness-Team den Abend. Der queer-jüdische Shabbat-G’ttesdienst beginnt um 19 Uhr in der Neuen Synagoge in Berlin. Anschließend wird es ein Kiddusch-Dinner (vegetarisch/vegan) geben.

Der Veranstaltungsort ist barrierearm und verfügt über eine barrierefreie Toilette, eine Gebärdendolmetscherin wird vor Ort sein und ein Awareness-Team von OFEK begleitet den Abend.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

online / Dienstag, 14. – Dienstag, 14. Juli 2026 / 18:00 – 19:30 Uhr

Buchlesung und Gespräch mit Marina Chernivsky »Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober«

Buchlesung und Gespräch mit Marina Chernivsky »Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober«

Am 14. Juli findet eine Buchlesung und Gespräch mit OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky in Konstanz statt. Bei der Veranstaltung wird zudem das neue Projekt „Komm mit. Konstanz macht Mut für mehr miteinander“ vorgestellt. 
 
In ihrem literarischen Essay “Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober” beschreibt Marina Chernivsky, warum der 7. Oktober 2023 einen Bruch darstellt, der durch soziale Kälte und Antisemitismus noch weiter vertieft wird. Im Gespräch stellt sie ihr Buch vor und geht dabei insbesondere auf die Frage ein, was es bedeutet, wenn Hetze, Häme und Opfer-Täter-Umkehr unwidersprochen bleiben. „Bruchzeiten“ verwebt autobiographische Erzählungen mit gesellschaftlichen Beobachtungen. 
 
„Komm mit“ ist ein neues gemeinsames Projekt zivilgeselschaftlicher Akteur:innen in Konstanz mit der Jüdischen Gemeinde Konstanz e.V.  
 
Die Veranstaltung findet von 18 – 19:30 Uhr (mit anschließendem Empfang) im Zunftssaal des Rosgartenmuseums statt. Der Eintritt ist frei.  
   

online / Montag, 22. Juni 2026 / 12:30 Uhr

Online-Fortbildung „Schutz- und Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen“

Eine Fortbildung der Reihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus

Am 22. Juni findet von 12:30 – 15:00 Uhr die Online-Fortbildung „Schutz- und Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen“ statt. 

Wie lassen sich Veranstaltungen wirksam vor antisemitischen und diskriminierenden Übergriffen schützen? Der Workshop vermittelt praxisnahe Sicherheitsstrategien – von der Vorbereitung bis zur Nachsorge – und zeigt, wie passgenaue Schutzkonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Zielgruppe sind Partnerschaften für Demokratie (PfDs), Landes-Demokratiezentren, Innovationsprojekte (Demokratie leben!) und Kooperationsverbünde (Demokratie leben!). 

Diese Veranstaltung ist Teil der digitale Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) und wird von den Organisationen KOAS und OFEK e.V. durchgeführt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Donnerstag, 18. Juni 2026 /

OFEK Input bei dem Fachtag und Vernetzungstreffen“Gemeinsam gegen Judenhass auf dem Campus!”

Veranstaltung im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus veranstaltet von der Amadeu Antonio Stiftung

Vom 18. bis 19. Juni findet in Fürth das bundesweite Vernetzungstreffen und Fachtag “Gemeinsam gegen Judenhass auf dem Campus!” statt, eine Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. OFEK e.V. ist vor Ort – Kolleg:innen aus dem Team geben einen Impuls zur Lage an den Hochschulen und stellen die Arbeit der Beratungsstelle vor. 

Seit dem 7. Oktober haben sich Hochschulen als Hotspots antisemitischer Mobilisierung etabliert. Jüdische Studierende berichten immer wieder, wie sicherheitsgefährdend und dramatisch die Situation ist. Bei dem bundesweiten Vernetzungstreffen werden Betroffene und Engagierte zusammen und in Austausch kommen: Wie sieht die Lage an den Hochschulen wirklich aus – und was können wir konkret dagegen tun? Neben spannenden Diskussionen und inhaltlichen Impulsen bleibt dabei jede Menge Raum, um neue Kontakte zu knüpfen, Netzwerke zu stärken und voneinander zu lernen. 

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier. Die Anmeldefrist ist der 5. Juni.

online / Dienstag, 16. Juni 2026 / 16:00 Uhr

Support für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

Safer Space 2026 :  מועדים חדשים למפגשי  במחצית הראשונה של עבור פסיכולוגים.ות ואנשי/ות טיפול יהודים/יות

Safer Space 2026 :  מועדים חדשים למפגשי  במחצית הראשונה של עבור פסיכולוגים.ות ואנשי/ות טיפול יהודים/יות  

תאריכים: 

16.06., 16:00-18:00 (עברית) 

הרשמה: 
ההרשמה מתבצעת ישירות דרך OFEK e.V. בכתובת: 

support@ofek-beratung.de 

מקום: 
אירוע מקוון – קישור יישלח לאחר ההרשמה 

ה־7 באוקטובר 2023 והשלכותיו ממשיכים להוות עומס משמעותי על הקהילה היהודית בגרמניה. פסיכולוגים.ות ואנשי.ות טיפול בעלי.ות ביוגרפיה יהודית נמצאים.ות במצב של תפקיד כפול: מצד אחד הם.ן חלק ממערך הטיפול באנשים המתמודדים עם מצוקה נפשית, ומצד שני הם.ן עצמם.ן חברים.ות בקהילה המושפעת מהאירועים והשלכותיהם. 

באמצעות מפגשי Safer Spaces אנו מבקשים לפתוח מרחב לשיח עמיתים ולנטוורקינג בתחומים הפסיכולוגיים והטיפוליים. מטרתנו היא להיכנס לשיח משותף ולבחון יחד אילו צרכים קיימים וכיצד נוכל לתמוך זה בזה. כמרכז ייעוץ אנו שואפים לייצר חיבורים שיאפשרו שיתופי-פעולה, שיח עמיתים וגם עיבוד רגשי 

סדרת המפגשים מתקיימת במסגרת פרויקט SUPPORT. הפרויקט הוקם באוקטובר 2024 בכנס מקצועי, והוא ממומן על ידי המשרד הפדרלי לענייני פנים של גרמניה, בהתאם להחלטת הבונדסטאג הגרמני. 

online / Donnerstag, 11. Juni 2026 / 14:00 – 00:15 Uhr

OFEK Workshop »Antisemitismus im Alltag erkennen und handeln«

veranstaltet von Lea Bildungsgesellschaft der GEW Hessen

Am 11. Juni veranstaltet Lea Bildungsgesellschaft der GEW Hessen den Online-Workshop „Antisemitismus im Alltag erkennen und handeln“. Der von einer OFEK-Kollegin geleitete Workshop richtet sich an Fachkräfte aus Bildung und Pädagogik, die Antisemitismus präventiv begegnen und Betroffene unterstützen möchten.  

Im Sinne der Demokratieförderung werden alltägliche Formen antisemitischer Diskriminierung sichtbar gemacht und Strategien für einen reflektierten, handlungssicheren Umgang entwickelt. Gemeinsam werden praxisnahe Lösungsansätze erarbeitet, die sich in den Schul- und Bildungskontext übertragen lassen. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Antisemitismus konzeptionell in Bildungsstrukturen mitgedacht und langfristig abgebaut werden kann.  

Der Workshop bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Perspektivwechsel und die Entwicklung nachhaltiger Präventionsmaßnahmen. 

Über diesen Link können Sie sich anmelden.

Donnerstag, 11. Juni 2026 / 15:30 Uhr

OFEK auf dem Podium »Antisemitismus im Kindes- und frühen Jugendalter – Erfahrungen, Deutungen und Bedarfe«

veranstaltet vom Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Jüdische Kinder wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Antisemitismus historisch wie gegenwärtig (strukturell) verankert ist. Mit Blick auf die geltenden Lehr- und Bildungspläne der Bundesländer zeigt sich eine anhaltende Tendenz, die systematische Auseinandersetzung mit Antisemitismus erst in höheren Klassenstufen vorzusehen. Für die Grundschule oder die unteren Jahrgänge finden sich hingegen eher nur indirekte oder allgemein gehaltene Bezüge.  
 
Biografisch angelegte Studien zeigen, dass jüdische Kinder bereits im Kita- und Grundschulalter antisemitischen Wissensbeständen ausgesetzt sind. Aufgrund der wahrgenommenen Passivität und Unentschlossenheit des pädagogischen Umfelds werden Kinder, die von Antisemitismus betroffen sind, allein gelassen. Dies ist problematisch: Zum einen fehlt es an wirksamen Schutz- und Interventionsstrukturen für jüdische Kinder, die von Antisemitismus betroffen sind. Zum anderen wird die frühe Bildungsphase – ein Alter, das durch besondere Neugier, Offenheit und Reflexionsbereitschaft gekennzeichnet ist – nicht genutzt, um eine kritische Auseinandersetzung mit antisemitischen Wissensbeständen anzuregen. Es stellt sich die Frage, wie (politische) Bildung so gestaltet werden kann, dass antisemitische Alltagspraktiken weder verharmlost noch entpolitisiert werden – und zugleich die Perspektiven, Erfahrungen und Schutzbedarfe der unmittelbar betroffenen Kinder strukturell verankert werden.  
 
Im Rahmen des Fachgesprächs werden zunächst die Zwischenbefunde der 2025 durchgeführten Studie vorgestellt und anschließend die Herausforderungen und Grundsätze einer antisemitismuskritischen politischen Bildung im Kindesalter mit Expert*innen aus dem Feld der diskutiert.  
 
Dies ist eine Veranstaltung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und dem Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).  
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter diesem Link hier.

Donnerstag, 4. – Sonntag, 7. Juni 2026 /

I dream of tender & gentle gatherings – zwischen Ruhe, Widerstand und Kreativität

Jewish FLINTA* Retreat

Jewish FLINTA* Retreat – 4. bis 7. Juni 2026

Wir laden jüdische FLINTA* Personen ein, zusammenzukommen, Ressourcen aufzutanken und sich zu erholen. Gemeinsam wollen wir einen Raum schaffen, in dem Mut und Vulnerabilität nebeneinanderstehen können. Mit kreativen und körperorientierten Methoden erkunden wir dabei unterschiedliche Formen von Widerständigkeit, Kreativität und Spiritualität.

Wo und wie können wir loslassen, trauern, außer Kontrolle sein, und danach wieder geerdet sein? Wie können wir unsere eigenen Grenzen und die anderer wahrnehmen und ernst nehmen? Was brauchen wir, um für eine Weile das Gedankenkarussell zu unterbrechen, unseren Körper zu spüren und in Verbindung zu uns selbst, zu anderen und unserer Umwelt zu sein? Wie können wir unsere kreative Kraft entdecken und freisetzen, ohne auszubrennen?

Ablauf und Rahmen

Neben angeleiteten Sessions wird es viel Zeit für Rückzug, Ruhe und informellen Austausch geben. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eigene Impulse, Angebote oder kleine Formate einbringen.

Während des Shabbats begleitet uns eine Rabbinerin.
Für vegetarische Verpflegung ist gesorgt, vegane und glutenfreie Optionen sind möglich.

Zugänglichkeit

Uns ist wichtig, den Raum für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Im Anmeldeformular könnt ihr eure Bedarfe und Wünsche angeben, damit wir gemeinsam Lösungen finden können, die eine gute Teilnahme ermöglichen.

Für wen?

Das Retreat richtet sich an jüdische FLINTA* Personen sowie FLINTA* Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Insbesondere möchten wir Menschen ansprechen, die beispielsweise als queere oder rassifizierte Personen neben Antisemitismus auch andere Diskriminierungserfahrungen in Deutschland machen.

Wo?

Das Retreat findet in einem Bildungshaus in NRW mit ÖPNV-Anbindung statt.
Aus Sicherheitsgründen wird der genaue Ort nach bestätigter Anmeldung bekannt gegeben.

Teilnahmebeitrag

Reduziert: 50 €
Regulär: 100 €
Soli: 150 €

Wenn eine Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, meldet euch bitte bei uns.

Anmeldung

Die Anmeldung bis zum 30. April über ein Formular möglich: Link
Die Plätze sind begrenzt, um einen achtsamen und erholsamen Rahmen zu gewährleisten.

Was wir uns wünschen

Wir wünschen uns ein mutiges und solidarisches Miteinander sowie einen machtkritischen Raum, in dem alle Verantwortung für sich selbst, das eigene Verhalten und für Gruppendynamiken übernehmen.

Diskriminierungsformen wie Queerfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus, Klassismus, Altersdiskriminierung und Antisemitismus sollen nicht konsequenzlos bleiben, sondern reflektiert und transparent besprochen werden.

Gleichzeitig ist es uns wichtig, an diesem Wochenende keine zermürbenden Diskussionen zu führen. Im Mittelpunkt steht ein solidarischer, achtsamer, queer-feministischer und empowernder Raum.