Vergangene Termine

online / Dienstag, 12. – Dienstag, 12. Mai 2026 / 17:00 – 20:30 Uhr

Lesung und Gespräch „Bruchzeiten- Leben nach dem 7.Oktober“

://sektgarten gegen Antisemitismus

Lesung und Gespräch „Bruchzeiten- Leben nach dem 7.Oktober“

Am 12. Mai ab 19 Uhr liest Marina Chernivsky, Leiterin von OFEK e.V. und Autorin, aus ihrem neuen Buch »Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober«. Im anschließenden Gespräch mit Nikolas Lelle lässt sie an ihren Eindrücken und Erfahrungen nach dem 7. Oktober teilhaben und erzählt dabei über soziale Kälte, Täter-Opfer-Umkehr und den anhaltenden, grassierenden Antisemitismus. 

Der Abend wird musikalisch begleitet durch BAERBEL. 

Die Lesung ist ein Programmpunkt der Veranstaltung »://sektgarten gegen Antisemitismus« der Amadeu Antonio Stiftung und findet im ://about blank statt.  

Mehr Informationen über diesen Link.  

online / Mittwoch, 6. Mai 2026 / 14:00 Uhr

Campus unter Druck- Antisemitismus an Hochschulen nach dem 7. Oktober 2023

im Rahmen von „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Am 6. Mai um 19 Uhr ist OFEK auf in Dresden auf dem Podium beim Gesprächsabend zum Thema „Campus unter Druck – Antisemitismus an Hochschulen nach dem 7. Oktober 2023“. Die Diskussion wird vom Projekt „Nie wieder!? Gemeinsam gegen Antisemitismus & für eine plurale Gesellschaft“ des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks im Rahmen von „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“ veranstaltet. 

Seit dem 7. Oktober 2023 ist Antisemitismus in Deutschland in neuer Deutlichkeit sichtbar geworden, insbesondere an Hochschulen. Universitäten, die Orte des Lernens, der Debatte und der kritischen Auseinandersetzung sein sollten, sind vielerorts auch zu Räumen geworden, in denen jüdische Studierende und Lehrende Ausgrenzung, Bedrohung und mangelnde Solidarität erfahren. Der Blick in die Geschichte und Gegenwart zeigt dabei, dass Antisemitismus an Hochschulen kein neues Phänomen ist, sondern auf Traditionen des Israelhasses zurückgreift und heute in neuer Schärfe zutage tritt. 

Auf dem Podium diskutiert neben Sascha Gerwitz (Jüdische Allianz Mitteldeutschland) und Alexandra Krioukov (EUJS/JSUD) auch Alexa Altmann von OFEK e.V. über aktuelle Entwicklungen an Hochschulen, historische Linien antisemitischer Ausgrenzung und die Frage, welche Formen von Prävention, Intervention und Solidarität es heute braucht. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Joël Ben-Yehoshua, Promotionsstipendiat von ELES.  

Die Anmeldung ist über den Link hier möglich.  

online / Mittwoch, 29. April 2026 / 19:00 Uhr

Lesung und Gespräch „Bruchzeiten- Leben nach dem 7.Oktober“

in Kooperation mit den Tagen der Jüdischen Kultur in Chemnitz

Lesung und Gespräch „Bruchzeiten- Leben nach dem 7.Oktober“

Am 29. April liest Marina Chernivsky in Chemnitz aus ihrem Buch „Bruchzeiten – Leben nach dem 7. Oktober”. Im Buch sind Erinnerungen und biografische Fragmente verwoben in eine Betrachtung des 7. Oktobers 2023 und dessen Folgen. Chernivsky beschreibt, warum der 7. Oktober 2023 für die jüdische Gemeinschaft einen tiefen Bruch darstellt, der durch soziale Kälte und Antisemitismus noch vertieft wird. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Tagen der Jüdischen Kultur in Chemnitz statt. 

Der Eintritt ist frei. 

Über diesen Link können Sie sich anmelden.

online / Donnerstag, 16. April 2026 / 09:00 Uhr

Support für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026 für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen:  
 
Datum: 03.02, 16-18 Uhr (deutsch), 16.04, 9-11 Uhr (deutsch), 16.06, 16-18 Uhr (hebräisch)  
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support@ofek-beratung.de  

Ort: digital – Der Link wird nach der Anmeldung versendet  

Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.  

 
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.  
   
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. SUPPORT wurde im Oktober 2024 mit einem Fachtag eröffnet.   

#OFEKBeratung #SaferSpace #Veranstaltung #SUPPORT 

Mittwoch, 15. April 2026 / 18:00 Uhr

Podiumsdiskussion: „Nach dem Erinnern? – Über die Zukunft der Erinnerungskultur“

am Museum für Kommunikation Frankfurt am Main

Podiumsdiskussion: „Nach dem Erinnern? – Über die Zukunft der Erinnerungskultur“

am Museum für Kommunikation Frankfurt am Main

Am 15. April 2026 ist OFEK an der Podiumsdiskussion: „Nach dem Erinnern? – Über die Zukunft der Erinnerungskultur“ beteiligt. OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky diskutiert mit Hadija Haruna-Oelker (Diversitäts- und Rassismusforscherin) und Prof. Dr. Karim Fereidooni (Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung). Die Podiumsdiskussion beginnt um 18 Uhr und findet im Museum für Kommunikation Frankfurt am Main in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung statt.

Die Diskussion richtet den Blick auf Gegenwart und Zukunft der Erinnerungskultur: Wie verändert sich das Erinnern in einer vielfältigen, digitalen und politisch polarisierten Gesellschaft? Welche Rolle spielen politische Bildung, mediale Öffentlichkeit und postmigrantische Perspektiven? Und was bedeutet Verantwortung für Geschichte in einer Zeit, in der traditionelle Formen des Gedenkens zunehmend unter Druck geraten?

Anmeldung: https://eveeno.com/diskussion-zukunft-erinnerungskultur

Mittwoch, 25. März 2026 /

Workshop »Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?«

im Rahmen des Studienbegleitungsprogramms des Zentrums für Lehrer:innenbildung der Universität Halle

Workshop von OFEK Sachsen-Anhalt: »Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?«

Am 25. März führt OFEK Sachsen-Anhalt an der Martin-Luther-Universität Halle den Workshop „Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?“ durch. Der Workshop findet von 11 bis 17 statt und gehört zum Studienbegleitprogramm des Zentrums für Lehrer*innenbildung der MLU Halle.

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Ressentiments auch heute noch weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Besonders im Schulkontext stehen wir vor der Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln. Fachkräfte fragen sich oftmals: „Welche Möglichkeiten habe ich, auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren?” und „Wie kann ich Betroffene von Antisemitismus unterstützen?“

In dem Workshop „Was tun bei antisemitischen Vorfällen im schulischen Kontext?“ geht es darum, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus für den pädagogischen Kontext zu schärfen. Zentrale Herausforderungen werden in den Blick genommen und praktische Interventionsstrategien anhand von Fallbeispielen aufgezeigt.

Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Lehramtsstudierende der Universität Halle. Der Workshop ist kostenlos.

Anmeldung: Studierende können sich über das StudIP-System anmelden. Sonstige Interessent:innen, insbes. angehende oder bereits tätige Lehrkräfte, können sich per E-Mail bei sachsen-anhalt[at]ofek-beratung.de melden.

Montag, 23. März 2026 / 09:00 – 17:30 Uhr

Vortrag und Gespräch: „Herausforderungen und Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung und Beratung in der Schule“

bei der Tagung „Antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule: Strukturen, Forschung, Praxis“ an der RPTU Kaiserslautern-Landau

bei der Tagung „Antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule: Strukturen, Forschung, Praxis“ an der RPTU Kaiserslautern-Landau

Am Montag, 23. März 2026, ist OFEK an der Tagung „Antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule: Strukturen, Forschung, Praxis“ beteiligt: OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky hält ab 10:30 Uhr einen Vortrag zu „Herausforderungen und Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung und Beratung in der Schule“. Das anschließende Gespräch ist von Sharon Adler moderiert.

Die Tagung wird veranstaltet von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität in Landau (Arbeitsbereich Grundschulpädagogik), dem Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstitut für Lehrkräfte (EFWI) in Landau in der Pfalz und dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

Die Tagung widmet sich Fragen wie:

  • Wie können Lehrkräfte sensibilisiert und motiviert werden, sich mit Antisemitismus auseinanderzusetzen?
  • Welche strukturellen und fachlichen Unterstützungen sind notwendig, um Schulen zu befähigen, nachhaltig gegen Antisemitismus zu agieren?
  • Wie können Netzwerke geschaffen werden, um eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren zu gewährleisten?
  • Wie kann antisemitismuskritische Bildung als Querschnittsthema in der Demokratiebildung verankert werden?

Wissenschaftliche und Fachliche Impulse, praxisnahe Austauschformate und Workshops bilden den Rahmen dieser Tagung. Eingeladen sind Dozierende, Forschende, Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Bildungsverantwortliche, die gemeinsam darüber diskutieren wollen, wie eine antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule gelingen kann. Die Tagung bietet Gelegenheit, Ideen zu teilen, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen und tragfähige Konzepte zu erarbeiten. Wir freuen uns auf Beiträge und Teilnahmen aus verschiedenen Forschungs- und Praxisfeldern.

Anmeldung ist nicht mehr möglich. Weitere Informationen und das vollstände Tagungsprogramm: https://ezw.rptu.de/ags/grundschulpaedagogik/antisemitismuskritische-bildung-grundschule

online / Sonntag, 8. März 2026 /

Zusammen stark – Empowerment-Workshop mit JSUD

Kreative Mittagspause zum Zusammenkommen, Gedanken Austauschen und sich gegenseitig Stärken

Zusammen stark: Kreativer Workshop zum Internationalen Frauentag

Zum Internationalen Frauentag lädt JSUD gemeinsam mit OFEK e.V. zu einer kreativen und empowernden Mittagspause ein.

In diesem Workshop, geleitet von OFEK, wird ein Raum für Austausch, Reflexion und kreative Impulse geschaffen. Gemeinsam wollen wir innehalten, Perspektiven teilen und uns mit Fragen von Empowerment, Solidarität und Gemeinschaft beschäftigen.

Der Internationale Frauentag steht weltweit für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Selbstbesitmmung. Gerade für junge jüdische Frauen und Menschen aus Minderheitsgemeinschaften ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen Erfahrungen geteilt, Stimmen gehört und gegenseitige Unterstützung gestärkt werden können.

Diese kreative Mittagspause lädt dazu ein, zusammenzukommen, Gedanken auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken.

Anmeldung: per E-Mail unter empowerment[at]ofek-beratung.de.