Vergangene Termine

Montag, 5. Oktober 2026 / 18:00 Uhr

Vorstellung von KOLOT und OFEK auf dem Podium

»Der 7. Oktober 2023 und die Folgen. Jüdisches Leben nach einer Zäsur«

Am 5. Oktober wird bei einer Veranstaltung des Bezirkamts Tempelhof-Schöneberg das audiovisuelle Projekt KOLOT vorgestellt. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion ist KOLOT-Gründerin und OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky auf dem Panel. Die Veranstaltung mit dem Titel „Der 7. Oktober 2023 und die Folgen. Jüdisches Leben nach einer Zäsur“ findet im Rathaus Schöneberg statt und beginnt um 18 Uhr. 
 
Neben Chernivsky sind auf dem Podium: Lala Süsskind (Geschäftsführende Gesellschafterin von Jehi `Or – Jüdisches Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus), Sigmount Königsberg (Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin), Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg) und Michael Sulies (Beauftragter gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg). 
 
Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 markierte für viele Jüdinnen und Juden in Deutschland einen tiefen Einschnitt. Infolge des antisemitischen Massakers kam es bundesweit zu einer regelrechten Welle des Antisemitismus. Berlin stellte einen Schwerpunkt der langanhaltenden israelfeindlichen Mobilisierung dar, die sich in deutlich steigenden antisemitischen Vorfallszahlen und Straftaten niederschlug. Die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl, die gesellschaftliche Teilhabe und den Alltag von Jüdinnen und Juden sind bis heute spürbar. 
 
Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement und gegen Einsamkeit, des Ehrenamtsbüros und des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg von Berlin. 
 
Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung mitgeteilt.  

online / Mittwoch, 30. September 2026 / 18:00 Uhr

Safer Space für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

digital und auf Deutsch

Neue Termine für Safer Spaces für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

Mi, 26.08.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch 
Mi, 30.09.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch
Do, 26.11.2026, 18 Uhr – 20 Uhr, digital und auf Deutsch  
 
Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support[at]ofek-beratung.de 
Der Link wird nach der Anmeldung versendet  

Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.  
 
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.  
 
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.  

online / Montag, 28. September 2026 / 16:30 – 18:30 Uhr

OFEK Workshop »Zwischen Wirkung und Widerstand. Möglichkeiten und Grenzen einer antisemitismuskritischen Vermittlungsarbeit«

im Rahmen der 17. Blickwinkel-Tagung der Bildungsstätte Anne Frank in Stuttgart

Am 28. und 29. September ist OFEK Baden-Württemberg vor Ort bei der 17. Blickwinkel-Tagung der Bildungsstätte Anne Frank in Stuttgart und leistet eines der Vertiefungsangebote: Am Montag, 28. September, leiten zwei OFEK-Kolleg:innen 16:30 bis 18:30 den Workshop »Zwischen Wirkung und Widerstand. Möglichkeiten und Grenzen einer antisemitismuskritischen Vermittlungsarbeit.« 
 
Antisemitische Ressentiments sind in der gesamten Gesellschaft tief verankert. Zugleich herrscht dominanzgesellschaftlich ein historisierender, tabuisierender und verrätselnder Blick auf Antisemitismus vor. Dem gegenüber steht die Erfahrung von Jüdinnen:Juden. Für viele ist Antisemitismus alltagsprägend. In der (Vermittlungs)Arbeit von OFEK ist es Ziel, dominantgesellschaftliche Perspektiven zu dekonstruieren sowie Annäherung an Kontinuitäten, Brüche und die Vielgestaltigkeit von Antisemitismus in der postnationalsozialistischen und postmigrantischen deutschen Gegenwartsgesellschaft aufzuzeigen. Möglichkeiten und Grenzen dieser Lernräume werden in diesem Workshop zusammen beleuchtet. 
 
Die Blickwinkel-Reihe beleuchtet seit 2011 aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Dazu ermöglichen die Veranstalter:innen einen verstetigten Austausch und Vernetzung für Wissenschaft und pädagogische Praxis. 
 
Dieses Jahr findet die Blickwinkel-Tagung unter dem Titel »Gesprächswürdig. Räumen und Grenzen des Dialogs« statt. Während die Forderung „mit allen“ ins Gespräch zu gehen, laut bleibt, stehen Bildungs- und Austauschräume unter Druck: Sie werden angegriffen, delegitimiert oder für die Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien instrumentalisiert. Rechtspopulistische Akteur:innen nutzen zudem öffentliche Dialogräume, um menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten. Das wirft drängende Fragen auf: Mit wem reden wir – und wo liegen die roten Linien? Wie können wir Safer Spaces schaffen und bewahren? Und wie uns zugleich vor Filterblasen schützen, die unseren Blick auf die Realität verzerren? 
 
Anmeldung: unter dem Link hier möglich.


Anmeldeschluss: 31. August 2026  

 
 
 

online / Donnerstag, 17. September 2026 / 18:00 Uhr

Digitaler Safer Space für junge Erwachsene (18–35) nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 

digital und auf Deutsch

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist Anlass für diesen Safer Space. Für Jüdinnen:Juden berühren diese Entwicklungen nicht nur die politische Lage im engeren Sinne. Sie können Fragen von Sicherheit, gesellschaftlicher Zugehörigkeit und Zukunftsperspektiven neu aufwerfen – gerade in einer Situation, in der antisemitische Erfahrungen und Verunsicherungen bereits zum Alltag jüdischer Communities gehören.  
 
OFEK e.V. und die Jüdische Allianz Mitteldeutschland e. V. laden junge Erwachsene (18–35) vor diesem Hintergrund zu einem moderierten digitalen Austauschraum ein. Gemeinsam möchten wir die aktuelle Situation einordnen, Erfahrungen und Fragen miteinander teilen und mögliche Handlungsoptionen ausloten. Der Austauschraum findet digital und in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Personen aus dem psychologischen und Empowerment-Team von OFEK e. V. moderiert.  
 
Termin: Donnerstag, 17.9. um 18:00 Uhr 
 
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter empowerment@ofek-beratung.de. 
 
Der Safer Space wird in Kooperation mit der Jüdischen Allianz Mitteldeutschland angeboten. 
   

Mittwoch, 16. September 2026 / 18:30 – 20:00 Uhr

OFEK auf dem Podium: »Der jüdische Widerstand gegen den Holocaust«

im Rahmen des jährlichen »Forum 20. Juli 1944«

Am 16. September ist OFEK an dem jährlichen »Forum 20. Juli 1944« beteiligt: Nach dem Vortrag »Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust« von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt nimmt OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky am Podium zu den »Lehren aus dem jüdischen Widerstand für die Gegenwart« teil. Die Veranstaltung mit anschließendem Empfang beginnt um 18:30 Uhr und findet in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin statt.

Das » Forum 20. Juli 1944« ist eine Veranstaltungsreihe der Stiftung 20. Juli 1944 in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich mit Vermächtnis und Zukunftsauftrag der namensgebenden Widerstandsgruppe sowie anderen Widerstandskämpfer:innen im NS-Deutschland auseinandersetzt. In diesem Jahr steht der jüdische Widerstand gegen den Holocaust im Mittelpunkt. Zugleich soll in der Veranstaltung der Blick auf den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland gerichtet werden. Die Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, welche Lehren aus dem jüdischen Widerstand für die Gegenwart gezogen werden können und welche Impulse er für den Einsatz gegen Antisemitismus heute bereithält. Moderiert von Dr. Michael Borchard diskutieren Prof. Lehnstaedt, Marina Chernivsky und JSUD – Jüdische Studierendenunion Deutschland -Präsident Ron Dekel. Angefragt ist zudem Philipp Peyman Engel, Chefredakteur der Jüdische Allgemeine.

Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung und zum Anmeldeverfahren sind unter dem Link in den Kommentaren zu finden.

Dienstag, 15. September 2026 / 18:00 Uhr

Podiumsdiskussion: »Tacheles reden: Antisemitismus unter uns«

Podiumsdiskussion mit Volker Beck, Marina Chernivsky und Mark Rubinstein. Moderation: Isabel Fezer

Am 15. September ist OFEK e.V. im Stuttgarter Theodor-Heuss-Haus vor Ort und beteiligt sich an einer Podiumsdiskussion: Unter dem Titel „Tacheles reden: Antisemitismus unter uns“ diskutiert OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky ab 18 Uhr mit Präsident der DIG Volker Beck und Mark Rubinstein (Jüdische Studierendenunion Württemberg). Moderation: Isabel Fezer (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart).

Eine Anmeldung ist für jede:n einzelne:n Besucher:in (auch Begleitpersonen) erforderlich. Der Einlass am Veranstaltungsabend ist nur nach Vorlage eines Lichtbildausweises möglich.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Theodor-Heuss-Haus, dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart.

online / Montag, 14. September 2026 / 14:00 – 17:00 Uhr

Vortrag von Marina Chernivsky bei der Fachtagung »Handlungssicherheit stärken – Antisemitismus wirksam begegnen«

Am 14. September 2026 ist OFEK in Dresden und online

Am 14. September 2026 ist OFEK in Dresden an der Fachtagung „Handlungssicherheit stärken – Antisemitismus wirksam begegnen“ beteiligt: OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky bietet einen Fachvortrag. Die Fachtagung wird von der Jüdischen Gemeinde zu Dresden und dem Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden mit Unterstützung des Sächsischen Ministerium für Kultus veranstaltet und findet im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden von 14 bis 17 Uhr statt. Auch online kann sie verfolgt werden. 
 
Antisemitische Vorfälle gehören zunehmend zum Schulalltag. Sie reichen von offenen Anfeindungen über israelbezogenen und verschwörungsideologischen Antisemitismus bis hin zu subtilen Formen der Ausgrenzung. Viele Situationen bewegen sich unterhalb der Strafbarkeitsgrenze – und verlangen dennoch ein klares, pädagogisch fundiertes Handeln. 
 
Wie können Schulen Betroffene wirksam schützen? Wie gelingt es, antisemitischen Äußerungen professionell zu begegnen und zugleich ein demokratisches, respektvolles Schulklima zu stärken? Diesen Fragen widmet sich diese Fachtagung, die sich an Lehrkräfte aller Schularten, Schulleitungen, Schulsozialarbeiter:innen sowie weitere pädagogische Fachkräfte in Sachsen. 
 
Weitere Programmpunkte umfassen einen Vortrag der Ombudsperson der Sächsischen Staatsregierung gegen Diskriminierung an Schulen Natalija Bock, ein Podiumsgespräch zwischen Dr. Raja-Léon Lange vom Fachnetzwerk gegen Antisemitismus Sachsen (Ariowitsch-Haus Leipzig), Dr. Ulrike Weißbach vom Landesamt für Schule und Bildung und Pirnaer Schulleiter Kristian Raum sowie ein Grußwort des Staatsministers für Kultus Conrad Clemens.  
 
Im Anschluss an die Fachtagung sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich eingeladen zum Synagogenfest anlässlich des Wiedereinzugs der Jüdischen Gemeinde zu Dresden in Synagoge und Gemeindezentrum am Hasenberg sowie zum Empfang anlässlich „100 Jahre Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden“. 
 
Anmeldung unter sekretariat@jg-dresden.org unter Angabe, ob die Teilnahme in Präsenz oder per Videolink erwünscht ist. 
 

online / Donnerstag, 10. September 2026 / 19:00 – 21:00 Uhr

OFEK Input beim Gespräch: »Triggerpunkt Antisemitismus – Neue Konflikte um ein bekanntes Phänomen«

als Auftakt zum Bildungsprogramm „ContraCode“

Am 10. September findet von 19 – 21 Uhr in Frankfurt am Main die Veranstaltung “Triggerpunkt Antisemitismus Neue Konflikte um ein bekanntes Phänomen” statt. Irina Ginsburg von OFEK e.V. wird neben den beiden anderen Redner:innen Historikerin Maria Coors und Soziologe Dr. habil. Klaus Holz referieren.  

Bei der Veranstaltung soll Antisemitismus in seinem neuen Kontext besprochen werden. Es wird diskutiert, wie Konflikte ausgehandelt und wie Meinungsverschiedenheiten in einer komplexen und emotional angespannten Welt zur Sprache gebracht werden können, ohne selbst in Vereinfachungen und Emotionalisierung zu verfallen. 

Die Veranstaltung ist der Auftakt zum Bildungsprogramm „ContraCode“, in dem die Evangelische Akademie Frankfurt ab dem Frühjahr 2027 Ehrenamtliche zu Botschafterinnen und Botschaftern gegen Antisemitismus ausbildet. Zielgruppe von „ContraCode“ sind Berufstätige, Menschen im Ruhestand, Nichterwerbstätige und Ehrenamtliche – kurz: alle, die sich mit Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart kritisch auseinandersetzen wollen. Das Projekt wird vom Land Hessen im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – Aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ gefördert. 

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. 

Eine Anmeldung ist über den Link hier möglich.