Vergangene Termine

Donnerstag, 29. Oktober 2026 / 17:00 Uhr

Austauschraum für jüdische Studierende und Studierende mit jüdischer Familiengeschichte 

Kreativer Empowerment-Workshop auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt

OFEK e.V. bietet einen Empowerment-Workshop auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt am Main an. Im Mittelpunkt des Workshops steht das gemeinsame kreative Arbeiten. Mit künstlerischen und visuellen Methoden nähern wir uns Erfahrungen, Gedanken und Fragen an und setzen uns dabei auch mit Antisemitismus als gesellschaftlichem und strukturellem Verhältnis auseinander. Wir zeichnen, schreiben, gestalten und probieren verschiedene Formen des Ausdrucks aus. Dabei können Erfahrungen und Zusammenhänge auf unterschiedliche Weise sichtbar und erfahrbar werden. 

Der Austausch miteinander ist dabei ein wichtiger Teil des Workshops. Wir können Erfahrungen teilen, einander zuhören und gemeinsam darüber sprechen, was uns stärkt und welche Fragen uns beschäftigen. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes können zu müssen oder ein fertiges Ergebnis zu schaffen. 

Der Workshop richtet sich an jüdische Studierende und Studierende mit jüdischer Familiengeschichte der Goethe-Universität Frankfurt – egal auf welcher Familienseite du jüdisch bist. Auch Anmeldungen anderer hessischer Universitäten und Hochschulen sind möglich. 

Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Referent:innen aus dem OFEK-Team geleitet. 

OFEK e.V. ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. OFEK berät, begleitet und unterstützt Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug:innen antisemitischer Vorfälle und Gewalttaten. OFEK steht parteiisch an der Seite der Ratsuchenden und bringt jüdische Perspektiven in die gesellschaftliche und politische Debatte ein. 

Wann? 29. Oktober 2026 von 17–20 Uhr 

Wo? Der Ort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben. 

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Büro für Chancengerechtigkeit statt.  
Die Anmeldungen laufen über den Empowermentbereich von OFEK e.V. Anmeldungen und personenbezogene Daten werden vertraulich behandelt und nicht an die Universität oder an weitere Dritte weitergegeben.  

Eine Anmeldung ist bis zu 25. Oktober via: empowerment@ofek-beratung.de möglich.

Mittwoch, 28. Oktober 2026 / 19:00 Uhr

„Weiterleben nach dem Überleben. Dynamiken der Erinnerung in jüdischen und in Sinti- und Roma-Familien“

Podium am 28. Oktober in Frankfurt

Am 28. Oktober um 19 Uhr findet in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt das Podium „Weiterleben nach dem Überleben Dynamiken der Erinnerung in jüdischen und in Sinti- und Roma-Familien“ statt.  

Wie weiterleben nach dem Überleben? Dieser Frage gehen RIAS Hessen, OFEK e.V., der Verband Deutscher Sinti und Roma (LV Hessen) und das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek bei dieser gemeinsamen Veranstaltung nach. 

Nach einführenden Beiträgen von Dr. Sylvia Asmus (Deutsches Exilarchiv) und Dr. Susanne Urban (RIAS Hessen), diskutieren Sabena Donath (Jüdische Akademie des Zentralrats der Juden in Deutschland), Irina Ginsburg (OFEK e.V.) und Rinaldo Strauß (Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen) auf dem Podium über das generationenübergreifende Erzählen, Beschweigen und Weitergeben von Traumata-Erfahrungen in jüdischen und Sinti- und Roma-Familien. Es moderiert Ina Hammel (Evangelische Akademie). 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Der Eintritt ist frei.  

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Deutschen Exilarchivs 1933–1945, der Deutschen Nationalbibliothek und RIAS Hessen.  

online / Sonntag, 25. Oktober 2026 / 11:00 Uhr

Let’s make space for a pause 

Empowerment Space for people with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.

To create a conscious space apart from everyday life and strengthen our resilience, let’s consciously press pause together. Over the course of three sessions, we’ll create space to pause, connect, and exchange ideas with fellow Jewish artists and cultural practitionersfrom a range of fields – including cultural education, memorial work and museum work. 
 
Our empowerment formats address a social reality increasingly shaped by shrinking spaces, exclusion and violence. That is why, during this break, we explore together what strengthens us, what connects us and what we need to remain able to act. Through a range of reflective, visual and artistic approaches, we engage with our experiences beyond external pressures and expectations. We use this quiet time to develop shared knowledge and forge connections. On this basis, we develop possible ways of responding to critical situations and explore how individual and collective agency can be strengthened. 
 
The first session, Pausing with Golem: Soft Landing, is an opportunity to get to know one another and explore our needs together. Using our hands and eyes, we’ll playfully explore a creative method that helps us connect and find our grounding. 
 
The content of the two subsequent sessions will be developed together with the participants, based on their feedback and needs. based on the feedback and needs we hear from participants during the first session. The three sessions build on one another and are conceived as a series. We therefore ask that you participate in all three sessions. If that’s not possible, please feel free to contact us. The sessions will take place online and will be conducted in spoken English. 
 
Dates: 25 October 2026, 29 November 2026 and 13 December 2026, 11 a.m.–1 p.m.  
Registration: via empowerment[at]ofek-beratung.de 
Registration deadline: 18 October 2026 
 
An OFEK series within Open Arts Hub Berlin. Target group: People with Jewish family backgrounds who work in arts, cultural education, memorials or museums.

online / Sonntag, 25. Oktober 2026 / 17:00 – 19:00 Uhr

Workshop für Charité-Studierende mit jüdischer Familiengeschichte

Am 25. Oktober findet von 17–19 Uhr der Charité – Pausenraum statt, ein Workshop für Charité Studierende mit jüdischer Familiengeschichte.

Am 25. Oktober findet von 17–19 Uhr der Charité – Pausenraum statt, ein Workshop für Charité Studierende mit jüdischer Familiengeschichte. 

Um eine bewusste Abgrenzung vom Arbeitsalltag zu ermöglichen, drücken wir gemeinsam auf den Pausenknopf. Der Pausenraum ist ein Raum zum Innehalten, für Begegnung und Austausch unter jüdischen Studierenden der Charité. 

Wir nehmen uns Zeit für das, was gerade da ist: Es gibt die Möglichkeit, Erfahrungen zu Antisemitismus zu teilen, sich gegenseitig zuzuhören, Fragen zu stellen und sich mit anderen jüdischen Studierenden zu verbinden. Dabei muss nichts Bestimmtes mitgebracht oder geteilt werden. 

Im Mittelpunkt steht, was uns stärkt und was wir brauchen, um gut durch den Arbeitsalltag zu kommen. Dafür nutzen wir bei Bedarf visuelle und künstlerische Impulse, die einen anderen Zugang zu Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen ermöglichen. Alles ist freiwillig und kann auf die eigene Weise genutzt werden. 

Der Pausenraum findet digital, kostenfrei und in deutscher Lautsprache statt. Er wird von zwei Personen von OFEK e.V. moderiert. 

Eine Anmeldung ist bis zum 12. Oktober über empowerment@ofek-beratung.de möglich. 

Mittwoch, 21. – Donnerstag, 22. Oktober 2026 / 17:00 – 17:30 Uhr

»Gegenwartsgedächtnis – Zeug:innenschaft in Therapie und Beratung«

Dritter Fachtag des Projekts »SUPPORT«

Dritter Fachtag des Projekts »SUPPORT«

Der dritte Fachtag des Projekts »SUPPORT« widmet sich in diesem Jahr dem Verhältnis von Gegenwart und jüdischer Erinnerung, in der das Zeugnisablegen als soziale Praxis verstanden wird. In jüdischen Traditionen kommt dem Erzählen und Weitergeben von Erfahrung eine zentrale Bedeutung zu – als Praxis der Vergegenwärtigung, Zugehörigkeit und Kontinuität. Zugleich knüpft die Tagung an narrative Traditionen der Psychotherapie an, in denen biografische Rekonstruktion und Zeugenschaft als Formen psychischer Verarbeitung verstanden werden. Gerade unter den Bedingungen zunehmenden Antisemitismus kann das Erzählen eigener Erfahrung zur Stabilisierung, sozialen Sichtbarkeit und Wiederherstellung von Verbundenheit beitragen.

Die Tagung richtet sich an Fachkräfte aus psychologischen, psychotherapeutischen, psychosozialen und edukativen Kontexten sowie an Interessierte, die sich mit Erinnerung, Zeugenschaft und Antisemitismus auseinandersetzen möchten.

Ort (in Berlin) wird nach Anmeldung bekanntgegeben.

Das Projekt »SUPPORT« wird ermöglicht durch die Förderung des Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Der diesjährige Fachtag findet mit freundlicher zusätzlicher Unterstützung durch die Alfred Landecker Foundation statt.

Dienstag, 20. Oktober 2026 / 18:00 Uhr

Vortrag bei den Antisemitismuskritischen Einführungswochen in Berlin

„Antisemitismus an Hochschulen begreifen, kritisieren, entgegnen“

Im Rahmen der Antisemitismuskritischen Einführungswochen vom 12. Oktober – 9. November der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin findet am 20.10 um 18–20 Uhr ein Vortrag von Marina Chernivsky zum Thema „Antisemitismus an Hochschulen begreifen, kritisieren, entgegnen“ an der TU Berlin statt.

Antisemitismus an Hochschulen zeigt sich nicht nur in offenen Anfeindungen, sondern auch in Ausschlüssen, Relativierungen und der Infragestellung jüdischer und israelischer Perspektiven. Betroffene erleben häufig, dass Vorfälle institutionell nicht erkannt, bagatellisiert oder nur unzureichend bearbeitet werden. Hochschulen stehen daher in der Verantwortung, verlässliche Beschwerdewege, qualifizierte Ansprechstrukturen und einen wirksamen Schutz vor antisemitischer Diskriminierung sicherzustellen.

Im Vortrag wird Antisemitismus an Hochschulen aus der Perspektive der Betroffenen und der spezialisierten Beratung betrachtet. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erscheinungsformen, institutionelle Dynamiken sowie die Frage, wie Hochschulen Vorfälle angemessen bearbeiten und verlässliche Schutz- und Beschwerdestrukturen schaffen können.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

Eine Anmeldung ist hier möglich. Genauere Informationen zum Veranstaltungsort werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.

online / Montag, 19. Oktober 2026 / 09:00 Uhr

Workshop & Vortrag beim Symposium »Antisemitismus als Herausforderung für Hochschule und Hochschulpolitik«

Am 19. Oktober findet an der Goethe-Universität Frankfurt das Symposium »Antisemitismus als Herausforderung für Hochschule und Hochschulpolitik« statt, bei dem auch OFEK mit einem Vortrag und einem Workshop vertreten ist.  

Am 19. Oktober findet an der Goethe-Universität Frankfurt das Symposium »Antisemitismus als Herausforderung für Hochschule und Hochschulpolitik« statt, bei dem auch OFEK mit einem Vortrag und einem Workshop vertreten ist.  
 
Das Symposium führt Perspektiven von Hochschulleitung, Lehrenden und Studierenden und Stimmen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. In Workshops, Vorträgen und auf Podien soll der Frage nachgegangen werden, wie eine antisemitismuskritische Bildungsarbeit an Hochschulen aussehen kann, die eine gesamtgesellschaftliche Wirkung entfaltet.  
 
Der Vortrag von OFEK-Geschäftführerin Marina Chernivsky und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (KOAS/Institut für Rechtsextremismusforschung, Universität Tübingen) widmet sich den Traditionslinien, Praktiken und Leerstellen des Antisemitismus im Kontext Hochschule vor und nach dem 7. Oktober. Der Vortrag wird von Prof. Dr. Doron Kiesel (Jüdische Akademie Frankfurt) moderiert und ist für 9:15 Uhr angesetzt.  
 
Der OFEK-Workshop »Zwischen Sicherheit und Sichtbarkeit – Orientierung und Handlungsmöglichkeiten für Betroffene von Antisemitismus an Hochschulen« wird von Irina Ginsburg und Marina Chernivsky geleitet und findet um 15 Uhr statt.  
 
Das Symposium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Jüdischen Akademie Frankfurt (des Zentralrats der Juden in Deutschland), des Buber-Rosenzweig-Instituts für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart, des LOEWE-Zentrums DynaRel, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt, der Evangelischen Akademie Frankfurt, der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen und der Evangelischen Studierendengemeinde Frankfurt. 
 
Eine Anmeldung ist bis zum 14. Oktober 2026 unter VeranstaltungenDynarel@uni-frankfurt.de möglich.  
 
Weitere Informationen zu der Veranstaltung und dem restlichen Programm finden Sie unter dem Link hier.
   

Donnerstag, 15. Oktober 2026 / 15:45 Uhr

Vortrag von Marina Chernivsky bei der ZABIN-Summer School

»Antisemitismus in der Schule. Empirische Datenlage und Perspektivendivergenzen«

Vom 15. bis 18. Oktober findet die Summer School des »Zertifikats Antisemitismuskritische Bildung in Niedersachsen im Kontext Schule« (ZABIN) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt. OFEK-Geschäftsführerin und KOAS-Leiterin Marina Chernivsky ist mit einem Vortrag am Programm der Summer School beteiligt.  

Über vier Tage setzen sich Teilnehmende der Summer School mit Hilfe von Vorträgen und Workshops mit Fragen nach sekundärem Antisemitismus und Erinnerungskultur sowie israelbezogenen Antisemitismus auseinander. Dabei liegt der Fokus ausdrücklich auf dem Kontext Schule. 

Den empirischen Datenlagen und den Perspektivendivergenzen bei Antisemitismus in der Schule widmet sich Marina Chernivsky in ihrem Vortrag am 15. Oktober um 15:45 Uhr.  

Zielgruppe der Veranstaltung sind Lehramtsstudierende aller Fächer und Schulformen, allerdings ist ein Vorwissen im Themenfeld Antisemitismus(-kritik) notwendig. 

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine mögliche Unterbringung und Doppelzimmern kann übernommen werden.  

Anmeldung: Mail an zabin[at]uol.de bis zum 07.09.2026 inklusive Studiendaten und einer kurzen Erläuterung der Motivation, an der Summer School teilzunehmen.