Vergangene Termine

Montag, 23. Februar 2026 / 15:15 Uhr

»Erinnerungen bewahren, Gemeinschaft stärken: Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart«

Das jährlich stattfindende Forum Café Kyiv ist eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung.

Am 23. Februar, am Tag vor dem Jahrestag des Beginns des vollflächigen Kriegs Russlands gegen die Ukraine, ist OFEK e.V.-Geschäftsführerin Marina Chernivsky beim Panel „Erinnerung bewahren, Gemeinschaft Stärken – Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ auf dem Podium. Das Panel findet im Zuge des Café Kyiv im Colosseum Berlin statt. 

Die Ukraine blickt auf eine reiche jüdische Geschichte zurück. Jüdisches Leben blühte in Städten wie Odessa, Dnipro und Czernowitz; zugleich prägen zahlreiche transfernationale Traumata die jüdischen Gemeinden. Der russische Angriffskrieg zwingt erneut die Menschen zur Flucht, zerreißt Gemeinden, beschädigt Gedenkstätten und Synagogen. 

Auf dem Panel wird Marina Chernivsky gemeinsam mit Prof. Dr. Anke Heilbrenner (Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf) und Elisha Pavlotski (Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin) über historische und aktuelle Erfahrungen sprechen, um so neue Perspektiven auf Erinnerung, Identität und Verantwortung zu eröffnen. Einen Impuls bietet Dr. Michael Borchard von der Konrad Adenauer Stiftung. Durch das Panel führt Wadim Lisovenko (ebenfalls KAS). 

Das jährlich stattfindende Forum Café Kyiv ist eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung. Weitere Informationen unter dem Link hier.

#OFEKBeratung #Veranstaltung #Berlin #Ukraine #CaféKyiv 

online / Donnerstag, 29. Januar 2026 / 10:00 Uhr

Workshop von OFEK Sachsen-Anhalt : »Umgang mit Antisemitismus im Schulkontext«

Am 29. Januar findet von 15 – 17 Uhr der Online-Workshop „Umgang mit Antisemitismus im Schulkontext“ statt.

Am 29. Januar findet von 15 – 17 Uhr der Online-Workshop „Umgang mit Antisemitismus im Schulkontext“ statt. Der Workshop wird von zwei OFEK-Berater:innen geleitet und findet in Kooperation mit dem LISA Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt statt. 

Antisemitismus drückt sich tagtäglich in unterschiedlichen Erscheinungsformen aus. Besonders im Schulkontext stehen wir vor der Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln. Fachkräfte fragen sich oftmals: „Welche Möglichkeiten habe ich, auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren?” und „Wie kann ich Betroffene von Antisemitismus unterstützen?“ In dem zweistündigen Workshop geht es darum, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus für den pädagogischen Kontext zu schärfen. Zentrale Herausforderungen werden in den Blick genommen und praktische Interventionsstrategien aufgezeigt. 

Eine Anmeldung ist unter dem Link in der Bio / den Kommentaren möglich. Ansonsten kann man sich über elTIS unter der Nummer 25L2110012 anmelden. Die Anmeldefrist ist der 22. Januar 2026.  

#OFEKBeratung #Veranstaltung #Workshop  

online / Mittwoch, 21. Januar 2026 / 18:00 Uhr

Workshop »Antisemitismus in pädagogischen Räumen – Intervention und Betroffenenschutz«

für Lehrkräfte aller Schularten // Veranstaltung von der GEW Baden-Württemberg

Am 21.01.2026 findet von 18 – 20 Uhr ein Online-Workshop zum Thema “Antisemitismus in pädagogischen Räumen – Intervention und Betroffenenschutz” für Lehrkräfte aller Schularten statt. Der Workshop ist eine Veranstaltung von der GEW Baden-Württemberg und wird von zwei Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle OFEK umgesetzt.

Jahrzehntelang wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Allerdings sind antisemitische Strukturen auch heute weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Besonders im Schulkontext stellt sich die Herausforderung, wirksame Umgänge mit Antisemitismus zu entwickeln: Welche Möglichkeiten gibt es, adäquat auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren? Wie kann man Betroffene von Antisemitismus unterstützen? Welche Strategien sollen Schulen ergreifen, um den Umgang mit Antisemitismus zu professionalisieren?

Die Referent:innen von OFEK werden ausgehend von den Bedarfen der Teilnehmenden, praxisorientierte Handlungsimpulse sowie Einblicke in die Angebote und Arbeitsweise der Beratungsstelle geben.

Für GEW-Mitglieder ist bei Workshop kostenlos. Der Teilnahmebeitrag für Nichtmitglieder beträgt 30 Euro.

Eine Anmeldung ist bis zum 12.01.2026 unter dem folgenden Link möglich: https://www.gew-bw.de/veranstaltungen/detailseite/antisemitismus-in-paedagogischen-raeumen-intervention-und-betroffenenschutz.

online / Dienstag, 18. November 2025 / 09:00 Uhr

SAVE THE DATE: Erster Fachtag des OPEN ARTS HUB BERLIN

„Antisemitismus im Kulturbetrieb: „Kontinuitäten – Herausforderungen – Impulse“

Wann und wo? 18. November 2025 in Berlin (Informationen zu Ort und Anmeldung folgen in Kürze)

Antisemitismus ist auch im Kunst- und Kulturbereich weit verbreitet und wird in kuratorischen Entscheidungen, in Förderpraxen, auf Bühnen, in Ausstellungen, Diskursen und anderen institutionellen Kontexten wirksam. Besonders seit dem 7. Oktober 2023 ist dies verstärkt sichtbar. Der Fachtag des Open Arts Hub Berlin möchte sich mit verschiedenen Inputs, Diskussionsrunden und künstlerischen Beiträgen folgenden Fragen widmen:

Wie können Kulturinstitutionen und Förderstrukturen darin gestärkt werden, antisemitismuskritisch zu arbeiten?

Welche Rolle spielen jüdische Perspektiven im Kunst- und Kulturbetrieb und wie können sie nachhaltig gestärkt werden?

Wie können Schutzräume und Handlungssicherheit für betroffene Personen geschaffen, und antisemitischer Diskriminierung wirksam und strukturell begegnet werden?

Im Mittelpunkt stehen Austausch und Vernetzung für Akteur:innen aus Kunst, Kultur, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Der Fachtag nimmt dabei auch die aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen in den Blick und lotet fachlich fundierte, künstlerisch sensible und praktisch wirksame Strategien im Umgang mit Antisemitismus aus.

Der Open Arts Hub Berlin ist ein neues Projekt zum Umgang mit Antisemitismus im Berliner Kulturbetrieb. Er bündelt die Expertisen, Angebote und Unterstützungsstrukturen der beiden Träger OFEK e.V., der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, und des Institut für Neue Soziale Plastik.

Verstärkt wird das Angebot des Open Arts Hub durch die Expertise der Kooperationspartnerinnen MBR Berlin – sowie RIAS Berlin – Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin, jeweils in Trägerschaft des Vereins für Demokratische Kultur in Berlin e.V.

Der Open Arts Hub Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mittwoch, 22. Oktober 2025 /

Zweiter Fachtag des Projekts „SUPPORT“

„Antisemitismus in Psychotherapie und Beratung – historische Auslassungen und ihre Gegenwartsfolgen“

„Antisemitismus in Psychotherapie und Beratung – historische Auslassungen und ihre Gegenwartsfolgen“

Wann und wo? 22. Oktober 2025 in Berlin, Informationen zu Ort und Anmeldung folgen in Kürze.

Der Zusammenhang zwischen Antisemitismus und psychischer Gesundheit ist bislang kaum erforscht. Auch die Rolle antisemitismuskritischer Therapie und Beratung bleibt in fachlichen Debatten weitgehend unbeachtet.

Bereits nach der Shoah erhielten Jüdinnen:Juden kaum Unterstützung, die sensibel auf ihre spezifischen Erfahrungen, Verletzungen und Bedarfe einging. Diese Leerstelle wirkt bis heute nach – sowohl in der therapeutischen und beraterischen Praxis als auch in der Ausbildung von Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, wo dem Thema weiterhin wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Bis heute mangelt es an fachlichen Zugängen zu jüdischen Perspektiven und Erfahrungen sowie an Konzepten, die Antisemitismus als transgenerationale Erfahrungskategorie ernst nehmen. Ebenso fehlen geschützte Räume für Psycholog:innen und Therapeut:innen mit jüdischer Biografie – Menschen, die sich in einer doppelten Rolle befinden: Einerseits sind sie Teil des psychosozialen Versorgungssystems, andererseits selbst Teil einer betroffenen Community.

Im Fokus des zweiten Fachtages des Projekts „SUPPORT“ stehen diese bislang vernachlässigten Themen unter Einbezug der tiefgreifenden Erschütterungen durch den 7. Oktober. Ziel des Projekts ist die Qualitätssicherung in der Betroffenenberatung, der Ausbau psychologischer Beratungsangebote, die Vernetzung jüdischer Psycholog:innen und Berater:innen sowie die Stärkung einer antisemitismuskritischen Perspektive in der therapeutischen Praxis.

Das Projekt „SUPPORT“ wird ermöglicht durch die Förderung des Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Montag, 8. September 2025 / 14:00 – 20:00 Uhr

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für jüdische Studierende und Young Professionals von 18 bis 35 Jahren in Sachsen, Sachsen- Anhalt, Brandenburg und Thüringen

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Montag, 21. Juli 2025 / 18:00 Uhr

Safer Space für jüdische Mitarbeitende/ Mitarbeitende mit jüdischer Familiengeschichte an hessischen Universitäten und Hochschulen

Der 7. Oktober 2023 und seine Auswirkungen auf jüdische Menschen in Deutschland stellen weiterhin eine schmerzhafte Belastung dar. Die anhaltenden gewaltvollen Übergriffe verstärken die Unsicherheit, Sorgen und Zukunftsängste vieler. Antisemitismus wirkt auf jüdische Menschen in vielerlei Form, zugleich gibt es kaum Räume, in denen sie über ihre Erfahrungen sprechen können, ohne dass diese abgesprochen oder relativiert werden.

Gemeinsam möchten wir einen Gesprächsraum für jüdische Mitarbeitende / Mitarbeitende mit jüdischer Familiengeschichte schaffen zum Atmen, Fühlen und Denken eröffnen. In einer festen Gruppe und über insgesamt fünf Termine können die Teilnehmenden ins Gespräch kommen und erforschen, was für sie aktuell hilfreich ist, Handlungsoptionen ausloten und für sich selbst und füreinander da sein.

Der Austauschraum findet digital und in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Personen aus dem Berater:innen bzw. dem psychologischen Team von OFEK e.V. moderiert. Wir arbeiten prozessorientiert und richten uns inhaltlich an den Themen und Bedarfen der Gruppe. Je nach Bedarf arbeiten wir mit unterschiedlichen methodischen Zugängen, wie beispielsweise körperorientierte, kreative oder achtsamkeitsbasierte Methoden.

Termine:
Die Gesprächsreihe besteht aus fünf aufeinander aufbauenden Terminen.
Der nächste Termin findet am 21.07.2025 um 18 Uhr statt.
Die weiteren Termine werden gemeinsam in der Gruppe abgestimmt.

OFEK e.V. ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. OFEK berät, begleitet und unterstützt Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug:innen antisemitischer Vorfälle und Gewalttaten. OFEK steht parteiisch an der Seite der Ratsuchenden und bringt jüdische Perspektiven in die gesellschaftliche und politische Debatte ein. Die Beratung von OFEK orientiert sich an den fachspezifischen Qualitätsstandards professioneller Opferberatung und bezieht sich auf alle Fälle mit sowie ohne Straftatbestand.

Anmeldung: über OFEK e.V. unter saferspaces@ofek-beratung.de. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis 18.07.2025

online / Mittwoch, 2. Juli 2025 / 17:00 Uhr

Safer Space für jüdische Queers/LGBTIAQ+ und ihre Angehörigen

OFEK e.V. und Keshet Deutschland e.V. laden zu einem digitalen Safer Space für jüdische Queers/LGBTIAQ+ und ihre Angehörigen ein. Die vergangenen Jahre zeigen deutlich, dass Pride-Paraden als Orte der Sichtbarkeit immer häufiger bedroht werden. Rechte Gegendemonstrationen, auch bei der Marzahn Pride in Berlin, erschweren die Teilnahme und Sicherheit.
Die Pride-Saison, die eigentlich der Feier unserer Rechte und der Anerkennung queerer Perspektiven gewidmet ist, steht dieses Jahr zudem im Schatten des Kriegs in Israel und Iran. Die Absage der Pride in Tel Aviv – die, die erste seit dem 7. Oktober sein sollte – und die anhaltende Erinnerung an diesen Tag machen die Situation besonders belastend.
Gleichzeitig feiern wir rechtliche Fortschritte, wie den Erlass des Selbstbestimmungsgesetzes, und sorgen uns darum, dass es auch neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Zeiten sind herausfordernd, aber sie müssen uns nicht isolieren.
In unserem Online-Safer-Space möchten wir deshalb einen geschützten Ort schaffen, um diese Themen miteinander zu besprechen, uns zu vernetzen und die Erfahrung zu machen, dass wir nicht allein sind. Gemeinsam stehen wir für unsere Rechte, unsere Sicherheit und unsere Zukunft ein – in der Hoffnung, dass die kommenden Zeiten wieder mehr Raum für Schutz, Anerkennung und Zusammenhalt bieten.

Der Austauschraum findet digital und in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Personen aus dem Berater:innen bzw. dem psychologischen Team von OFEK e.V. moderiert.

Termin: 2. Juli 2025 um 17 Uhr

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter saferspaces@ofek-beratung.de. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis 30.06.2025.