Vergangene Termine

online / Sonntag, 8. März 2026 /

Zusammen stark – Empowerment-Workshop mit JSUD

Kreative Mittagspause zum Zusammenkommen, Gedanken Austauschen und sich gegenseitig Stärken

Zusammen stark: Kreativer Workshop zum Internationalen Frauentag

Zum Internationalen Frauentag lädt JSUD gemeinsam mit OFEK e.V. zu einer kreativen und empowernden Mittagspause ein.

In diesem Workshop, geleitet von OFEK, wird ein Raum für Austausch, Reflexion und kreative Impulse geschaffen. Gemeinsam wollen wir innehalten, Perspektiven teilen und uns mit Fragen von Empowerment, Solidarität und Gemeinschaft beschäftigen.

Der Internationale Frauentag steht weltweit für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Selbstbesitmmung. Gerade für junge jüdische Frauen und Menschen aus Minderheitsgemeinschaften ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen Erfahrungen geteilt, Stimmen gehört und gegenseitige Unterstützung gestärkt werden können.

Diese kreative Mittagspause lädt dazu ein, zusammenzukommen, Gedanken auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken.

Anmeldung: per E-Mail unter empowerment[at]ofek-beratung.de.

Montag, 2. März 2026 / 09:00 Uhr

Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«

Mit Keynote von Marina Chernivsky zum Thema „Leerstellen, Struktur-merkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen“ und Gespräch zu Ansätzen in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen

OFEK beim Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«

Am 2. März 2026 findet in Lüneburg der Fachtag „Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus“ statt. Die Veranstaltung wird organisiert von der Zentralen Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen in Kooperation mit der LandesHochschulKonferenz (LHK) Niedersachsen und der Leuphana Universität Lüneburg. 

Ziel des Fachtages wird es sein verschiedene Akteur:innen innerhalb und außerhalb der Hochschule in Verbindung zu bringen. Dafür wird es verschiedene Podiumsdiskussionen geben, in denen die Podiumsgäste eine bestimmte Fragestellung bearbeiten, das Publikum aber nicht nur zuhören, sondern auch Fragen stellen und mitdiskutieren kann.  

Eines der Foren wird sich mit der Arbeit von OFEK, insbesondere in Hinblick auf die institutionelle Beratung an Hochschulen, beschäftigen. Dafür werden sowohl eine OFEK Beraterin als auch Marina Chernivsky einen Input geben. Marina Chernivsky wird zudem eine Keynote zum Thema “Leerstellen, Strukturmerkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen“ halten.  

Anmeldung und weiteres Programm: https://eveeno.com/zan-fachtag 

online / Donnerstag, 26. Februar 2026 / 10:00 Uhr

Fachgespräch: “Antisemitismus an Schulen – Leerstellen, Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen”

Antisemitische Vorfälle sind Teil schulischer Wirklichkeit und nicht auf außergewöhnliche Einzelfälle beschränkt.

Eine Anmeldung zum Fachtag ist ab sofort hier möglich.

Aktuelle Studien sowie Lageberichte zu Antisemitismus in schulischen Kontexten zeigen, dass Antisemitismus nicht nur als Vorurteil, sondern als gesellschaftlich verankerte soziale Praxis in schulischen Routinen wirksam ist. Antisemitische Vorfälle sind damit Teil schulischer Wirklichkeit und nicht auf außergewöhnliche Einzelfälle beschränkt. Zugleich verweisen empirische Befunde auf eine verbreitete professionelle Verunsicherung – nicht nur im Hinblick auf pädagogische Handlungsanforderungen, sondern ebenso in Bezug auf Intervention, pädagogische wie auch institutionelle Verantwortung und den Schutz von Betroffenen. Antisemitismuskritische Pädagogik steht damit vor der Herausforderung, historisches Wissen, gesellschaftliche Analyse und (antisemitismuskritische) pädagogische Grundsätze miteinander zu verbinden und institutionell zu verankern.
Das Fachgespräch diskutiert – ausgehend von der Studie „Antisemitismus im Kontext Schule in Sachsen-Anhalt, den Jahresberichten der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt sowie den Beratungsanalysen von OFEK Sachsen-Anhalt – zentrale Herausforderungen schulischen Kontext im Sachsen-Anhalt. Im Fokus stehen die Bedarfe eines wirksamen Schutzes von Betroffenen sowie die Implementierung von Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung und Beratung als Weiterentwicklung professioneller Handlungsperspektiven.

Das Fachgespräch ist eine Kooperationsveranstaltung der Beratungsstelle OFEK Sachsen-Anhalt, Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt, des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) mit der Unterstützung des Ansprechpartners für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt gegen Antisemitismus.

#OFEKBeratung#Veranstaltung#Fachgespräch

Montag, 23. Februar 2026 / 15:15 Uhr

»Erinnerungen bewahren, Gemeinschaft stärken: Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart«

Das jährlich stattfindende Forum Café Kyiv ist eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung.

Am 23. Februar, am Tag vor dem Jahrestag des Beginns des vollflächigen Kriegs Russlands gegen die Ukraine, ist OFEK e.V.-Geschäftsführerin Marina Chernivsky beim Panel „Erinnerung bewahren, Gemeinschaft Stärken – Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ auf dem Podium. Das Panel findet im Zuge des Café Kyiv im Colosseum Berlin statt. 

Die Ukraine blickt auf eine reiche jüdische Geschichte zurück. Jüdisches Leben blühte in Städten wie Odessa, Dnipro und Czernowitz; zugleich prägen zahlreiche transfernationale Traumata die jüdischen Gemeinden. Der russische Angriffskrieg zwingt erneut die Menschen zur Flucht, zerreißt Gemeinden, beschädigt Gedenkstätten und Synagogen. 

Auf dem Panel wird Marina Chernivsky gemeinsam mit Prof. Dr. Anke Heilbrenner (Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf) und Elisha Pavlotski (Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin) über historische und aktuelle Erfahrungen sprechen, um so neue Perspektiven auf Erinnerung, Identität und Verantwortung zu eröffnen. Einen Impuls bietet Dr. Michael Borchard von der Konrad Adenauer Stiftung. Durch das Panel führt Wadim Lisovenko (ebenfalls KAS). 

Das jährlich stattfindende Forum Café Kyiv ist eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung. Weitere Informationen unter dem Link hier.

#OFEKBeratung #Veranstaltung #Berlin #Ukraine #CaféKyiv 

online / Donnerstag, 29. Januar 2026 / 10:00 Uhr

Workshop von OFEK Sachsen-Anhalt : »Umgang mit Antisemitismus im Schulkontext«

Am 29. Januar findet von 15 – 17 Uhr der Online-Workshop „Umgang mit Antisemitismus im Schulkontext“ statt.

Am 29. Januar findet von 15 – 17 Uhr der Online-Workshop „Umgang mit Antisemitismus im Schulkontext“ statt. Der Workshop wird von zwei OFEK-Berater:innen geleitet und findet in Kooperation mit dem LISA Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt statt. 

Antisemitismus drückt sich tagtäglich in unterschiedlichen Erscheinungsformen aus. Besonders im Schulkontext stehen wir vor der Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln. Fachkräfte fragen sich oftmals: „Welche Möglichkeiten habe ich, auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren?” und „Wie kann ich Betroffene von Antisemitismus unterstützen?“ In dem zweistündigen Workshop geht es darum, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus für den pädagogischen Kontext zu schärfen. Zentrale Herausforderungen werden in den Blick genommen und praktische Interventionsstrategien aufgezeigt. 

Eine Anmeldung ist unter dem Link in der Bio / den Kommentaren möglich. Ansonsten kann man sich über elTIS unter der Nummer 25L2110012 anmelden. Die Anmeldefrist ist der 22. Januar 2026.  

#OFEKBeratung #Veranstaltung #Workshop  

online / Mittwoch, 21. Januar 2026 / 18:00 Uhr

Workshop »Antisemitismus in pädagogischen Räumen – Intervention und Betroffenenschutz«

für Lehrkräfte aller Schularten // Veranstaltung von der GEW Baden-Württemberg

Am 21.01.2026 findet von 18 – 20 Uhr ein Online-Workshop zum Thema “Antisemitismus in pädagogischen Räumen – Intervention und Betroffenenschutz” für Lehrkräfte aller Schularten statt. Der Workshop ist eine Veranstaltung von der GEW Baden-Württemberg und wird von zwei Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle OFEK umgesetzt.

Jahrzehntelang wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Allerdings sind antisemitische Strukturen auch heute weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Besonders im Schulkontext stellt sich die Herausforderung, wirksame Umgänge mit Antisemitismus zu entwickeln: Welche Möglichkeiten gibt es, adäquat auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren? Wie kann man Betroffene von Antisemitismus unterstützen? Welche Strategien sollen Schulen ergreifen, um den Umgang mit Antisemitismus zu professionalisieren?

Die Referent:innen von OFEK werden ausgehend von den Bedarfen der Teilnehmenden, praxisorientierte Handlungsimpulse sowie Einblicke in die Angebote und Arbeitsweise der Beratungsstelle geben.

Für GEW-Mitglieder ist bei Workshop kostenlos. Der Teilnahmebeitrag für Nichtmitglieder beträgt 30 Euro.

Eine Anmeldung ist bis zum 12.01.2026 unter dem folgenden Link möglich: https://www.gew-bw.de/veranstaltungen/detailseite/antisemitismus-in-paedagogischen-raeumen-intervention-und-betroffenenschutz.

online / Dienstag, 18. November 2025 / 09:00 Uhr

SAVE THE DATE: Erster Fachtag des OPEN ARTS HUB BERLIN

„Antisemitismus im Kulturbetrieb: „Kontinuitäten – Herausforderungen – Impulse“

Wann und wo? 18. November 2025 in Berlin (Informationen zu Ort und Anmeldung folgen in Kürze)

Antisemitismus ist auch im Kunst- und Kulturbereich weit verbreitet und wird in kuratorischen Entscheidungen, in Förderpraxen, auf Bühnen, in Ausstellungen, Diskursen und anderen institutionellen Kontexten wirksam. Besonders seit dem 7. Oktober 2023 ist dies verstärkt sichtbar. Der Fachtag des Open Arts Hub Berlin möchte sich mit verschiedenen Inputs, Diskussionsrunden und künstlerischen Beiträgen folgenden Fragen widmen:

Wie können Kulturinstitutionen und Förderstrukturen darin gestärkt werden, antisemitismuskritisch zu arbeiten?

Welche Rolle spielen jüdische Perspektiven im Kunst- und Kulturbetrieb und wie können sie nachhaltig gestärkt werden?

Wie können Schutzräume und Handlungssicherheit für betroffene Personen geschaffen, und antisemitischer Diskriminierung wirksam und strukturell begegnet werden?

Im Mittelpunkt stehen Austausch und Vernetzung für Akteur:innen aus Kunst, Kultur, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Der Fachtag nimmt dabei auch die aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen in den Blick und lotet fachlich fundierte, künstlerisch sensible und praktisch wirksame Strategien im Umgang mit Antisemitismus aus.

Der Open Arts Hub Berlin ist ein neues Projekt zum Umgang mit Antisemitismus im Berliner Kulturbetrieb. Er bündelt die Expertisen, Angebote und Unterstützungsstrukturen der beiden Träger OFEK e.V., der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, und des Institut für Neue Soziale Plastik.

Verstärkt wird das Angebot des Open Arts Hub durch die Expertise der Kooperationspartnerinnen MBR Berlin – sowie RIAS Berlin – Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin, jeweils in Trägerschaft des Vereins für Demokratische Kultur in Berlin e.V.

Der Open Arts Hub Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mittwoch, 22. Oktober 2025 /

Zweiter Fachtag des Projekts „SUPPORT“

„Antisemitismus in Psychotherapie und Beratung – historische Auslassungen und ihre Gegenwartsfolgen“

„Antisemitismus in Psychotherapie und Beratung – historische Auslassungen und ihre Gegenwartsfolgen“

Wann und wo? 22. Oktober 2025 in Berlin, Informationen zu Ort und Anmeldung folgen in Kürze.

Der Zusammenhang zwischen Antisemitismus und psychischer Gesundheit ist bislang kaum erforscht. Auch die Rolle antisemitismuskritischer Therapie und Beratung bleibt in fachlichen Debatten weitgehend unbeachtet.

Bereits nach der Shoah erhielten Jüdinnen:Juden kaum Unterstützung, die sensibel auf ihre spezifischen Erfahrungen, Verletzungen und Bedarfe einging. Diese Leerstelle wirkt bis heute nach – sowohl in der therapeutischen und beraterischen Praxis als auch in der Ausbildung von Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, wo dem Thema weiterhin wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Bis heute mangelt es an fachlichen Zugängen zu jüdischen Perspektiven und Erfahrungen sowie an Konzepten, die Antisemitismus als transgenerationale Erfahrungskategorie ernst nehmen. Ebenso fehlen geschützte Räume für Psycholog:innen und Therapeut:innen mit jüdischer Biografie – Menschen, die sich in einer doppelten Rolle befinden: Einerseits sind sie Teil des psychosozialen Versorgungssystems, andererseits selbst Teil einer betroffenen Community.

Im Fokus des zweiten Fachtages des Projekts „SUPPORT“ stehen diese bislang vernachlässigten Themen unter Einbezug der tiefgreifenden Erschütterungen durch den 7. Oktober. Ziel des Projekts ist die Qualitätssicherung in der Betroffenenberatung, der Ausbau psychologischer Beratungsangebote, die Vernetzung jüdischer Psycholog:innen und Berater:innen sowie die Stärkung einer antisemitismuskritischen Perspektive in der therapeutischen Praxis.

Das Projekt „SUPPORT“ wird ermöglicht durch die Förderung des Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.