Vergangene Termine
Workshop »Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?«
Workshop von OFEK Sachsen-Anhalt: »Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?«
Am 25. März führt OFEK Sachsen-Anhalt an der Martin-Luther-Universität Halle den Workshop „Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?“ durch. Der Workshop findet von 11 bis 17 statt und gehört zum Studienbegleitprogramm des Zentrums für Lehrer*innenbildung der MLU Halle.
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Ressentiments auch heute noch weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Besonders im Schulkontext stehen wir vor der Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln. Fachkräfte fragen sich oftmals: „Welche Möglichkeiten habe ich, auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren?” und „Wie kann ich Betroffene von Antisemitismus unterstützen?“
In dem Workshop „Was tun bei antisemitischen Vorfällen im schulischen Kontext?“ geht es darum, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus für den pädagogischen Kontext zu schärfen. Zentrale Herausforderungen werden in den Blick genommen und praktische Interventionsstrategien anhand von Fallbeispielen aufgezeigt.
Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Lehramtsstudierende der Universität Halle. Der Workshop ist kostenlos.
Anmeldung: Studierende können sich über das StudIP-System anmelden. Sonstige Interessent:innen, insbes. angehende oder bereits tätige Lehrkräfte, können sich per E-Mail bei sachsen-anhalt[at]ofek-beratung.de melden.
Vortrag und Gespräch: „Herausforderungen und Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung und Beratung in der Schule“
Vortrag und Gespräch: „Herausforderungen und Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung und Beratung in der Schule“
bei der Tagung „Antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule: Strukturen, Forschung, Praxis“ an der RPTU Kaiserslautern-Landau
Am Montag, 23. März 2026, ist OFEK an der Tagung „Antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule: Strukturen, Forschung, Praxis“ beteiligt: OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky hält ab 10:30 Uhr einen Vortrag zu „Herausforderungen und Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung und Beratung in der Schule“. Das anschließende Gespräch ist von Sharon Adler moderiert.
Die Tagung wird veranstaltet von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität in Landau (Arbeitsbereich Grundschulpädagogik), dem Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstitut für Lehrkräfte (EFWI) in Landau in der Pfalz und dem Zentralrat der Juden in Deutschland.
Die Tagung widmet sich Fragen wie:
- Wie können Lehrkräfte sensibilisiert und motiviert werden, sich mit Antisemitismus auseinanderzusetzen?
- Welche strukturellen und fachlichen Unterstützungen sind notwendig, um Schulen zu befähigen, nachhaltig gegen Antisemitismus zu agieren?
- Wie können Netzwerke geschaffen werden, um eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren zu gewährleisten?
- Wie kann antisemitismuskritische Bildung als Querschnittsthema in der Demokratiebildung verankert werden?
Wissenschaftliche und Fachliche Impulse, praxisnahe Austauschformate und Workshops bilden den Rahmen dieser Tagung. Eingeladen sind Dozierende, Forschende, Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Bildungsverantwortliche, die gemeinsam darüber diskutieren wollen, wie eine antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule gelingen kann. Die Tagung bietet Gelegenheit, Ideen zu teilen, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen und tragfähige Konzepte zu erarbeiten. Wir freuen uns auf Beiträge und Teilnahmen aus verschiedenen Forschungs- und Praxisfeldern.
Anmeldung ist nicht mehr möglich. Weitere Informationen und das vollstände Tagungsprogramm: https://ezw.rptu.de/ags/grundschulpaedagogik/antisemitismuskritische-bildung-grundschule
Zusammen stark – Empowerment-Workshop mit JSUD
Zusammen stark: Kreativer Workshop zum Internationalen Frauentag
Zum Internationalen Frauentag lädt JSUD gemeinsam mit OFEK e.V. zu einer kreativen und empowernden Mittagspause ein.
In diesem Workshop, geleitet von OFEK, wird ein Raum für Austausch, Reflexion und kreative Impulse geschaffen. Gemeinsam wollen wir innehalten, Perspektiven teilen und uns mit Fragen von Empowerment, Solidarität und Gemeinschaft beschäftigen.
Der Internationale Frauentag steht weltweit für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Selbstbesitmmung. Gerade für junge jüdische Frauen und Menschen aus Minderheitsgemeinschaften ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen Erfahrungen geteilt, Stimmen gehört und gegenseitige Unterstützung gestärkt werden können.
Diese kreative Mittagspause lädt dazu ein, zusammenzukommen, Gedanken auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken.
Anmeldung: per E-Mail unter empowerment[at]ofek-beratung.de.
Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«
OFEK beim Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«
Am 2. März 2026 findet in Lüneburg der Fachtag „Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus“ statt. Die Veranstaltung wird organisiert von der Zentralen Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen in Kooperation mit der LandesHochschulKonferenz (LHK) Niedersachsen und der Leuphana Universität Lüneburg.
Ziel des Fachtages wird es sein verschiedene Akteur:innen innerhalb und außerhalb der Hochschule in Verbindung zu bringen. Dafür wird es verschiedene Podiumsdiskussionen geben, in denen die Podiumsgäste eine bestimmte Fragestellung bearbeiten, das Publikum aber nicht nur zuhören, sondern auch Fragen stellen und mitdiskutieren kann.
Eines der Foren wird sich mit der Arbeit von OFEK, insbesondere in Hinblick auf die institutionelle Beratung an Hochschulen, beschäftigen. Dafür werden sowohl eine OFEK Beraterin als auch Marina Chernivsky einen Input geben. Marina Chernivsky wird zudem eine Keynote zum Thema “Leerstellen, Strukturmerkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen“ halten.
Anmeldung und weiteres Programm: https://eveeno.com/zan-fachtag
Fachgespräch: “Antisemitismus an Schulen – Leerstellen, Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen”
Eine Anmeldung zum Fachtag ist ab sofort hier möglich.
Aktuelle Studien sowie Lageberichte zu Antisemitismus in schulischen Kontexten zeigen, dass Antisemitismus nicht nur als Vorurteil, sondern als gesellschaftlich verankerte soziale Praxis in schulischen Routinen wirksam ist. Antisemitische Vorfälle sind damit Teil schulischer Wirklichkeit und nicht auf außergewöhnliche Einzelfälle beschränkt. Zugleich verweisen empirische Befunde auf eine verbreitete professionelle Verunsicherung – nicht nur im Hinblick auf pädagogische Handlungsanforderungen, sondern ebenso in Bezug auf Intervention, pädagogische wie auch institutionelle Verantwortung und den Schutz von Betroffenen. Antisemitismuskritische Pädagogik steht damit vor der Herausforderung, historisches Wissen, gesellschaftliche Analyse und (antisemitismuskritische) pädagogische Grundsätze miteinander zu verbinden und institutionell zu verankern.
Das Fachgespräch diskutiert – ausgehend von der Studie „Antisemitismus im Kontext Schule in Sachsen-Anhalt, den Jahresberichten der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt sowie den Beratungsanalysen von OFEK Sachsen-Anhalt – zentrale Herausforderungen schulischen Kontext im Sachsen-Anhalt. Im Fokus stehen die Bedarfe eines wirksamen Schutzes von Betroffenen sowie die Implementierung von Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung und Beratung als Weiterentwicklung professioneller Handlungsperspektiven.
Das Fachgespräch ist eine Kooperationsveranstaltung der Beratungsstelle OFEK Sachsen-Anhalt, Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt, des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) mit der Unterstützung des Ansprechpartners für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt gegen Antisemitismus.
#OFEKBeratung#Veranstaltung#Fachgespräch





»Erinnerungen bewahren, Gemeinschaft stärken: Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart«
Am 23. Februar, am Tag vor dem Jahrestag des Beginns des vollflächigen Kriegs Russlands gegen die Ukraine, ist OFEK e.V.-Geschäftsführerin Marina Chernivsky beim Panel „Erinnerung bewahren, Gemeinschaft Stärken – Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ auf dem Podium. Das Panel findet im Zuge des Café Kyiv im Colosseum Berlin statt.
Die Ukraine blickt auf eine reiche jüdische Geschichte zurück. Jüdisches Leben blühte in Städten wie Odessa, Dnipro und Czernowitz; zugleich prägen zahlreiche transfernationale Traumata die jüdischen Gemeinden. Der russische Angriffskrieg zwingt erneut die Menschen zur Flucht, zerreißt Gemeinden, beschädigt Gedenkstätten und Synagogen.
Auf dem Panel wird Marina Chernivsky gemeinsam mit Prof. Dr. Anke Heilbrenner (Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf) und Elisha Pavlotski (Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin) über historische und aktuelle Erfahrungen sprechen, um so neue Perspektiven auf Erinnerung, Identität und Verantwortung zu eröffnen. Einen Impuls bietet Dr. Michael Borchard von der Konrad Adenauer Stiftung. Durch das Panel führt Wadim Lisovenko (ebenfalls KAS).
Das jährlich stattfindende Forum Café Kyiv ist eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung. Weitere Informationen unter dem Link hier.
#OFEKBeratung #Veranstaltung #Berlin #Ukraine #CaféKyiv
Workshop von OFEK Sachsen-Anhalt : »Umgang mit Antisemitismus im Schulkontext«
Am 29. Januar findet von 15 – 17 Uhr der Online-Workshop „Umgang mit Antisemitismus im Schulkontext“ statt. Der Workshop wird von zwei OFEK-Berater:innen geleitet und findet in Kooperation mit dem LISA Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt statt.
Antisemitismus drückt sich tagtäglich in unterschiedlichen Erscheinungsformen aus. Besonders im Schulkontext stehen wir vor der Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln. Fachkräfte fragen sich oftmals: „Welche Möglichkeiten habe ich, auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren?” und „Wie kann ich Betroffene von Antisemitismus unterstützen?“ In dem zweistündigen Workshop geht es darum, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus für den pädagogischen Kontext zu schärfen. Zentrale Herausforderungen werden in den Blick genommen und praktische Interventionsstrategien aufgezeigt.
Eine Anmeldung ist unter dem Link in der Bio / den Kommentaren möglich. Ansonsten kann man sich über elTIS unter der Nummer 25L2110012 anmelden. Die Anmeldefrist ist der 22. Januar 2026.
#OFEKBeratung #Veranstaltung #Workshop
Workshop »Antisemitismus in pädagogischen Räumen – Intervention und Betroffenenschutz«
Am 21.01.2026 findet von 18 – 20 Uhr ein Online-Workshop zum Thema “Antisemitismus in pädagogischen Räumen – Intervention und Betroffenenschutz” für Lehrkräfte aller Schularten statt. Der Workshop ist eine Veranstaltung von der GEW Baden-Württemberg und wird von zwei Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle OFEK umgesetzt.
Jahrzehntelang wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Allerdings sind antisemitische Strukturen auch heute weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Besonders im Schulkontext stellt sich die Herausforderung, wirksame Umgänge mit Antisemitismus zu entwickeln: Welche Möglichkeiten gibt es, adäquat auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren? Wie kann man Betroffene von Antisemitismus unterstützen? Welche Strategien sollen Schulen ergreifen, um den Umgang mit Antisemitismus zu professionalisieren?
Die Referent:innen von OFEK werden ausgehend von den Bedarfen der Teilnehmenden, praxisorientierte Handlungsimpulse sowie Einblicke in die Angebote und Arbeitsweise der Beratungsstelle geben.
Für GEW-Mitglieder ist bei Workshop kostenlos. Der Teilnahmebeitrag für Nichtmitglieder beträgt 30 Euro.
Eine Anmeldung ist bis zum 12.01.2026 unter dem folgenden Link möglich: https://www.gew-bw.de/veranstaltungen/detailseite/antisemitismus-in-paedagogischen-raeumen-intervention-und-betroffenenschutz.

