Vergangene Termine

online / Mittwoch, 29. Januar 2025 / 18:00 Uhr

Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus- Die Arbeit von OFEK und RIAS – Monitoring, Dokumentation, Beratung

OFEK e.V. ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und
Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. OFEK berät, begleitet und
unterstützt Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug:innen antisemitischer Vorfälle und
Gewalttaten – seit 2021 auch mit einem eigenen Standort in Sachsen-Anhalt. Wie sich konkret die Arbeit von OFEK in Sachsen-Anhalt gestaltet, wird Thema der Vorstellung sein. Zudem wird es Einblicke in die Beratung und Perspektiven Betroffener seit dem 7. Oktober geben.

Die Meldestelle für antisemitische Vorfälle RIAS Sachsen-Anhalt befindet sich seit 2022 in
Trägerschaft von OFEK e. V. Ziel von RIAS Sachsen-Anhalt ist es, antisemitische Vorfälle
oberhalb und unterhalb der Strafbarkeitsgrenze zu dokumentieren, Öffentlichkeit und Politik über das antisemitische Geschehen im Bundesland aufzuklären und Handlungsbedarfe aufzuzeigen. Dabei sollen jüdische Erfahrungen mit Antisemitismus und jüdische Perspektiven auf Antisemitismus sichtbar gemacht werden. Im Vortrag werden Entwicklungen und gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus anhand der Ergebnisse des Jahresberichts 2023 und in einem Rückblick auf das Jahr 2024 dargestellt.

29.01. 18 Uhr – OFEK und RIAS Sachsen-Anhalt
Thema: Die Arbeit von OFEK und RIAS – Monitoring, Dokumentation, Beratung
Ort: Hörsaal I, Adam-Kuckhoff-Straße 35, 06108 Halle (Saale)

Dienstag, 24. Dezember 2024 / 20:00 Uhr

Wir suchen: Projektverwaltung (m/w/d)

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Die Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung OFEK e.V. sucht ab sofort Unterstützung in der Projektverwaltung (Arbeitsort Berlin).

Die Stelle hat einen Umfang von mindestens 30 Wochenstunden (volle Arbeitszeit möglich). Sie wird in Anlehnung an TV-L 9 vergütet. Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2025 befristet, es besteht jedoch die Option auf Verlängerung.

Nähere Informationen zur Stelle unter dem Link https://ofek-beratung.de/wp-content/uploads/2025/08/250807-Ausschreibung-Verwaltung.pdf

Bewerbungsfrist ist der 31. August 2025.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!

online / Sonntag, 19. Juli 2026 /

Safer Spaces auf Anfrage

OFEK bietet supportive Gesprächsräume und Safer Spaces auf Anfrage an.
Der 7. Oktober 2023 und seine Auswirkungen auf jüdische Menschen in Deutschland stellen weiterhin eine schmerzhafte Belastung für viele dar. Durch die Bundestagswahl und die jüngsten gewaltvollen Übergriffe verschärft sich die Situation weiter und das Leben vieler ist von Ungewissheit, Sorgen und Zukunftsängsten geprägt. Antisemitismus wirkt auf jüdische Menschen in vielerlei Form, zugleich gibt es kaum Räume, in denen sie über ihre Erfahrungen sprechen können, ohne dass diese abgesprochen oder relativiert werden.

Gemeinsam möchten wir einen moderierten Gesprächsraum für jüdische Menschen sowie für Menschen mit jüdischer Familiengeschichte schaffen, in dem wir Raum zum Atmen, Fühlen und Denken haben. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, was aktuell hilfreich ist, Handlungsoptionen auszuloten und für sich selbst und füreinander da zu sein. OFEK bietet solche Gesprächsräume und Safer Spaces auf Anfrage an. Diese finden digital und in deutscher Lautsprache statt und werden von zwei Berater:innen aus dem OFEK-Team moderiert.

Kontakt: saferspaces@ofek-beratung.de

OFEK e.V. ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. OFEK arbeitet bundesweit und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: 1) fallbezogene Betroffenenberatung, 2) Stärkung und Empowerment der Community, 3) strukturbildende Fachberatung für Institutionen, 4) Advocacy und fachpolitische Interessensvertretung. Die Beratung von OFEK orientiert sich an den fachspezifischen Qualitätsstandards professioneller Opfer-, Antidiskriminierungs- und institutioneller Beratung. OFEK bietet eine bundesweite Hotline und regionale Unterstützung in Berlin, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt an.