Vergangene Termine

online / Donnerstag, 16. April 2026 / 09:00 Uhr

Support für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026

Neue Termine für Safer Spaces im ersten Halbjahr 2026 für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen:  
 
Datum: 03.02, 16-18 Uhr (deutsch), 16.04, 9-11 Uhr (deutsch), 16.06, 16-18 Uhr (hebräisch)  
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support@ofek-beratung.de  

Ort: digital – Der Link wird nach der Anmeldung versendet  

Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.  

 
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.  
   
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. SUPPORT wurde im Oktober 2024 mit einem Fachtag eröffnet.   

#OFEKBeratung #SaferSpace #Veranstaltung #SUPPORT 

Mittwoch, 15. April 2026 / 18:00 Uhr

Podiumsdiskussion: „Nach dem Erinnern? – Über die Zukunft der Erinnerungskultur“

am Museum für Kommunikation Frankfurt am Main

Podiumsdiskussion: „Nach dem Erinnern? – Über die Zukunft der Erinnerungskultur“

am Museum für Kommunikation Frankfurt am Main

Am 15. April 2026 ist OFEK an der Podiumsdiskussion: „Nach dem Erinnern? – Über die Zukunft der Erinnerungskultur“ beteiligt. OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky diskutiert mit Hadija Haruna-Oelker (Diversitäts- und Rassismusforscherin) und Prof. Dr. Karim Fereidooni (Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung). Die Podiumsdiskussion beginnt um 18 Uhr und findet im Museum für Kommunikation Frankfurt am Main in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung statt.

Die Diskussion richtet den Blick auf Gegenwart und Zukunft der Erinnerungskultur: Wie verändert sich das Erinnern in einer vielfältigen, digitalen und politisch polarisierten Gesellschaft? Welche Rolle spielen politische Bildung, mediale Öffentlichkeit und postmigrantische Perspektiven? Und was bedeutet Verantwortung für Geschichte in einer Zeit, in der traditionelle Formen des Gedenkens zunehmend unter Druck geraten?

Anmeldung: https://eveeno.com/diskussion-zukunft-erinnerungskultur

Mittwoch, 25. März 2026 /

Workshop »Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?«

im Rahmen des Studienbegleitungsprogramms des Zentrums für Lehrer:innenbildung der Universität Halle

Workshop von OFEK Sachsen-Anhalt: »Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?«

Am 25. März führt OFEK Sachsen-Anhalt an der Martin-Luther-Universität Halle den Workshop „Was tun bei antisemitischen Vorfällen im Schulkontext?“ durch. Der Workshop findet von 11 bis 17 statt und gehört zum Studienbegleitprogramm des Zentrums für Lehrer*innenbildung der MLU Halle.

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Ressentiments auch heute noch weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Besonders im Schulkontext stehen wir vor der Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln. Fachkräfte fragen sich oftmals: „Welche Möglichkeiten habe ich, auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren?” und „Wie kann ich Betroffene von Antisemitismus unterstützen?“

In dem Workshop „Was tun bei antisemitischen Vorfällen im schulischen Kontext?“ geht es darum, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus für den pädagogischen Kontext zu schärfen. Zentrale Herausforderungen werden in den Blick genommen und praktische Interventionsstrategien anhand von Fallbeispielen aufgezeigt.

Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Lehramtsstudierende der Universität Halle. Der Workshop ist kostenlos.

Anmeldung: Studierende können sich über das StudIP-System anmelden. Sonstige Interessent:innen, insbes. angehende oder bereits tätige Lehrkräfte, können sich per E-Mail bei sachsen-anhalt[at]ofek-beratung.de melden.

Montag, 23. März 2026 / 09:00 – 17:30 Uhr

Vortrag und Gespräch: „Herausforderungen und Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung und Beratung in der Schule“

bei der Tagung „Antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule: Strukturen, Forschung, Praxis“ an der RPTU Kaiserslautern-Landau

bei der Tagung „Antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule: Strukturen, Forschung, Praxis“ an der RPTU Kaiserslautern-Landau

Am Montag, 23. März 2026, ist OFEK an der Tagung „Antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule: Strukturen, Forschung, Praxis“ beteiligt: OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky hält ab 10:30 Uhr einen Vortrag zu „Herausforderungen und Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung und Beratung in der Schule“. Das anschließende Gespräch ist von Sharon Adler moderiert.

Die Tagung wird veranstaltet von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität in Landau (Arbeitsbereich Grundschulpädagogik), dem Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstitut für Lehrkräfte (EFWI) in Landau in der Pfalz und dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

Die Tagung widmet sich Fragen wie:

  • Wie können Lehrkräfte sensibilisiert und motiviert werden, sich mit Antisemitismus auseinanderzusetzen?
  • Welche strukturellen und fachlichen Unterstützungen sind notwendig, um Schulen zu befähigen, nachhaltig gegen Antisemitismus zu agieren?
  • Wie können Netzwerke geschaffen werden, um eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren zu gewährleisten?
  • Wie kann antisemitismuskritische Bildung als Querschnittsthema in der Demokratiebildung verankert werden?

Wissenschaftliche und Fachliche Impulse, praxisnahe Austauschformate und Workshops bilden den Rahmen dieser Tagung. Eingeladen sind Dozierende, Forschende, Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Bildungsverantwortliche, die gemeinsam darüber diskutieren wollen, wie eine antisemitismuskritische Bildung in der (Grund-)Schule gelingen kann. Die Tagung bietet Gelegenheit, Ideen zu teilen, unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen und tragfähige Konzepte zu erarbeiten. Wir freuen uns auf Beiträge und Teilnahmen aus verschiedenen Forschungs- und Praxisfeldern.

Anmeldung ist nicht mehr möglich. Weitere Informationen und das vollstände Tagungsprogramm: https://ezw.rptu.de/ags/grundschulpaedagogik/antisemitismuskritische-bildung-grundschule

online / Sonntag, 8. März 2026 /

Zusammen stark – Empowerment-Workshop mit JSUD

Kreative Mittagspause zum Zusammenkommen, Gedanken Austauschen und sich gegenseitig Stärken

Zusammen stark: Kreativer Workshop zum Internationalen Frauentag

Zum Internationalen Frauentag lädt JSUD gemeinsam mit OFEK e.V. zu einer kreativen und empowernden Mittagspause ein.

In diesem Workshop, geleitet von OFEK, wird ein Raum für Austausch, Reflexion und kreative Impulse geschaffen. Gemeinsam wollen wir innehalten, Perspektiven teilen und uns mit Fragen von Empowerment, Solidarität und Gemeinschaft beschäftigen.

Der Internationale Frauentag steht weltweit für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Selbstbesitmmung. Gerade für junge jüdische Frauen und Menschen aus Minderheitsgemeinschaften ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen Erfahrungen geteilt, Stimmen gehört und gegenseitige Unterstützung gestärkt werden können.

Diese kreative Mittagspause lädt dazu ein, zusammenzukommen, Gedanken auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken.

Anmeldung: per E-Mail unter empowerment[at]ofek-beratung.de.

Montag, 2. März 2026 / 09:00 Uhr

Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«

Mit Keynote von Marina Chernivsky zum Thema „Leerstellen, Struktur-merkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen“ und Gespräch zu Ansätzen in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen

OFEK beim Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«

Am 2. März 2026 findet in Lüneburg der Fachtag „Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus“ statt. Die Veranstaltung wird organisiert von der Zentralen Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen in Kooperation mit der LandesHochschulKonferenz (LHK) Niedersachsen und der Leuphana Universität Lüneburg. 

Ziel des Fachtages wird es sein verschiedene Akteur:innen innerhalb und außerhalb der Hochschule in Verbindung zu bringen. Dafür wird es verschiedene Podiumsdiskussionen geben, in denen die Podiumsgäste eine bestimmte Fragestellung bearbeiten, das Publikum aber nicht nur zuhören, sondern auch Fragen stellen und mitdiskutieren kann.  

Eines der Foren wird sich mit der Arbeit von OFEK, insbesondere in Hinblick auf die institutionelle Beratung an Hochschulen, beschäftigen. Dafür werden sowohl eine OFEK Beraterin als auch Marina Chernivsky einen Input geben. Marina Chernivsky wird zudem eine Keynote zum Thema “Leerstellen, Strukturmerkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen“ halten.  

Anmeldung und weiteres Programm: https://eveeno.com/zan-fachtag 

online / Donnerstag, 26. Februar 2026 / 10:00 Uhr

Fachgespräch: “Antisemitismus an Schulen – Leerstellen, Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen”

Antisemitische Vorfälle sind Teil schulischer Wirklichkeit und nicht auf außergewöhnliche Einzelfälle beschränkt.

Eine Anmeldung zum Fachtag ist ab sofort hier möglich.

Aktuelle Studien sowie Lageberichte zu Antisemitismus in schulischen Kontexten zeigen, dass Antisemitismus nicht nur als Vorurteil, sondern als gesellschaftlich verankerte soziale Praxis in schulischen Routinen wirksam ist. Antisemitische Vorfälle sind damit Teil schulischer Wirklichkeit und nicht auf außergewöhnliche Einzelfälle beschränkt. Zugleich verweisen empirische Befunde auf eine verbreitete professionelle Verunsicherung – nicht nur im Hinblick auf pädagogische Handlungsanforderungen, sondern ebenso in Bezug auf Intervention, pädagogische wie auch institutionelle Verantwortung und den Schutz von Betroffenen. Antisemitismuskritische Pädagogik steht damit vor der Herausforderung, historisches Wissen, gesellschaftliche Analyse und (antisemitismuskritische) pädagogische Grundsätze miteinander zu verbinden und institutionell zu verankern.
Das Fachgespräch diskutiert – ausgehend von der Studie „Antisemitismus im Kontext Schule in Sachsen-Anhalt, den Jahresberichten der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt sowie den Beratungsanalysen von OFEK Sachsen-Anhalt – zentrale Herausforderungen schulischen Kontext im Sachsen-Anhalt. Im Fokus stehen die Bedarfe eines wirksamen Schutzes von Betroffenen sowie die Implementierung von Qualitätsmerkmalen antisemitismuskritischer Bildung und Beratung als Weiterentwicklung professioneller Handlungsperspektiven.

Das Fachgespräch ist eine Kooperationsveranstaltung der Beratungsstelle OFEK Sachsen-Anhalt, Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt, des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) mit der Unterstützung des Ansprechpartners für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt gegen Antisemitismus.

#OFEKBeratung#Veranstaltung#Fachgespräch

Montag, 23. Februar 2026 / 15:15 Uhr

»Erinnerungen bewahren, Gemeinschaft stärken: Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart«

Das jährlich stattfindende Forum Café Kyiv ist eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung.

Am 23. Februar, am Tag vor dem Jahrestag des Beginns des vollflächigen Kriegs Russlands gegen die Ukraine, ist OFEK e.V.-Geschäftsführerin Marina Chernivsky beim Panel „Erinnerung bewahren, Gemeinschaft Stärken – Jüdische Identität in der Ukraine zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ auf dem Podium. Das Panel findet im Zuge des Café Kyiv im Colosseum Berlin statt. 

Die Ukraine blickt auf eine reiche jüdische Geschichte zurück. Jüdisches Leben blühte in Städten wie Odessa, Dnipro und Czernowitz; zugleich prägen zahlreiche transfernationale Traumata die jüdischen Gemeinden. Der russische Angriffskrieg zwingt erneut die Menschen zur Flucht, zerreißt Gemeinden, beschädigt Gedenkstätten und Synagogen. 

Auf dem Panel wird Marina Chernivsky gemeinsam mit Prof. Dr. Anke Heilbrenner (Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf) und Elisha Pavlotski (Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin) über historische und aktuelle Erfahrungen sprechen, um so neue Perspektiven auf Erinnerung, Identität und Verantwortung zu eröffnen. Einen Impuls bietet Dr. Michael Borchard von der Konrad Adenauer Stiftung. Durch das Panel führt Wadim Lisovenko (ebenfalls KAS). 

Das jährlich stattfindende Forum Café Kyiv ist eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung. Weitere Informationen unter dem Link hier.

#OFEKBeratung #Veranstaltung #Berlin #Ukraine #CaféKyiv