Vergangene Termine
Safer Spaces für jüdische Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen
Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen stellen für die jüdische Community in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung dar. Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen mit jüdischen Biografien befinden sich dabei in einer Doppelrolle: Einerseits sind sie Teil der Versorgungslandschaft für Menschen mit psychischen Belastungen, andererseits selbst Mitglieder der betroffenen Community.
Mit den Safer Spaces wollen wir einen Raum für kollegialen Austausch und Vernetzung in psychologischen und therapeutischen Feldern öffnen.
Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, welche Bedarfe bestehen und wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Als Beratungsstelle wollen wir einen Zusammenschluss aufbauen, um tragfähige Kooperationen, regelmäßigen kollegialen Austausch sowie eigene Entlastung zu ermöglichen.
Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Projekts SUPPORT statt. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. SUPPORT wurde im Oktober 2024 mit einem Fachtag eröffnet.
Ort: digital – Link wird nach der Anmeldung versendet
Datum: 28.5, 16-18 Uhr, 2.9, 16-18 Uhr, 2.12, 16-18 Uhr
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter support@ofek-beratung.de
Safer Space für jüdische Studierende / Studierende mit jüdischer Familiengeschichte an hessischen Hochschulen
Der 7. Oktober 2023 und seine Auswirkungen auf jüdische Menschen in Deutschland stellen weiterhin eine schmerzhafte Belastung für viele dar. Durch die Bundestagswahl, bei der rechtsextreme Positionen hohe Zustimmung erhielten, und die jüngsten gewaltvollen Übergriffe verschärft sich die Situation weiter und das Leben vieler ist von Ungewissheit, Sorgen und Zukunftsängsten geprägt. Antisemitismus wirkt auf jüdische Menschen in vielerlei Form, zugleich gibt es kaum Räume, in denen sie über ihre Erfahrungen sprechen können, ohne dass diese abgesprochen oder relativiert werden.
Gemeinsam möchten wir einen moderierten Austauschraum für jüdische Studierende / Studierende mit jüdischer Familiengeschichte an hessischen Unis und Hochschulen schaffen, in dem wir Raum zum Atmen, Fühlen und Denken haben. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, was aktuell hilfreich ist, Handlungsoptionen auszuloten und für sich selbst und füreinander da zu sein.
OFEK e.V. ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. OFEK arbeitet bundesweit und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: 1) fallbezogene Betroffenenberatung, 2) Stärkung und Empowerment der Community, 3) strukturbildende Fachberatung für Institutionen, 4) Advocacy und fachpolitische Interessensvertretung. Die Beratung von OFEK orientiert sich an den fachspezifischen Qualitätsstandards professioneller Opfer-, Antidiskriminierungs- und institutioneller Beratung. OFEK bietet eine bundesweite Hotline und regionale Unterstützung in Berlin, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt an.
Ort: digital (auf Deutsch) – Link wird nach Anmeldung versendet
Datum: 14.05.2025, 18:00-19:30 Uhr
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter saferspaces@ofek-beratung.de. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis 12.05.2025.
Dieser Safer Space ist Teil der Workshopreihe “Was ist Antisemitismus” von Spiegelbild, Hochschule Rhein-Main, Stabstelle Antidiskriminierung und Diversity der Universität Marburg und OFEK Hessen.
OFEK auf dem Podium: Jüdische Erfahrungen von Mehrfachdis-kriminierung
Am 13. Mai 2025 um 16 Uhr wird Marina Chernivsky, Geschäftsführerin von OFEK e.V., gemeinsam mit Shila Erlbaum (Zentralrat der Juden in Deutschland), Grigory Rabinovich (Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen), Rechtsanwältin Dr. Hannah Rubin und der Moderatorin Dinah Riese über das Thema “Jüdische Erfahrungen von Mehrfachdiskriminierung” sprechen. Das Panel findet im Rahmen der deutschen Antidiskriminierungstage 2025 statt, welche die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) am 13. und 14. Mai 2025 von der im Haus der Kulturen der Welt veranstaltet.
Antisemitismus hat seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 weltweit stark zugenommen. Es ist aber nicht die einzige Form von Gewalt und Diskriminierung, die Jüdinnen und Juden erleben. Auf dem Panel geben die Diskutierenden Einblicke in die Lebensrealitäten von Jüdinnen und Juden, teilen ihre Erfahrungen mit Mehrfachdiskriminierung und diskutieren, welche Rolle Mehrfachzugehörigkeiten und Zuschreibungen dabei spielen. Das Panel findet in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland statt.
Die Antidiskriminierungstage, an denen fast 1.000 Menschen aus Medien, Politik, Kultur, der Zivilgesellschaft und Wissenschaft teilnehmen, umfassen zahlreiche Vorträge, Lesungen, Panels und Foren und widmen sich Themen wie Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Diskriminierung von Frauen und Eltern im Job, Migration und Teilhabemöglichkeiten für alle im digitalen Zeitalter.
Eine Anmeldung zu den Antidiskriminierungstagen ist leider nicht mehr möglich.
Safer Space
Der 7. Oktober 2023 und seine Auswirkungen auf jüdische Menschen in Deutschland stellen weiterhin eine schmerzhafte Belastung für viele dar. Durch die Bundestagswahl, bei der rechtsextreme Positionen hohe Zustimmung erhielten, und die jüngsten gewaltvollen Übergriffe verschärft sich die Situation weiter und das Leben vieler ist von Ungewissheit, Sorgen und Zukunftsängsten geprägt. Antisemitismus wirkt auf jüdische Menschen in vielerlei Form, zugleich gibt es kaum Räume, in denen sie über ihre Erfahrungen sprechen können, ohne dass diese abgesprochen oder relativiert werden.
Gemeinsam möchten wir einen moderierten Austauschraum für jüdische Mitarbeitende / Mitarbeitende mit jüdischer Familiengeschichte schaffen, in dem wir Raum zum Atmen, Fühlen und Denken haben. Unser Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam herauszufinden, was aktuell hilfreich ist, Handlungsoptionen auszuloten und für sich selbst und füreinander da zu sein.
Der Austauschraum findet digital und in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Beraterinnen aus dem OFEK-Team moderiert.
OFEK e.V. ist die erste Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. OFEK arbeitet bundesweit und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: 1) fallbezogene Betroffenenberatung, 2) Stärkung und Empowerment der Community, 3) strukturbildende Fachberatung für Institutionen, 4) Advocacy und fachpolitische Interessensvertretung. Die Beratung von OFEK orientiert sich an den fachspezifischen Qualitätsstandards professioneller Opfer-, Antidiskriminierungs- und institutioneller Beratung. OFEK bietet eine bundesweite Hotline und regionale Unterstützung in Berlin, Hessen, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt an.
Ort: digital – Link wird nach Anmeldung versendet
Datum: 12.05.2025, 18:00-19:30 Uhr
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter saferspaces@ofek-beratung.de. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis 08.05.2025.
Dieser Safer Space ist Teil der Workshopreihe “Was ist Antisemitismus” von Spiegelbild, Hochschule Rhein-Main und OFEK Hessen.
Dinnertalk »Sparkle of Hope: Solidarität in Kunst und Kultur«
Am 29. April um 19 Uhr findet in Berlin der Dinnertalk „Sparkle of Hope: Solidarität in Kunst und Kultur“ statt. Sechs Speaker:innen werden an dem Abend über ihre Perspektiven rund um Solidarität und Powersharing im Kunst- und Kulturbetrieb sprechen, darunter für die neue Anlaufstelle für den Umgang mit Antisemitismus im Berliner Kulturbetrieb Open Arts Hub Berlin Franciska Schmitt (Institut für Neue Soziale Plastik) und Alexander Rasumny (OFEK e.V.). Die Veranstaltung ist Teil des Formats “Sparkle of Hope” der Bildungsstätte Anne Frank, das hoffnungsstiftende Impulse in krisenhaften Zeiten bieten möchte.
In der diversitätsfördernden Arbeit zahlreicher Kulturbetriebe stehen der Abbau von Rassismus und Antisemitismus sowie die Erhöhung von Teilhabechancen von marginalisierten Personengruppen in Kunst und Kultur im Fokus. Doch diese Bestrebungen und bisherigen Errungenschaften sind aufgrund des politischen Rechtsrucks und durch finanzielle Kürzungen in Gefahr.
Zusätzlich dazu herrschen seit dem 07. Oktober 2023, nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel und dem darauffolgenden Krieg in Gaza, auch im Kulturbereich ungelösten Spannungen rund um den Nahostkonflikt. Statt wie ansonsten so häufig, sollen wichtige Akteur:innen an diesem Abend nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern die Möglichkeit haben in ernstzunehmende, menschenrechtsorientierte Aushandlungsprozesse zu gehen.
Die weiteren Speakerinnen des Abends sind Künstlerin Natascha Nassir-Shahnian, Musikerin und Coachin Jamila Al-Yousef, Autorin und Trainerin Leah Carola Czollek und Journalistin Sarah Hofmann. Moderation: Künstlerin und Moderatorin mari.ama.
Ort: Katerschmaus, Berlin-Friedrichshain
Datum: Dienstag, 29. April 2025. Einlass: ab 18:30 Uhr
Anmeldung: unter dem Link in den Kommentaren bis 22. April 2025.
Eintritt, das vegetarische/vegane Menü und nicht-alkoholische Getränke sind kostenfrei. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
SUPPORT Für Eltern
Der 7. Oktober 2023 und seine Auswirkungen auf jüdische Menschen in Deutschland stellen weiterhin eine schmerzhafte Belastung für viele dar. Antisemitismus wirkt auf jüdische Menschen in vielerlei Form, zugleich gibt es kaum Räume, in denen sie über ihre Erfahrungen sprechen können, ohne dass diese abgesprochen oder relativiert werden. Dazu stehen jüdische Familien einmal mehr vor der Frage, wie sie ihre Kinder gut begleiten können. Mit Kindern und Jugendlichen über Gewalt zu sprechen, die sie existenziell tangiert, ist auch jenseits des aktuellen Krieges eine Herausforderung, die mit den Langzeitfolgen der Shoah im Zusammenhang steht.
In diesem Safer Space wollen wir jüdischen Eltern zuhören, ihren Fragen Raum geben und die Möglichkeit eines stärkenden Austausches schaffen.
Der Austauschraum findet digital und in deutscher Lautsprache statt und wird von zwei Beraterinnen aus dem OFEK Team moderiert.
Ort: digital (zoom) – Link wird nach Anmeldung versendet
Datum: 24.04.2025, 18:00-19:30 Uhr
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt direkt über OFEK e.V. unter saferspaces@ofek-beratung.de. Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis 21.04.2025. Sollte Interesse an der Veranstaltung bestehen, aber der Zeitpunkt nicht passen, schreiben Sie gern eine Mail mit der Bitte um Aufnahme in unseren Eltern-Verteiler.
OFEK auf dem Podium „Erfahrungen und Handwerkszeug aus der Beratungsarbeit“
Am Dienstag, 8. April 2025, ist OFEK vor Ort in Innsbruck bei der Tagung „Brennpunkt Israel/Palästina – Vernetzungsgipfel zur politischen Bildung in Österreich“: Ab 14:00 Uhr nimmt OFEK e.V.-Geschäftsführerin @marinachernivsky ,am Panel zum Thema „Erfahrungen und Handwerkszeug aus der Beratungsarbeit“ teil. Außer Chernivsky auf dem Podium: Miriam Hill, Projektleitung Antirassismus-Arbeit in Tirol (ARAtirol), Franziska Völlner (Projektleitung von OhneAngstVerschiedenSein des @juedischesmuseumhohenems) und Moderatorin Hanna Grabenberger.
Seit dem 7. Oktober 2023 haben wir es mit vielfach gestiegenem Antisemitismus, aber auch Rassismus gegenüber Muslim:innen zu tun. Immer wieder und in verschiedenen Diskussionen zeigen sich verhärtete Positionen und Unverständnis für die unterschiedliche Perspektiven, was auch die Bildungsarbeit in all ihren Facetten vor eine große Herausforderung darstellt.
Diese Fachtagung des Hauses der Begegnung der Diözese Innsbruck setzt sich zum Ziel Informationen und „Werkzeuge“ für die Adressierung des Konflikts in Klassenzimmern, auf dem Schulhof, der offenen Jugendarbeit und in Bildungseinrichtungen zu vermitteln. Es wird unter anderem darum gehen, wie man das Schweigen überwinden kann und Lehrkräfte umstrittenen Begriffen und Aussagen begegnen und mit dem Gegenüber im Gespräch bleiben können. Eine Umfrage zeigt: Etwa drei Viertel der Lehrer:innen wünschen mehr Angebote, die sie als Lehrkraft bei der Thematisierung des 7. Oktobers und des Krieges in Gaza und Israel unterstützen.
Zielgruppen: Pädagog:innen, Sozial- und Kulturarbeitende sowie politische Bildner:innen
Wann? Montag, 7. April und Dienstag, 8. April 2025.
Panel „Erfahrungen und Handwerkszeug aus der Beratungsarbeit“: 08.04.2025, 14:00 Uhr
Wo? Haus der Begegnung der Diözese Innsbruck @dibk_tirol
Vollständiges Tagungsprogramm, Informationen zu Kosten und Anmeldung hier.
Workshopreihe -Was ist Antisemitismus?
Spiegelbild, @ofek_beratung Hessen und die Hochschule RheinMain laden zur gemeinsamen Workshop-Reihe ein!
In fünf Fortbildungen bieten wir die Möglichkeit, sich mit den historischen Wurzeln, aktuellen Erscheinungsformen und den pädagogischen Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus auseinanderzusetzen.
Zusätzlich richtet OFEK Hessen Safer Spaces für jüdische Studierende und Mitarbeitende mit jüdischer Familiengeschichte aus.
Die Angebote richten sich an alle Angestellten und Studierenden der Hochschule RheinMain und anderer hessischer Hochschulen. Die Teilnahme ist kostenlos!

