Vergangene Termine
GOLEM Gatherings
In diesem Jahr organisiert OFEK einen Retreat für Jewish FLINTA*– ein gemeinsames Wochenende im Juli, das bei zwei digitalen Events vorbereitet wird. GOLEM Gatherings lädt ein, zusammenzukommen, Ressourcen aufzutanken und sich zu erholen. Gemeinsam wollen wir einen Raum schaffen, in dem wir mutig und vulnerabel sein können, aus dem wir Kraft schöpfen und anderen Kraft spenden können.
FÜR WEN?
Jewish FLINTA* Personen/FLINTA* Personen mit jüdischer Familiengeschichte. Insbesondere wollen wir Jüdinnen:Juden einen Raum ermöglichen, die beispielsweise als queere oder rassifizierte Personen neben Antisemitismus auch andere Diskriminierungserfahrungen in Deutschland machen.
Aus Sicherheitsgründen wird der genaue Ort wie auch der Link für die Online Gatherings nach bestätigter Anmeldung bekannt gegeben.
WANN?
Online Gatherings: 31. März 2025 und 28. Mai 2025, jeweils 18-20 Uhr
Retreat: 17. – 20. Juli 2025
Damit wir ein vertrautes Miteinander schaffen können, ist es wichtig, dass Ihr an allen Terminen teilnehmt.
SELBSTBETEILIGUNGSBETRAG? Reduziert: 30€, regulär: 50€, Soli: 100€
Wenn Ihr aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen könnt, meldet euch bei uns.
ANMELDEN könnt Ihr euch über das Formular bis zum 24. Februar 2025: https://forms.office.com/e/wZwfvbs1Mj
Da wir einen acht- und erholsamen Raum schaffen wollen, sind die Plätze limitiert.
WAS WIR UNS WÜNSCHEN? Ein mutiges und solidarisches Miteinander, einen machtkritischen Raum, in dem alle Verantwortung für sich selbst, das eigene Verhalten und für die Gruppe(ndynamiken) gleichermaßen übernehmen. Einen Raum, in dem selektiver Humanismus und Diskriminierungsformen wie Queerfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus, Klassismus, Altersdiskriminierung und Antisemitismus nicht konsequenzlos stehen gelassen, sondern kritisch reflektiert und transparent besprochen werden. Wir wollen einen solidarischen, achtsamen, humanistisch-feministischen und empowernden Raum schaffen, in dem wir mit all unseren Anteilen sein dürfen.
Die GOLEM Gatherings werden durch @insta.jews gefördert.
Vortrag von Marina Chernivsky „Antisemitismus in institutionellen Kontexten“
Am Freitag, 28.03.2025, beteiligt sich OFEK e.V. an der Tagung „Antisemitismus – eine Bewährungsprobe für unsere Demokratie“ in Karlsruhe. Im Rahmen der Tagung der Dokumentationsstelle Rechtsextremismus am @landesarchivbw hält OFEK e.V.-Geschäftsführerin und Leiterin des Kompetenzzentrums @marinachernivsky einen Vortrag zum Thema „Antisemitismus in institutionellen Kontexten“.
Der Antisemitismus hat seit dem 7. Oktober 2023 weltweit massiv zugenommen, in der Gesamtbevölkerung, im Netz, in den Medien. Der barbarische Überfall auf Israel wird von vielen Juden als „Zeitenwende“, als „Beginn eines neuen globalen antisemitischen Krieges“ (Esther Schapira) verstanden.
Antisemitismus hat viele Formen: Antisemitismus von links, Judenhass von rechts, bürgerliche Ressentiments, Israelhass unter Kulturschaffenden/Medienmachenden und muslimischer Antisemitismus. Erschreckend ist die Gleichgültigkeit in der Mitte unserer Gesellschaft. In welchen Erscheinungsformen äußert sich Antisemitismus heute? Wie unterscheidet er sich von früheren Formen? Wie lässt sich Antisemitismus wirksam bekämpfen? Die Fachtagung soll Gelegenheit dazu bieten, hierzu zu informieren und zu diskutieren.
Wann? Freitag, 28.03.2025, 09:00 – 17:30 Uhr (Vortrag von Marina Chernivsky um 13 Uhr)
Wo? Generallandesarchiv, Karlsruhe
Anmeldung zum Fachtag ist bis zum 21.03.2025 per E-Mail an dokumentationsstelle@la-bw.de möglich.
Workshop »Antisemitismus in Kindertagesstätten«
Am 26. März 2025 (von 10.30 -15.15 Uhr) findet in der Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin ANOHA der Workshop “Antisemitismus – eine Herausforderung für die Kita?” statt. Diese Fachveranstaltung richtet sich ausschließlich an Kitaleitungen.
Gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum, ANOHA, dem Institut Kinderwelten, dem Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung und dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) gehört OFEK e.V. zu den Veranstaltenden dieses Workshops.
Da frühe Bildung in ihrer Ausrichtung unter anderem den Kinderrechten und dem Anspruch auf ein diskriminierungsfreies Aufwachsen aller Kinder folgt, ist es notwendig, dass Fachkräfte auch im Umgang mit Antisemitismus geschult sind und so dafür sorgen können, dass Kitas auch für jüdische Kinder und ihre Familie sicherer werden.
Die Notwendigkeit Antisemitismus als Herausforderung für die Arbeit in Kindertagesstätten zu betrachten, erschließt sich allerdings oftmals nicht auf den ersten Blick, denn noch immer wird Antisemitismus gesellschaftlich oft übersehen, als unbedeutend abgetan oder von einer nicht-jüdischen Mehrheit ausschließlich mit dem Nationalsozialismus und der Shoah in Verbindung gebracht. Solch eine Perspektive blendet aus, dass Antisemitismus unbewusst, aber auch bewusst, auch in der Gegenwart wirkt.
Folgende Fragen sollen im Workshop bearbeitet und beantwortet werden: Was ist Antisemitismus und wie zeigt er sich Kindertagesstätten? Wie wird mit Antisemitismus in der Kita umgegangen wird und inwiefern werden die diversen Lebenswelten jüdischer Kinder berücksichtigt?
Außerdem soll die Veranstaltung einen Raum für Impulse zur antisemitismuskritischen Reflexion der bisherigen Praxis bieten und die Entwicklung neuer Perspektiven und den Austausch über pädagogische und institutionelle Handlungsspielräume ermöglichen.
Eine Anmeldung ist bis zum 12. März unter: veranstaltung@annefrank.de möglich. Bitte geben Sie dabei Ihren Namen, Ihre Institution und Ihre Funktion an.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Workshop “Antisemitismus – eine Herausforderung für die Kita?”
Am 26. März 2025 (von 10-16 Uhr) findet in der Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin ANOHA der Workshop “Antisemitismus – eine Herausforderung für die Kita?” statt. Diese Fachveranstaltung richtet sich ausschließlich an Kitaleitungen.
Gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum (@annefrankzentrum) , ANOHA (@anohaberlin@juedischesmuseumberlin) , dem Institut Kinderwelten (@fs_kinderwelten) , dem Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung und dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) (@komp_zentrum) gehört OFEK e.V. zu den Veranstaltenden dieses Workshops.
Da frühe Bildung in ihrer Ausrichtung unter anderem den Kinderrechten und dem Anspruch auf ein diskriminierungsfreies Aufwachsen aller Kinder folgt, ist es notwendig, dass Fachkräfte auch im Umgang mit Antisemitismus geschult sind und so dafür sorgen können, dass Kitas auch für jüdische Kinder und ihre Familie sicherer werden.
Die Notwendigkeit Antisemitismus als Herausforderung für die Arbeit in Kindertagesstätten zu betrachten, erschließt sich allerdings oftmals nicht auf den ersten Blick, denn noch immer wird Antisemitismus gesellschaftlich oft übersehen, als unbedeutend abgetan oder von einer nicht-jüdischen Mehrheit ausschließlich mit dem Nationalsozialismus und der Shoah in Verbindung gebracht. Solch eine Perspektive blendet aus, dass Antisemitismus unbewusst, aber auch bewusst, auch in der Gegenwart wirkt.
Folgende Fragen sollen im Workshop bearbeitet und beantwortet werden: Was ist Antisemitismus und wie zeigt er sich Kindertagesstätten? Wie wird mit Antisemitismus in der Kita umgegangen wird und inwiefern werden die diversen Lebenswelten jüdischer Kinder berücksichtigt?
Außerdem soll die Veranstaltung einen Raum für Impulse zur antisemitismuskritischen Reflexion der bisherigen Praxis bieten und die Entwicklung neuer Perspektiven und den Austausch über pädagogische und institutionelle Handlungsspielräume ermöglichen.
Eine Anmeldung ist bis zum 12. März unter: veranstaltung@annefrank.de möglich. Bitte geben Sie dabei Ihren Namen, Ihre Institution und Ihre Funktion an.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
OFEK auf dem Podium „Schule im Fokus: Gemeinsam gegen Rassismus und Antisemitismus“
Am 24. März findet um 18:00 Uhr im Abgeordnetenbüro von MdL @chmelcher in Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Thema „Schule im Fokus: Gemeinsam gegen Rassismus und Antisemitismus“ statt. Neben Melcher (@gruenefraktionsachsen), Gesine Großert (Vorsitzende des Stadtschülerrat Leipzig), Claudia Maaß (Stellvertretende Vorsitzende gewsachsen Bereich Schule) und Theresa Kühn (@ncd_sachsen) wird auch OFEK e.V.-Geschäftsführerin @marinachernivsky an der Diskussion darüber teilnehmen, wie respektvolle, sichere Räume für Kinder und Jugendliche geschaffen werden können.
Schulen spiegeln den zunehmenden Hass und die Diskriminierung in der Gesellschaft wider. Immer häufiger werden sie Schauplatz für Diskriminierung und rechte Gewalt. Die Frage, wie Schulen, ihre Lehrkräfte, Leitungen und Schülerschaft, auf Rassismus und Antisemitismus, insbesondere in Krisenzeiten, reagieren können, um so allen Kindern einen sicheren Raum für Bildung und Leben zu ermöglichen, ist deshalb von großer Relevanz.
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus der Stadt Leipzig statt und die Teilnahme ist kostenlos.
Wann: 24. März 2025, 18:00 – 20:00 Uhr
Wo: Grünes Quartier, Abgeordnetenbüro von Christin Melcher, Leipzig
Vortrag von Marina Chernivsky „Antisemitismus – Verschwörungsmythen – Israel-Bashing. Neue Herausforderungen an die Bildungsarbeit in Brandenburg“
Am 20. März 2025 ist OFEK auf der Fachkonferenz „Antisemitismus – Verschwörungsmythen – Israel-Bashing. Neue Herausforderungen an die Bildungsarbeit in Brandenburg“ in der Begegnungsstätte @schlossgollwitz vor Ort: Um 14:45 hält OFEK e.V.-Geschäftsführerin @marinachernivsky einen Vortrag zum Thema „Antisemitismus im Kontext Schule“.
Die Teilnehmenden erhalten bei dieser Konferenz eine Einführung in historisches sowie gegenwärtiges jüdisches Leben, um zu verdeutlichen wo und wie auch heute noch, 80 Jahre nach der Shoah, dieses bedroht wird, sowie tiefergehende Einblicke in klassische antijüdische Feindbilder und Stereotypen und in Verschwörungsmythen und Erscheinungsformen von israelbezogenem Antisemitismus.
Diese Fachkonferenz ist Teil einer Fortbildungsreihe für Lehrkräfte, die Basiswissen und Diskursfelder zum Thema “Antisemitismus in Brandenburg” abbildet. Sie soll interessierten Lehrer:innen Einblicke in die Vorurteilsforschung ermöglichen, sowie Probleme vor Ort erörtern und methodische Vorschläge vermitteln, um Antisemitismus in Zukunft wirksamer entgegentreten zu können.
Zielgruppe: Lehrer:innen für Geschichte, Politische Bildung, LER, Religion, (Schul-)Sozialarbeiter:innen
Wann: Donnerstag, 20.– Freitag, 21.03.2025 (Vortrag von Marina Chernivsky am 20.03.2025 um 14:45 Uhr)
Wo: Begegnungsstätte Schloss Gollwitz
Kosten: Kostenfrei (vorbehaltlich der Fördermittelzusage)
Anmeldung hier.
Die Fortbildungen für Lehrkräfte sind in Zusammenarbeit des @mmzpotsdam, der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung, der RAA Brandenburg, der Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz und @bildung_in_widerspruch organisiert.
OFEK auf dem Podium „Von Juden lernen: Neshama“
Am Dienstag, 11. März 2025, ist OFEK e.V.-Geschäftsführerin Marina Chernivsky zusammen mit der Autorin Mirna Funk auf dem Podium. Das Gespräch in der Urania Berlin unter dem Titel „Von Juden lernen: Neshama“ beginnt um 19:30 Uhr.
Neshama ist das hebräische Wort für „Seele“ und einer der fünf Stufen der Seele im jüdischen Denken, gemäß der mystischen Tradition der Kabbala. Die anderen Stufen sind Nefesh (die niedrigste, verbundene Ebene des Lebens), Ruach (der Geist), Chayah (Leben) und Yechidah (Einheit mit Gott). Neshama steht für den göttlichen Lebensatem, der den Menschen zu einem bewussten und spirituellen Wesen macht.
Wann: Dienstag, 11.03.2025 um 19:30 Uhr
Wo: Urania Berlin
Eintritt: 8 €, ermäßigt: 5 €
Workshop von OFEK Sachsen-Anhalt
Am Montag und Dienstag, 10. und 11. März 2025, führen zwei Beraterinnen aus dem Team von OFEK Sachsen-Anhalt den Workshop “Was tun bei antisemitischen Vorfällen?” durch. Der jeweils von 10 bis 15 Uhr an der Volkshochschule Halle (Saale) stattfindende Workshop ist eine Fortbildung für Lehrer:innen, pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen in der Kinder- und Jugendbildung.
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Ressentiments auch heute noch weit verbreitet und haben Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Besonders im Schulkontext stehen wir vor der Herausforderung, einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln. Fachkräfte fragen sich oftmals: „Welche Möglichkeiten habe ich, auf antisemitische Äußerungen und Übergriffe zu reagieren?“ und „Wie kann ich Betroffene von Antisemitismus unterstützen?“
In dem zweitägigen Workshop geht es darum, die Wahrnehmung von und den Umgang mit Antisemitismus für den pädagogischen Kontext zu schärfen. Zentrale Herausforderungen werden in den Blick genommen und praktische Interventionsstrategien anhand von Fallarbeit aufgezeigt.
Wann? Montag, 10.03./Dienstag, 11.03.2025, jeweils 10:00-15:00 Uhr
Wo? Volkshochschule Halle (Saale). Genauere Informationen und Anmeldung über den Link in den Kommentaren.

